Disclaimer - wenn man so will

In meinem Sport-Blog schreibe ich über meine Sporterlebnisse teilweise ernsthaft, teilweise aber auch mit überspitztem Humor - den Unterschied sollte man erkennen, wenn man mich persönlich kennt ;) Generell gilt: Wer die Dinge, die ich hier schreibe, zu ernst nimmt, ist selbst schuld ;)

Team 2019

Team 2019

2019 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen

Sonntag, 1. Januar 2023

Etwas Geblogge auf Discord...

Erste Radfahrt auf der Straße im neuen Jahr - und gleich eine neue Idee: Ich werde den Discord-Server nun auch für etwas Bloggen verwenden. Warum auch nicht? Discord bietet ja zahlreiche Möglichkeiten, das ist eine davon. Und Gedanken an einen Vlog gibt es auch ... halt all die zeitgemäßen Dinge ... und man muss ja nunmal mit der Zeit gehen, gelle? ;)

Mittwoch, 16. November 2022

Discord-Community

Ich hatte letzten Winter schon mit dem Gedanken gespielt, aber dann zwecks fehlender Motivation nix weiter gemacht, aber jetzt ist es so weit: Ich habe einen Discord eingerichtet, bei dem man sich vorerst über Rennrad-Sachen austauschen kann - Rennen, Training, Material. Quasi worüber man auch bei Gruppen-Trainings und Rennen mit anderen Leuten quatscht, jetzt aber halt auch digital. Vorerst geht es zwar nur um Rennrad-Sachen, aber man kann andere Radsportarten und sonstiges ja noch hinzufügen, wenn die Community und somit die Interessen wachsen. Ich will aber nicht unbedingt wildfremde Leute damit ansprechen, sondern das ist eher für die Leute gedacht, die man schon kennt. Insofern will ich den Link auch eher ungern öffentlich posten, aber wer mich kennt, der weiß ja auch, auf welchen Wegen er mich privat kontaktieren kann. ;)

Dienstag, 31. August 2021

Sommer vorbei - Rennen gehen los?

Das zweite Jahr in Folge war es nicht viel mit der eigentlichen Sommer-Sportart Straßenradsport im Sommer. Warum, wieso, weshalb - man weiß es nicht. Erlaubt war Sport im Freien den Sommer über ja, in Meiningen hat man das auch Mitte Juni für eine tolle Veranstaltung genutzt. Fußballspiele laufen auch seit Monaten ganz normal. Als zuletzt einige Inzidenzwerte auf über 50 zu steigen drohten, drohte zwar auch die Einführung von 3G, aber wie auf der Website des BFV zu lesen war, schenkt die Politik medizinischen Erkenntnissen mittlerweile Beachtung und hat beschlossen, dass selbst bei einem Indzidenzwert von über 50 kein 3G bei Sport im Freien erforderlich ist. Und passend dazu, dass Veranstaltern von Sport im Freien jetzt endlich wieder etwas weniger behördliche Hindernisse in den Weg geleget werden, haben sich in der Terminliste von rad-net immer mehr Termine von "abgesagt" zu "ausgeschrieben" geändert. Letzten Sonntag wollte ich das eigentlich ursprünglich schon zum Wiedereinsteig nach Meiningen und der danach monatelangen Pause zwecks der vielen Absagen nutzen, aber als Schönwetterfahrer war es mir dann doch zu nass und zu kalt - der Herbst ist ja dieses Jahr schon etwas früher gekommen ... und hat den Frühling vertrieben. Ey, hat eigentlich irgendjemand schon rausgefunden, was dieses Jahr mit dem Sommer los war? Hatte der sich verirrt oder durfte er nicht einreisen, weil er keinen tagesaktuellen Test vorlegen konnte? Aus irgendeinem Grund gab es dieses Jahr einfach keinen Sommer. Oder zumindest gab es nur sehr wenige sommerliche Tage. Allerdings sieht die Prognose für nächstes Wochenende wieder etwas besser aus, weshalb ich mich für einen Start in Torgau entschieden habe. Die Trainingsmoral hat zwar zuletzt auch wegen des schlechten Wetters schon wieder nachgelassen, drum sind keine Wunderdinge zu erwarten, aber ich sage es mal so: "Hauptsache Radrennen!" ;) Danach erwäge ich noch Starts in Freising und Kulmbach, aber das wäre es dann wohl auch für dieses abermals triste Jahr. Gleich danach werde ich einen kleinen Impf-Marathon beginnen, damit mir im Winter hoffentlich keine längeren Ausfallzeiten drohen. Ja, denn die Gedanken gehen schon langsam wieder in Richtung 2022. Was soll man auch noch großartig Gedanken an 2021 verschwenden?!?

