Disclaimer - wenn man so will

In meinem Sport-Blog schreibe ich über meine Sporterlebnisse teilweise ernsthaft, teilweise aber auch mit überspitztem Humor - den Unterschied sollte man erkennen, wenn man mich persönlich kennt ;) Generell gilt: Wer die Dinge, die ich hier schreibe, zu ernst nimmt, ist selbst schuld ;)

Team 2019

Team 2019

2019 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen

Freitag, 13. April 2012

Und mal wieder ein :(-Posting

:(

Ich bekam den PDF-Flyer zu Tour de Hesselberg per Mail. Da steht leider, dass es weiterhin nur für die "Lizenzfahrer-Distanz" (so würde ich alles jenseits der 70 km bezeichnen ... 70 km ist ungefähr mein persönliches Tageslimit im Training, nur so nebenbei angemerkt ... mehr Zeit ist nicht vorhanden) eine Teamwertung gibt. Also sehen wir uns das nochmal an:

- 42 und 82 km kosten je 25 Euro
- man zahlt auf den 42 km also quasi den doppelte Kilometerpreis wie auf den 82 km -> man zahlt MEHR
- auf der 42 km gibt es aber nur ein Einzelwertung, keine Teamwertung -> man bekommt für MEHR Geld WENIGER Leistung

Hmmm ... unverschämte Preispoltik, gelle? Man muss das ja nicht unbedingt mitmachen. Letztes Jahr fiel mir das auch leicht, weil am gleichen Tag Kulmbach war. Da bezahlte ich 8 Euro Startgebühr für 39 km. Zwar auch ohne Teamwertung, aber dennoch fast das gleiche wie die 42 km, nur eben gerade mal ein Drittel der Startgebühr bei Tour de Hesselberg. Das sind jetzt alles nur Zahlenspielereien und Fakten ... aber nicht unebdingt die erfreulichsten Fakten, was Tour de Hesselberg anbelangt.

Insofern ist meine Motivation für eine Verlängerung der Saison über Juli hinaus nicht gerade gestiegen. Aufgrund fehlender Alternativen stehe ich bei den 42 km vielleicht doch noch am Start und werde zähneknirschend den bisher schwierigsten Zielanstieg bewältigen, den ich je gefahren bin - denn das war er 2009, damals aber nach 100 Rennkilometern. Diesmal habe ich vorher 40 Rennkilometer als Vorbelastung. Vielleicht würde ich diesmal also sogar mitbekommen, wie ich den Anstieg hochfahre. Das habe ich damals nämlich nicht. Wie in Trance bin ich vor Erschöpfung nach oben gekrochen und kam erst nach dem Absteigen vom Rad im Zielbereich langsam wieder zu Sinnen. Insofern könnte ich auch von Tour de Höllenberg sprechen - denn es war ganz klar der forderndste Anstieg, den ich in einem Rennen bisher bewältigen musste. Ich habe dementsprechend zu viel Respekt vor diesem Zielanstieg als dass ich ohne die notwendige Grundlage für die 82-km-Distanz an eben jener Langdistanz an den Start gehen würde. Man sollte sich eben auch selbst einigermaßen einschätzen können, selbst wenn man sich über die Preispolitik schwarz ärgern kann. Aber an einem Rennen teilnehmen, bei dem man sicher weiß, dass man auf den letzten Kilometern voll einbrechen wird?

Das andere :( des Tages gilt der ersten Wetterprognose für Cadolzburg. Es sollte zwar trocken bleiben, aber auch herbstlich kalt. Für den Saisonauftakt hatte ich aber eigentlich auf kurz/kurz-Wetter gehofft. Stattdessen sieht es nach einem Saisonauftakt mit Armlingen UND Knielingen (!) aus. Oh weh ...

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