Disclaimer - wenn man so will

In meinem Sport-Blog schreibe ich über meine Sporterlebnisse teilweise ernsthaft, teilweise aber auch mit überspitztem Humor - den Unterschied sollte man erkennen, wenn man mich persönlich kennt ;) Generell gilt: Wer die Dinge, die ich hier schreibe, zu ernst nimmt, ist selbst schuld ;)

Team 2019

Team 2019

2019 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen

Donnerstag, 1. Juli 2010

Schluss mit lustig!

Nachdem der Winter so kalt war und ich es lockerer angehen ließ, ist mein verspäteter Formaufbau mittlerweile doch ganz gut vorangeschritten, weswegen ich optimistisch zu meinem ersten Saisonhöhepunkt in Strullendorf anreisen kann. In Stadtlauringen lief im Finale so ziemich alles schief was schieflaufen konnte, aber ich hatte vor dem Rennen auch ausnahmsweise nicht im Blog erwähnt, was ich mir für das Rennen als Ziel gesetzt hatte. Und damit es in Altenkunstadt und Strullendorf besser läuft, werde ich genau dies wieder tun ...

2008 beim Lizenz-Kriterium kam ich mit einem Schnitt von 42,5 km/h durch, letztes Jahr im Hobbyrennen schaffte ich nur 39,7 km/h. Nachdem in Wartenberg ein 41er-Schnitt erreicht wurde, würde ich jetzt auch für Altenkunstadt einen 41er-Schnitt voraussetzen, um aufs Podest fahren zu können - denn dort möchte ich hin. Da der Modus leider 20 Mal rund um den Fingerhut ist, muss man aber mal sehen, wie das Rennen verlaufen wird und inwiefern ich in der letzten Runde aus einer guten Position heraus sprinten kann. Es dürfte nicht 20 Runden lang am Anschlag gefahren werden. Ich vermute eher, dass das Rennen in den ersten 6, 7 Runden mit hohem Tempo anfangen wird. Danach geht wohl etwas die Luft raus. Aber wenn dann die ersten Überrundungen anstehen, werden das einige Fahrer wohl auch gleich zu Attacken nutzen. Entweder geht so eine Attacke dann durch oder man wird auf den letzten 10 Runden fast 8 Runden lang eine Kaffeefahrt erleben. Erst in den letzten 2 Rennrunden würde dann wohl das Hauen und Stechen anfangen.

In Strullendorf ist mit einem Kriterium statt einem Rundstreckenrennen zu rechnen, also mit Punktwertungen alle 5 Runden. Das bedeutet: insgesamt 3 Wertungen - besser als gar nix. Das sollte dann für einen ähnlich übersichtlichen Rennverlauf wie letztes Jahr sorgen. Die ersten 5 Runden flott, danach 1, 2 Runden etwas langsamer. Der ein oder andere Fahrer wird dann vielleicht zu einer erfolglosen Attacke ansetzen, in Runde 10 erfolgt dann der zweite Sprint. Danach gilt wieder höchste Aufmerksamkeit, damit sich niemand vor der Schlusswertung erfolgreich absetzen kann. Der Schnitt im letzten Jahr lag bei 40 km/h, wenn man die tatsächlich gefahrene Distanz nimmt. Ich denke, auch dieses Jahr sollte man wieder über 40 km/h fahren können, um zu gewinnen - und nach einem 2. und 3. Platz in Strullendorf fahre ich diesmal natürlich einzig und allein auf Sieg! Alles andere wäre keine echte Zielsetzung.

So nebenbei sei noch erwähnt, dass es neue Wettkampfbestimmungen des BDRs gibt. Dabei wurde u.a. das Startrecht bei Jedermannrennen geändert. Ab sofort dürfen nur noch Hobbyfahrer und C-Fahrer teilnehmen. Das würde für ein Rennen wie Tour de Hesselberg bedeuten, dass keine A- und B-Fahrer sowie Profi-Frauen am Start stehen dürften. Da Wettbekampfbestimmungen aber sowieso nur die Theorie sind, kann es dennoch sein, dass der Veranstalter wieder alles an den Start lässt, was eben auch starten möchte. Der Sinn der WBs erschließt sich mir immer weniger, da ich Jahr für Jahr feststellen muss, dass fast jeder Veranstalter seine ganz eigenen Regeln aufstellt.

Und noch ein paar Worte mehr zum Hesselberg: Tja, das war bekanntermaßen mein Lieblingsrennen. Letztes Jahr hat man das Programm geändert und ich habe mir die Sache mal angesehen. Ohne A- und B-Fahrer wäre es vielleicht einen erneuten Versuch wert, das überlege ich mir noch kurzfristig. Bisher lassen die Anmeldungen aber zu wünschen übrig. Ich könnte mir also vorstellen, dass ich nicht der einzige Hobbyfahrer bin, der die Änderung des letzten Jahres nicht so toll fand. Schade, dass der Veranstalter selbst konstruktiver Kritik gegenüber verschlossen blieb und rein gar nix zum Vorjahr verändert/ verbessert hat.

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