Donnerstag, 24. Juni 2021

Die Saison läuft - mehr oder weniger

Vor zwei Wochen war es so weit: Nachdem monatelang fast nur Profis Radrennen fahren durften, durfte in Meiningen endlich wieder jeder Rennen fahren, der Bock hatte - und daher war eben auch fast JEDER am Start. ;) Alles bunt durchgemischt, riesige Starterfelder, Stimmung durch Zuschauer an der Strecke - und das Wetter spielte auch gut mit. Der einzige Wermutstropfen war halt, dass es keine Lizenzrennen gab - obwohl der Veranstalter sogar Ergebnislisten nach Lizenzfahrern gefiltert erstellte. Schade, dass der BDR so etwas nicht als Option für Ranglistenpunkte ansieht. Das hat jetzt auch nix damit zu tun, dass man die Lizenz-Ranglisten im letzten und dieses Jahr in die Tonne kippen kann, weil es schlicht und ergreifend an Startmöglichkeiten fehlt und man mit diesem Rennen wenigstens schon mal 1 Rennen mehr in eine halbwegs relevante Rangliste hätte einfließen lassen können ... nein, es wäre auch vorher schon eine zeitgemäße und meiner Meinung nach sinnvolle Option gewesen! Gerade so stark besetzte Rennen wie in Meiningen, wo nach Monaten des Quasi-Verbots zahlreiche Fahrer ganz wild mit den Hufen scharten, sind ja auch sportlich keinen Deut weniger wert als ein Kriterium mit 20 Fahrern (im Gegenteil!). Ich glaube, ich hätte sogar noch 1 Pünktchen für die Rangliste bekommen, wenn der BDR solche Rennergebnisse nunmal ins Ranglistensystem integrieren würde. Dass das nicht der Fall ist, ändert aber nix an dem Spaß, den die meisten Teilnehmer in Meiningen hatten. Es war ein Fest des Radsports und nach Monaten der Negativität endlich mal wieder eine richtig positive Nachricht für den deutschen Radsport. Es gab auch gleich diverse Berichte über das Rennen, wohl vor allem auch in thüringischen Medien ... nur auf der Website des BDR wurde das Rennen mit keiner einzigen Silbe erwähnt. Drum erwähnen wir diesen Haufen jetzt auch nicht mehr... Für mich war ein Start eigentlich etwas unsinnig, weil ich nach Monaten mit viel zu wenig Training (zu viel Regen, zu kalt - ich bin und bleibe eben ein Schönwetterfahrer) gerade erst mein durchwachsenes Grundlagentraining abgeschlossen hatte. Die 3 Runden wären daher auch völliger Schwachsinn gewesen, aber die 2 Runden habe ich dann einfach mal in Angriff genommen - und hatte eines der intensivsten Rennen, die ich überhaupt je gefahren bin! Ohne anaerobes Training haut das schon rein, wenn so viele andere Fahrer offensichtlich so viel besser drauf waren und für eine sehr hohe Intensität sorgen konnten. Das war für mich RPE 20, falls das jemandem was sagt, und auch die aufgezeichnete Durchschnittsleistung gehört zu meinen intensivsten Rennleistungen. Die Härte dieses Rennens ist aber auch der Grund, weshalb ich jetzt von einem weiteren Rennstart erstmal absehe. Das war halt schon ein ziemlicher Overkill. Das einzige Rennen in meinem jetzigen ersten Aufbau-Block mit ersten anaeroben Einheiten wäre zudem in Polen gewesen, was mir jetzt einfach zu weit vorkommt. Vom Kopf her, von der Form her, vom