Disclaimer - wenn man so will

In meinem Sport-Blog schreibe ich über meine Sporterlebnisse teilweise ernsthaft, teilweise aber auch mit überspitztem Humor - den Unterschied sollte man erkennen, wenn man mich persönlich kennt ;) Generell gilt: Wer die Dinge, die ich hier schreibe, zu ernst nimmt, ist selbst schuld ;)

Team 2019

Team 2019

2019 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen

Sonntag, 9. Oktober 2011

Statistiken zum Napoleoncup

Der Napoleoncup schwirrt immer noch in meinem Kopf herum, weshalb ich mir mal einige Zahlen angesehen habe. Da wäre zunächst die offensichtlichen Zahlen: Die Platzierungen. Im Vorjahr war meine beste Einzelplatzierung (jeweils Gesamt, nicht AK) Platz 12 auf der 1. Etappe, dem Zeitfahren. Nach einem enttäuschenden 19. Platz auf der 2. Etappe, dem Rennen, fiel ich in der Gesamtwertung auf Platz 16 zurück. Dieses Jahr war das Starterfeld ja bekanntermaßen größer, weshalb ich auch umso erfreuter bin, dass ich diesmal als schlechteste Einzelplatzierung etwas besseres als meine beste Einzelplatzierung im Vorjahr hatte. Nach Platz 8 auf der 1. Etappe, fiel ich mit Platz 11 auf der 2. Etappe nur auf Gesamtplatz 11 zurück - und blieb somit also unter dem 12. Platz der 1. Etappe des Vorjahres. So sieht eine platzierungstechnische Verbesserung aus ;)

Aber auch die Leistung war besser, was die besseren Platzierungen nach sich zog. Das sieht man beim Vergleich der individuellen Zeiten, speziell von der 1. Etappe natürlich. Im Vergleich zu den Fahrern, die auch im Vorjahr schon auf der Kurzdistanz am Start waren, gab es ebenfalls größtenteils Verbesserungen. Auf Sören Hamann verlor ich statt 53 Sekunden nur noch 25, auf Jens Matzel statt 21 nur noch 14. Das waren auch schon die einzigen beiden Starter des Vorjahres, auf die ich dieses Jahr noch Zeit verloren habe. Auf Frank Hässelbarth verlor ich im Vorjahr noch 39 Sekunden, dieses Jahr war ich plötzlich 18 Sekunden schneller - da war der Geraer aber offensichtlich auch einfach nicht gut drauf, das war also gewiss nicht einfach nur eine verbesserte Leistung meinerseits. Auf Holger Rommstedt hatte ich im Vorjahr 48 Sekunden Rückstand, dieses Jahr waren es nur noch 43 Sekunden - da hat sich also auch Kollege Rommstedt zum Vorjahr gesteigert! Jörg Koppe war im Vorjahr 3 Sekunden hinter mir - dieses Jahr wurden 19 draus, bei Ralph Kuniß wurden aus 8 15 Sekunden Rückstand auf meine Wenigkeit. Verbessert hat sich auch Fabian Schurig, der nach 22 Sekunden Rückstand im Vorjahr nur noch 11 Sekunden auf mich hatte - und wieder mal beim Rennen zulegen konnte.

Die 2. Etappe ... da muss ich zunächst mal sagen: Die Siegerzeit im Vorjahr betrug 1:06.57, meine Zeit 1:10.57 - also genau 4 Minuten hinter dem Sieger. Dieses Jahr betrug die Siegerzeit 0:56.14 - also mal eben über 10 Minuten schneller!!! Das gesteigerte Niveau des Rennens schlug sich aber auch in der Zeit des Hauptfeldes nieder, in dem ich ebenfalls mit 0:59.48 über den Zielstrich rollte. Das war immerhin noch über 7 Minuten schneller als die Siegerzeit des Vorjahres! Bei meinem Rückstand auf den Sieger hat sich aber nicht viel geändert, es waren wieder fast 4 Minuten. Hmmm ... es war halt auch wärmer und das Kopfsteinpflaster in Lützeroda war weg. Das wird sicherlich auch etwas geholfen haben, auch wenn ich mit dem Kopfsteinpflaster in Lützeroda eigentlich gar nicht so ein Problem hatte. Das kurze Stück zwischen Closewitz und Cospeda störte mich da schon eher - und das war immer noch vorhanden und bremste mich jedesmal mehr als die Konkurrenz. Schon etwas merkwürdig, dass ich auf Kopfsteinpflaster in Steigungen weniger Probleme als die Konkurrenz, bei Kopfsteinpflaster in Abfahrten aber mehr Probleme als die Konkurrenz hab. Hmmm ...

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