Disclaimer - wenn man so will

In meinem Sport-Blog schreibe ich über meine Sporterlebnisse teilweise ernsthaft, teilweise aber auch mit überspitztem Humor - den Unterschied sollte man erkennen, wenn man mich persönlich kennt ;) Generell gilt: Wer die Dinge, die ich hier schreibe, zu ernst nimmt, ist selbst schuld ;)

Team 2019

Team 2019

2019 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen

Mittwoch, 4. Juni 2014

Relativ schnell in Kulmbach

Mir kam die Hetzjagd in Kulmbach gestern so schnell wie noch nie vor. Die Durchschnittsgeschwindigkeit gipfelte in der ersten Rennhälfte bei 43,7 km/h auf meinem Tacho - komisch, so schnell kann ich doch eigentlich gar nicht fahren?!? Am Ende war es auch nur noch ein Schnitt von 42,7 km/h - aber das veranlasste mich mal zu einem Blick in meine Aufzeichnungen der vergangenen Jahre. So ziemliches jedes Jahr war ein Rennen dabei, bei dem an der 43er-Marke gekratzt wurde. Also bin ich doch schon mal so schnell gefahren - und sogar schneller! 42,9 km/h aus 2012 scheinen der Rekord zu sein, auch wenn mein Tacho damals "fragwürdig" eingestellt war. Die Zeit war damals aber 1:14 - das einzige Mal, dass ich in Kulmbach eine Zeit unter 1:15 erlebt hatte. Diesmal fiel mein Pulsmesser leider aus, weshalb ich keine Zeit hatte, aber es war wohl doch nicht die schnellste Fahrt. Daher: "relativ" schnell in Kulmbach als Title für diesen Blog-Eintrag ;)

Lustigerweise habe ich dennoch bei einigen Attacken mitgemacht, obwohl irgendwie klar war, dass man sich bei diesem hohen Grundtempo nicht absetzen konnte. Die Hoffnung war halt sicherlich, dass das Feld irgendwann mal die Beine hochnimmt - und dann wollte man einfach in der richtigen Gruppe dabei sein. Eine solche Gruppe gab es aber heute nicht, das Feld fuhr geschlossen in die letzte Runde. Doch das stimmt eigentlich nicht so ganz: Es fuhr FAST geschlossen in die letzte Runde. Ein bescheuerter Hobbyfahrer dachte sich auf der vorletzten Runde am Ende der Gegengeraden, dass er dem Speiche-Fahrer nachsetzen müsste, der attackiert hatte. Als ich hinter der Zielkurve an ihm vorbei fuhr, konnte ich ihn aber schon platzen hören. Egal, noch eine Runde und Vorsprung vor dem Feld - da gab es kein Zurück mehr für mich, da konnte ich nur noch so gut wie möglich pedalieren. Also gab es die Schlussglocke zuerst für mich und mit ein paar Sekunden Verzögerung dann für das Feld. Meine Beine waren aber zu schwach, ich bekam keinen richtigen Druck aufs Pedal. Rausnehmen hätte aber auch nichts mehr gebracht, also fuhr ich meinen Tank einfach leer - und das war er am Ende der Gegengeraden, als das Feld an mir vorbeischoss. Aber wie heißt es doch auch so schön? Lieber vorn verrecken als sich hinten zu verstecken ;)

Keine Punkte, aber zwischen Kilometer 6,7 und 17,5 soll der Schnitt sogar 44,9 km/h betragen haben, wie mir mitgeteilt wurde. "Relativ" schnell, würde ich sagen ;)

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