Gewicht her - denn mein Gewicht will nicht so recht runtergehen. Ich habe immer noch 4-5 kg mehr als die letzten Jahre und das Rennen in Polen hätte eine Bergankunft gehabt - äh ... da kann ich mich nicht für motivieren und probiere lieber mal einen Trainingsblock vernünftig durchzuziehen. Mit Schwellenkreuzen bin ich seit gestern erstmal durch, das ging gestern auch gleich eine Stufe besser. Konnte gut was auf die Pedale bringen, war sogar meine fünftbeste Wattleistung über 30 Minuten überhaupt, seit ich mir Ende August 2016 eine Wattmessung zugelegt habe. Ganz so schlecht kann ich derzeit also gar nicht drauf sein, aber gerade daher spare ich mir lieber ein Rennen und ziehe lieber noch 1,5 Wochen das Aufbautraining vernünftig durch. Letzte Woche war ich dabei auch etwas angeknockt, weil ich an einem vermeintlichen Regenerationstag doch eine höhere Belastung hatte als ich bisher angenommen hatte: Ich pfiff nämlich mein erstes Fußballspiel seit Oktober. Und da ich seit Ende Dezember so 'ne "Smartwatch" habe, habe ich die scherzhafterweise mal beide Halbzeiten aufzeichnen lassen. Und siehe da: Ich bin doch allen ernstes auch als Schiri bei einem einseitigen Amateurspiel 7,2 km gelaufen und habe dabei 700 Kalorien verbraten. Und gefühlt war das noch eher ein leichteres Spiel. Ich habe schon mehr zu tun gehabt. Das zeigt mir also jetzt erst so richtig auf, wie viel die Pfeiferei zum Wochenpensum beitragen kann - und wie sehr das auch Übertraining begünstigen kann, wenn man diese Belastung komplett ignorieren würde. Mal sehen, wann es wieder ein Rennen gibt, bei dem nicht nur ein exklusives Teilnehmerfeld startberechtigt ist. Die Terminliste für Rennen ist ja seit letztem Jahr eher eine Liste der Absagen. Im Juli sehe ich schon mal keine Startmöglichkeit, aber im August hoffe ich dann wie im letzten Jahr auf Bellheim. Ende August soll bei der D-Tour auch ein Jedermannrennen in der Nürnberger Region stattfinden. Eine Strecke und Anmeldung dafür gibt es schon, nur eine offizielle Ausschreibung konnte ich noch nicht finden, auch keinen Zeitplan. Ich bin aber trotzdem mal optimistisch, dass das stattfindet, und werde die Strecke auch auf jeden Fall ein paar abfahren - zwar nicht komplett, aber in Teilen. Die Organisatoren muss man hier auch für eine wirklich attraktive und anspruchsvolle Streckenführung loben - die haben da nicht gekleckert! Ich sage eine höhere Selektion als früher beim Schleizer Dreiecksrennen voraus, als das noch ein großes Straßenrennen war. Die Gruppen dürften sich im Laufe der 100 km ganz schön verkleinern und am Ende könnte ich mir vorstellen, dass maximale Gruppen aus 20 Fahrern zusamemn sein werden. Vielleicht rollt hinter Kalchreuth Richtung Ziel in Nürnberg nochmal die ein oder andere Gruppe zusammen, aber solange durch die Fränkische fährt, wird es eine Sache nicht geben: Man wird sich nicht im Feld ausruhen können, denn es geht ständig hoch/runter und auch die Kurven laden zum Entstehen von Löchern ein. Bestenfalls im Trubachtal kann man mal kurz etwas durchatmen...

