Disclaimer - wenn man so will

In meinem Sport-Blog schreibe ich über meine Sporterlebnisse teilweise ernsthaft, teilweise aber auch mit überspitztem Humor - den Unterschied sollte man erkennen, wenn man mich persönlich kennt ;) Generell gilt: Wer die Dinge, die ich hier schreibe, zu ernst nimmt, ist selbst schuld ;)

Team 2019

Team 2019

2019 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen

Sonntag, 15. August 2010

Top Ten in Dachau nach Aufholgjagd um wenige Zentimeter verpasst

Fast hätte ich tatsächlich meine erste Top-Ten-Platzierung bei einem "Kletterrennen" hinbekommen. Doch zu Platz 11 beim Bergkriterium in Dachau kam ich nur über einige Höhen und Tiefen. Wenn man ein Rennen, dass es schon länger gibt, erstmals selbst mitfährt, muss man sich an die "Macken" des Kurses erst gewöhnen - und damit meine ich nicht zwingendermaßen Eigenheiten der Rennstrecke, sondern Eigenheiten beim Fahrverhalten des Feldes.

Abgesehen vom flott gefahrenen Anstieg (logisch!) überraschte mich der übereifrige Start die Abfahrt hinunter, in der es gleich muntere Positionskämpfe gab. Auf dem am besten zu fahrenden Asphaltabschnitt hingegen wurde auf RTF-Bummelei umgestellt. Nach einer Behinderung eines dieser Bummler in Runde 2 konnte ich keinen Vorsprung vor der ersten Wertung in den Anstieg hinein rausholen und verlor den Anschluss an die ersten drei Gruppen. Es waren zunächst 8 Fahrer vorne, dann folgte ein Duo und danach noch ein "Sixpack". Ich selbst durchlebte fast eine Art Wiederholung meines Zeitfahrens beim Amberger Citytriathlon, denn ich quälte mich als Solist auf Rang 17 liegend den Anstieg hinauf und ging dann auf dem flachen Asphaltabschnitt immer in Zeitfahrposition.



Da ich das "Sixpack" nie aus den Augen verlor und ich Runde für Runde besser blickte, wie ich den Anstieg am besten bewältige, blieb die Hoffnung auf eine Verbesserung der Position. Das Hauptfeld war zu dem Zeitpunkt schon auf 6 Fahrer geschrumpft, nachdem ein Duo vorne rausgefahren war - mit dabei: Matthias Anders. Man möchte sagen: Natürlich - wer sonst? ;)

Dahinter wurde das Duo vom Sixpack geschluckt, wobei ich drei Runden vor Schluss meinerseits diese nun 8-köpfige Gruppe "schluckte". Am Ende wurde ich aus dieser Gruppe heraus sogar noch Zweiter und kam somit insgesamt als Zehnter an. Leider hatte irgendein Fahrer in der Gruppe aber gepunktet, weshalb ich die Top Ten mit Platz 11 dennoch leicht verfehlte. Auch das Finish ging wie schon in Altenkunstadt und gestern in Altdorf knapp zu meinen Ungunsten aus - ich sollte mal wieder etwas Sprinttraining machen!



Der Schnitt war mit 34,4 km/h zwar mehr oder weniger auf dem gleichen Niveau wie 2008 bei diesem mörderischen Bergkriterium in Viechtach, aber dennoch muss ich sagen, dass der Kurs in Dachau leichter ist. Der niedrigere Schnitt kommt vor allem durch das ganze Kopfsteinpflaster zustande - und durch die relativ flache Abfahrt. Überhaupt ist auch der Anstieg gar nicht mal so steil gewesen, wie es mir teilweise schon übermittelt wurde - aber das Kopfsteinpflaster haut halt rein. Aber so wie die Kletterspezialisten gleich in der 2. Wertung den gesamten Anstieg quasi als Sprint durchgezogen haben, ist ein erneuter Start dort eher unwahrscheinlich. Es wird halt drauf ankommen, wie das Rennen im nächsten Jahr in meinen Rennkalender passt. Ist auf jeden Fall nicht so mörderisch wie Viechtach oder Greiz-Pohlitz ;)

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