Disclaimer - wenn man so will

In meinem Sport-Blog schreibe ich über meine Sporterlebnisse teilweise ernsthaft, teilweise aber auch mit überspitztem Humor - den Unterschied sollte man erkennen, wenn man mich persönlich kennt ;) Generell gilt: Wer die Dinge, die ich hier schreibe, zu ernst nimmt, ist selbst schuld ;)

Team 2019

Team 2019

2019 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen

Sonntag, 3. Juli 2011

Komisches Wochenende

Nachdem mein Körper am Freitag streikte und ich durch einen Kampf des Immunsystems gegen böse Invasoren so geschwächte war, dass ich nicht mal in der Lage war, wenigstens noch eine knapp 20 km kurze, gaaaanz lockere G1-Einheit zu fahren, war ich ja schon froh, überhaupt wieder mit normalem Ruhepuls und Gefühl am Samstag nach Altenkunstadt fahren zu können. Der Schnitt in einem taktisch geprägten Rennen war mit 39,3 km/h dabei klar unter dem Niveau des Vorjahres, wo Maik, Henry und ich als Interessengruppe gemeinsam unterwegs waren. Dass am Ende Platz 3 herauskam, war angesichts meiner gesundheitlichen Probleme sicherlich eine tolle Sache, aber nach Platz 2 im Vorjahr bleibt der Beigeschmack, dass man sich verschlechtert hat.

In Strullendorf lief es dann heute wirklich mies. Ich verfiel in ein altes Fehlerbild zurück, dass ich die Rennsituation nämlich falsch deutete und dann zu weit hinten im Verkehr fuhr. Das brach mir früh das Genick und am Ende kam nur Platz 4 heraus. Bei offiziellen Rennen in dieser Saison waren diese beiden Platzierungen zwar meine bisher besten Saisonergebnisse, was eingedenk des gesundheitlichen Handycaps eigentlich ganz gut ist, aber ich kann halt überhaupt nicht einordnen, ob mein Formaufbau in diesem Jahr richtig war oder nicht. Ohne die gesundheitlichen Probleme hätte ich das deutlicher sagen können. Ich hatte mein Training für diese Saison ja generell anders ausgerichtet, wollte bewusst einige Dinge ändern, weil ich dachte, dass ich sie verbessern würde - aber trotz des gesundheitlichen Handycaps denke ich, dass mein Aufbau falsch war. Also werde ich nach Vaterstetten den Aufbau für den Napoleoncup wieder stärker am Training der Vorjahre orientieren. So viel dazu. Denn dieses Wochenende war ja als erster Formhöhepunkt geplant. Mit 38,7 km/h in Strullendorf muss man dieses Trainingsziel aber als klar verfehlt bezeichnen ...

Gut fand ich eigentlich nur, dass ich zwischendurch mit der Brechstange wieder zu Klaus und Henry aufschließen konnte, die zu zweit eigentlich mehr Power hätten haben müssen und sich auch umdrehten. Man konnte schon erkennen, dass die eigentlich nicht wollten, dass da noch jemand rankommt, aber ich habe es dennoch geschafft. Und das war dann auch schon mein persönliches Highlight des Wochenendes, das mir Hoffnung für Vaterstetten gibt. Es war jedenfalls ein komisches Wochenende, denn mit diesem gesundheitlichen Handycap und gegen eine qualitativ hochwertige Konkurrenz (Henry ist in der Champions-Wertung des Challenge-Magazins Top Ten, führte die Rangliste sogar länger an - Maik bedarf keiner Vorstellung mehr) am Ende die besten Saisonergebnisse einzufahren, das kann man nur als komisch bezeichnen. Gleichzeitig fühlen sich die Plätze aber gar nicht so toll an, weil ich bei beiden Rennen schon Zweiter war und es mir eigentlich nur noch um Platz 1 geht. Zumal es sich um Popelrennen mit 15 km handelt. Der Spaßfaktor hält sich bei so kurzen Mini-Rennen von vornherein in Grenzen.

Noch etwas zu den Ergebnissen dieses Wochenendes: 2006, 2007 und 2009 hatte ich mein jeweils bestes Saisonergebnis in Strullendorf, 2010 erstmals in Altenkunstadt. Dieses Jahr habe ich das bisher beste Saisonergebnis ebenfalls wieder in Altenkunstadt eingefahren. Man könnte sagen, dass mir die Rennen liegen, aber Tatsache ist auch, dass ich mich bei beiden Rennen dieses Jahr verschlechtert habe und ich mich mit diesen beiden Ergebnissen als Top-Ergebnisse 2011 einfach nicht zufrieden geben will. Da muss doch noch was mit Platz 2 und 1 gehen ...

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