Disclaimer - wenn man so will
In meinem Sport-Blog schreibe ich über meine Sporterlebnisse teilweise ernsthaft, teilweise aber auch mit überspitztem Humor - den Unterschied sollte man erkennen, wenn man mich persönlich kennt ;) Generell gilt: Wer die Dinge, die ich hier schreibe, zu ernst nimmt, ist selbst schuld ;)
Team 2019
Team 2019
2019 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen
2019 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen
Dienstag, 12. Januar 2021
Wasserstandsmeldung Anfang 2021
2020 war ja nicht wirklich viel los. Daher lange Sendepause hier. Im August bin ich in Polen den Heufuder raufgefahren, mein persönlich bisher längster Anstieg. War ganz schön nervös zuvor, weil es eben was neues war. Im ersten Drittel quasi permanent im "Stöppacher-Berg-Survival-Mode" gewesen, das war echt brutal steil. Die restlichen beiden Drittel waren dann umso einfacher. Nachdem ich zunächst inmitten einer Wolkendecke auf dem Gipfel ankam, konnte man etwas später doch noch einen schönen Ausblick über die Region genießen. Hat Spaß gemacht, dieses Jahr wieder...
Sportlich gab es einen Regen-Reinfall am Sachsenring und eine überraschende zeitliche Verbesserung beim BZF in Stadtsteinach. Die Strecke war zwar etwas verkürzt, wodurch meine Zeit insgesamt 1 Minute schneller war, aber in Relation gesehen war ich 40 Sekunden schneller. Für die Einteilung habe ich einen anderen Ansatz als im Vorjahr gewählt, wo ich ja ab Vogtendorf eingeknickt war, und so war ich am Ende eben schneller, weil ich gleichmäßiger durchkam, obwohl die durchschnittliche Wattleistung exakt (!) die gleiche wie im Vorjahr war. Mein Leistungsniveau generell hätte ich aber um 15 Watt niedriger als im Vorjahr eingeschätzt. Könnte auch so gewesen sein, denn wie gesagt: Ich hatte mir die Strecke anders eingeteilt und einen Einbruch vermieden. Wie auch immer: Es war ein positiver Saisonabschluss für ein Zwischenjahr.
#Zwischenjahr - das bleibt aber auch für 2021 das Thema. Nach Stadtsteinach hatte ich überhaupt keinen Bock mehr auf Rennrad. Ich ließ das Rad also einfach erst mal stehen und wartete, bis ich mal wieder Lust auf eine Runde haben würde. Dauerte diesmal erstaunlich lang, fast 2 Monate. Hab dann das Training von einem ähnlichen Leistungsstand wie Ende 2016 aus aufgenommen, konnte 5 Wochen auch gut durchziehen - danach fehlte wieder die Motivation. Ich dümpel jetzt seit Wochen rum, halte nur das niedrige Fitness-Niveau mit überwiegend Lauf- und Krafttraining, aber sei's drum. Ich sehe das ganz entspannt, denn die Sache ist ja auch folgende...
Als ab Anfang November wieder ein Lockdown inklusive Verbot von Amateursport-Wettbewerben ausgerufen wurde, dachte ich mir gleich: Die "bösen Zahlen" gehen halt nach oben, weil Erkältungszeit ist. Muss man ja kein Genie sein, um das zu wissen. War zu erwarten. Aus persönlicher Erfahrung geht die Erkältungszeit immer mindestens bis März, mich hat's aber auch schon im April noch erwischt. Daher habe ich von vornherein damit gerechnet, dass vor Amateursport-Wettbewerbe auf gar keinen Fall vor April das grüne Licht der Behörden erhalten würden. Es bestand aus meiner Sicht also auch gar kein Grund, den Winter über voll durchzutrainieren. Mittlerweile wird immer deutlicher, dass meine Einschätzung nicht so verkehrt war.