Mittwoch, 14. April 2021

Solala

Dieser Tage fühlt sich alles so sehr nach Stillstand an. Ich hatte zwar schon Ende Oktober damit gerechnet, dass bis zum Ende der traditionellen Erkältungszeit auf die Pause-Taste gedrückt wird, aber das verhindert ja generell nicht, dass man die Zeit individuell sinnvoll nutzt. Eigentlich habe ich das auch versucht, aber spürbar rausgekommen ist dabei bisher noch nicht wirklich etwas, das einen Luftsprünge machen lassen würde. Alles geht sehr zäh... Im Fußball geht jetzt aber alles recht schnell. Also nicht im Profi-Fußball, den ich irgendwie aufgrund des Verbots von Amateur-Fußball komplett ausgeblendet habe (da fehlt dann irgendwie der persönliche Bezug, um sich noch dafür zu interessieren), sondern im Amateur-Fußball. Heute erst gelesen, dass man die seit knapp zwei Jahren laufende Saison nun doch abbrechen will, weil der Lockdown (zumindest in Bayern) wohl bis 9. Mai verlängert wurde bzw. das Verbot von Kontaktsport oder Sport-Wettbewerben oder ... ich kenn mich da auch nicht so genau aus, was da eigentlich verboten ist. Manchmal glaube ich, dass alles, was nicht explizit erlaubt ist, generell verboten ist. Ist mir alles viel zu politisch, aber man muss ja eh abwarten, was vom Verband her beschlossen wird. Und das ist dann schon leichter verständlich. Man will die Saison nun also wohl abbrechen, befragt dazu aber die Vereine. Das wird also kein Alleingang des bayerischen Verbandes. Allerdings geht es aktuell wohl nur um eine Woche, die den ursprünglichen Plan verhindern würde, wobei man bei dem ursprünglichen Plan ja auch 4 Wochen mit Testspielen vorgesehen hatte. Wieso verkürzt man das nicht einfach auf 3 Wochen? Oder wieso verlängert man die Saison nicht einfach bis Ende Juli? Optionen gibt es doch. Die Alternative wäre ja, dass dann ab einer möglichen Freigabe durch die Politik im Laufe des Mais die Fußballfelder weiterhin leer bleiben würden. Also Testspiele verkürzen, Saison um einen Monat verlängern oder auf Relegationsspiele verzichten - ich will das jetzt mal nicht so schwarz sehen, wie das heute zu lesen war. Man hat noch Optionen. Es bleibt jetzt halt abzuwarten, was der Verband im Dialog mit den Vereinen dann entscheiden wird. Bei einem Abbruch hätte ich halt mehr Zeit für Radtraining... Das Radtraining fing erst ganz gut an, ging auch nicht ganz so schlecht weiter, aber dennoch machen sich meine langen Auszeiten in den letzten knapp 1,5 Jahren weiterhin bemerkbar. Und mit der Brechstange trainieren bringt ja auch nichts. Insofern schätze ich, dass ich vor Juni sowieso nicht in eine Verfassung komme, in der ich mich mal wieder bei einem Radrennen an den Start stellen könnte. Die erneute Verlängerung des Lockdowns bringt mir also im Endeffekt mehr Zeit. Man muss aber auch sagen: Je mehr Zeit ich dann für meinen persönlichen Formaufbau habe, desto knapper wird die Zeit für viele geplante Rennen. Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass die organisatorischen Vorlaufzeiten bei Radrennen natürlich deutlich länger als beim Fußball sind. Sah man schließlich auch schon im letzten Jahr, wo der Ball dann im September doch wieder recht flott über die Plätze rollte, während es im Radsport weiterhin Absagen hagelte. Insofern denke ich mal, dass z. B. das Straßenrennen bei Landshut am 8.5. auch sicherlich ausfallen wird. Das hatte ich durchaus als Option für einen ersten Rennstart im Kalender gehabt - zumindest vor einem Monat noch. Mitte Mai wäre ja dann Kulmbach geplant, aber das dürfte auch sehr knapp werden - wohl zu knapp. Für Juni gibt es aber schon Ausschreibungen, u. a. für Meiningen. Nein, nicht das Kriterium in windiger Höhe, sondern ein größeres Straßenrennen. Und da die Infektionszahlen ab Mai auch erwartungsgemäß sinken sollten, bin ich einfach mal optimistisch, dass dieses Rennen dann auch stattfinden wird. Weniger optimistisch bin ich aber für die Concordia-Rennen in Strullendorf und Bamberg. Beide Rennen sind an Feste gebunden - und öffentliche Feste kann ich mir in diesem Jahr aber weiterhin nicht vorstellen. Das wäre schon eine extreme Kursänderung, denn es wurde ja schon oftmals gesagt, dass man nicht vor September mit einer ausreichenden Immunität der Bevölkerung rechnet. Also selbst wenn Sportwettkämpfe ab Mai wieder erlaubt werden und Radrennen stattfinden können, fürchte ich, dass die Bindung zahlreicher Radrennen an Bürgerfeste dennoch auch in diesem Jahr für eine hohe Anzahl an Absagen sorgen wird. Also wenn auch in diesem Jahr eine Sache gewiss ist, dann ist es die, dass es keine Planbarkeit gibt. Dennoch sage ich: Es lohnt sich auf jeden Fall zu trainieren - denn egal ob Radrennen, Fußballspiele, Bürgerfeste oder sonst was: An Sommertagen mit über 30 Grad eine ausgedehnte Runde durch die Frankenalb ist und bleibt auf jeden Fall eine schöne Sache, die man in guter Verfassung erst so recht genießen kann! Und im August geht's auch wieder auf den Heufuder hinauf. ;)