Disclaimer - wenn man so will

In meinem Sport-Blog schreibe ich über meine Sporterlebnisse teilweise ernsthaft, teilweise aber auch mit überspitztem Humor - den Unterschied sollte man erkennen, wenn man mich persönlich kennt ;) Generell gilt: Wer die Dinge, die ich hier schreibe, zu ernst nimmt, ist selbst schuld ;)

Team 2019

Team 2019

2019 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen

Samstag, 10. Juli 2010

Sommer, Loch und Daten

Wenn schon ein Sommerloch ist, kann ich mal ein paar Datenspiele einschieben. Nachdem ich letztes Jahr lange wegen Meniskusbeschwerden ausgefallen bin (quasi von Januar bis April), stieg ich damals Mitte Juni beim Jedermannrennen der Mainfrankentour solide ein. Danach folgte das traditionelle Doppel-Wochenende Altenkunstadt/ Strullendorf. Nachdem dieses Wochenende dieses Jahr gerade vorbei ist, kann man hier mal ein paar Daten vergleichen ...

In Altenkunstadt hatte ich 2009 bei den 10 gefahrenen Runden einen Schnitt von 39,7 km/h und einen Top-Speed von 51,7 km/h. Dabei ging das Rennen von Beginn an heftig los und ich erinnere mich an exakt 0 Bummelphasen. 10 Runden am Anschlag - heftig, heftig. Aber ich war ja durch die lange Verletzungspause auch in einem entsprechend schlechten Zustand. 2010 hatten wie bei 21 gefahrenen Runden zunächst einen Bummelschnitt von 39 km/h, am Ende aber 40,3 km/h. Die Steigerung ist also klar ersichtlich, wobei der Top-Speed sogar bei 58 km/h lag. Der enorme Unterschied beim Top-Speed lässt mich daran zweifeln, dass dieser bei einer der leichten "Abfahrten" auf dem abfallenden Teil der Strecke entstanden ist. Stattdessen war das wohl doch der Top-Speed beim Zielsprint. Nett, würde ich sagen.

In Strullendorf erreichte ich 2009 mit 40,0 km/h erstmals einen Schnitt von mehr als 39 km/h, wobei der Top-Speed während der 15 Runden 54,7 km/h betrug. 2010 steigerte ich den Schnitt auf 40,6 km/h bzw. ich und Robert Riemer. Durch den leidseligen Sturz wurde das Rennen ja für Robert und mich eher zum Paarzeitfahren. Der Top-Speed lag mir 54,4 km/h minimal unter dem des Vorjahres, wobei ich im Vorjahr bei zwei Sprints aber alles gegeben hatte. Diesmal hingegen kam es nur zum Schlusssprint nach 16 Runden, bei dem ich aber gar nicht mal voll durchtreten musste. Ob ich das gekonnt hätte, ist die andere Frage, den die leicht ansteigende Zielgerade lag mir noch nie so wirklich. Dennoch ist auch hier - nicht zuletzt wegen des Sturzes - eine Steigerung zum Vorjahr zu erkennen.

Das alles ist aber leider nur als Normalität anzusehen, denn in diesem Jahr hatte ich kaum gesundheitliche Rückschläge und fahre bereits seit Ende April Rennen. Waren diese beiden Rennen letztes Jahr noch meine Rennen 2 und 3, so waren es dieses Jahr meine Rennen 7 und 8. Ich bin mal gespannt, was dann in Gartenstadt-Bamberg geht. Nachdem ich dort bei meinen bisherigen zwei Teilnahmen jedesmal bei der ersten Wertungsrunde den Anschluss verlor, wendet sich mein Pech der vergangenen Wochen vielleicht endlich zu etwas Glück.

Kleines Update noch zum Napoleon-Cup: Er wird am letzten September-Wochenende stattfinden, mehr Infos soll es ab Mitte August geben. Für die Teamwertung suche ich derzeit wohl nur noch 2 Mitfahrer, da ein erster Leidensgenosse wohl gefunden ist.

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