Wann aber wird es 2021 wieder mit Amateursport-Wettbewerben losgehen? Ist mir nicht ganz so wichtig, ich will nicht wieder wie im letzten Jahr auf etwas hinarbeiten, das dann gar nicht stattfindet. So was nimmt einem nur die Motivation und macht einfach keinen Spaß. Ich werde daher einfach nur wieder Richtung Heufuder hinarbeiten, eine Woche davor wäre Bellheim terminiert. Mehr plane ich für mich persönlich sportlich nicht, aber viele Sportler in Deutschland haben sicherlich die Hoffnung, dass es eher früher als später schon wieder zur Normalität zurückgeht und man sich wieder mit anderen Gleichgesinnten messen kann. Meine Einschätzung orientiert sich dabei an König Fußball...
Der Fußballverband ist generell der einflussreichste Sportverband in Deutschland. In Bayern ist es auch so, dass der BFV sich im Dialog mit der Politik stark dafür macht, dass es wieder losgehen kann, vor allem im Nachwuchsbereich. Wenn es also wieder grünes Licht für Amateursport-Wettbewerbe geben wird, dann wird das auch durch die Anstrengungen des Fußballverbands geschehen. Und da ist es so, dass man die Saison eigentlich bis Ende Juni abschließen wollte. Allzu viele Punktspiele stehen eigentlich auch gar nicht mehr an, aber es gibt nach dem Ende der Meisterschaftsrunden auch noch Relegationsspiele - und bevor es mit Pflichtspielen wieder losgeht, hat man 4 Wochen Vorlaufzeit mit Testspielen geplant. Insofern spekuliere ich, dass der Fußballverband spätestens ab April wieder grünes Licht von der Politik erhalten will. Fußballspiele lassen sich dann aber auch schneller wieder ansetzen als Radrennen, bei denen man als Veranstalter sicherlich nicht bis kurz vor dem geplanten Termin warten kann, ob es die behördliche Genehmigung geben wird oder nicht. Daher rechne ich persönlich erst ab Mai wieder mit Radrennen.
Im April sehe ich da höchstens eine Möglichkeit für Rennen, die auf nicht-öffentlichen Strecken stattfinden. Da gab es im letzten Jahr z. B. den Sachsenring, Rennen in Stadien, aber auch auf Firmengeländen. Derartige Lösungen könnte ich mir für April vorstellen, "normale" Radrennen aber erwarte ich erst wieder im Mai. Mitte Mai ist das Kriterium in Kulmbach terminiert, das wäre dann ein möglicher Saisonauftakt für mich. Bis dahin wären es noch 4 Monate. 4 Monate, in denen ich von einem Leistungsstand wie Ende 2016 wohl kaum auf meinen Leistungsstand von 2019 kommen werde, aber ich sehe das auch als interessantes Projekt an. Man spricht im Radsport auch immer von der "Lebensgrundlage", also dass man von jedem guten Sportjahr profitiert und in der Folge schneller wieder auf ein gewisses Fitness-Niveau kommen kann. Das werde ich mir mal ansehen. In Golden Cheetah habe ich ja zahlreiche Daten. Und bei diesen Daten hat sich noch etwas geändert...
Ich habe mir eine Garmin Venu Sq gekauft. Lauf-Tracker, Fitness-Tracker - wie auch immer man so etwas nennen will. Dadurch kann ich jetzt aber auch Lauf- und Krafttraining bequem per .fit-Datei in Golden Cheetah einspeisen. Nur Gewicht und RPE muss ich noch manuell hinzufügen. Das spart Zeit, liefert aber ein präziseres PMC-Diagramm. Gleichzeitig habe ich ein paar neue Daten zur Verfügung. Vo2max wird ausgespuckt (ich bin angeblich ein 20jähriger Sportler, der zu den Top 15 % meiner Altersklasse gehören soll), ich kann die Sauerstoffsättigung überprüfen (meistens so 93-94 % im Schnitt - ist glaube ich nicht so überragend?). Was für mich aber ein Hauptbeweggrund für den Kauf war: Ich kann den Puls besser überwachen, auch beim Schlafen, und bekomme Stress angezeigt. Warum das so wichtig für mich ist? Ganz einfach: Seit März habe Probleme mit Magenreflux gehabt, was meiner Meinung nach wohl an Dauerstress lag. Die Meinung der Ärzte zur Ursache für den Magenreflux und den meistens um 5 bis 7 Schläge erhöhten Ruhepuls ist übrigens ein Schulterzucken, drum ist meine Meinung der einzige Lösungsansatz. Seit ich den Tracker verwende, ist mein Ruhepuls auch etwas besser geworden, so 2-3 Schläge niedriger. Aber vor allem nur beim Schlafen. Tagsüber ist weiterhin der Wurm drin, aber die Werte aus der Nacht zeigen mir wenigstens, dass Licht am Ende des Tunnels ist. Mein Stress-Level an sich ist laut Tracker aber gar nicht mal so hoch, also meine Theorie mit Dauerstress wird nicht bestätigt. Ich werde mal einfach sehen, wie sich das die nächsten Wochen weiter entwickelt. Eine Art "24-Stunden-EKG" zu haben, ist jedenfalls nicht so verkehrt. Und der Magenreflux ist definitiv schon etwas weniger geworden, ich habe nicht mehr jeden Tag so einen komische, nervtötenden Geschmack wie die letzten Monate über. Wenn es stressbedingt sein sollte, ist der Kopf auf jeden Fall auch ein wichtiger Faktor - und die Überwachung durch diesen Tracker scheint mir dafür eine Hilfe zu sein. Die innere Unruhe, die ich nunmal als Stress vermute, wird auch weniger. Ich habe mich einen Tag lang schon fast wieder normal gefühlt - also so, wie ich mich zuletzt 2019 gefühlt habe. 2020 war ein doofes Jahr...
Donnerstag, 9. Juli 2020
Zwischenmeldung 2020
Lange nix los hier - aber auch lange keine Rennen mehr. ;) Auf Strava schreibe ich ja immer mal wieder ein bisschen was zur Akutalität, drum ist es hier umso ruhiger. Wollte aber mal das letzte halbe Jahr und die aktuell Situation etwas erörtern.
Ende Dezember war ich ansatzlos erkältet. Meistens kann man das nachvollziehen, wo man sich erkältet bzw. einen Infekt geholt hat, in seltenen Fällen kommt es ansatzlos. Anfang September 2018, einen Tag vor der oberfränkischen Bergmeisterschaft, war so ein Fall. Ende Dezember jetzt eben wieder. Ging aber schnell vorbei, dennoch kam ich danach nicht mehr so recht in die Spur. Das waren vor allem Motivationsprobleme. Es ist scheinbar wirklich besser, wenn man seine persönlichen Saisonziele verfehlt, weil man dann in der Folge hungriger bleibt. Letzte Saison aber konnte ich zu meiner eigenen Überraschung alle drei persönlichen Ziele erreichen - und das hat direkt nach der Schlussetappe des Riderman zu einem mentalen Loch geführt, weil ich mich gleich mal fragen musste: Welche realistischen (!) Ziele setze ich mir jetzt überhaupt für 2020? Der richtige "Hunger" auf irgendwelche Zielsetzungen stellte sich aber nicht so recht ein und der Fitnessverlust ab Januar war zusätzlich demotivierend, obwohl ich krankheitsbedingt ja wirklich nur 5 Tage oder so pausieren musste. Bis Ende Dezember war ich aber eigentlich schon in einer guten Verfassung, das Training lief super, was mich auch motiviert hatte, aber wie gesagt: Irgendwie sorgte die Erkältung Ende Dezember für einen Knick. Seit Anfang März habe ich zudem ein gesundheitliches Handycap durch anhaltenden Rückfluss von Magenflüssigkeit, was immer wieder für Entzündungsherde sorgt, u. a. mein Kehlkopf ist seit Anfang März zu einem Großteil in Leidenschaft gezogen worden. Nächste Woche wird dann wenigstens endlich mal in den Magen geschaut (Spiegelung). Es ist schon etwas erschreckend, wie wenig die Medizin scheinbar tun kann, obwohl es sich bei Rückfluss von Magenflüssigkeit mehr oder weniger um eine Volkskrankheit handelt. Das ist keine medizinische Neuerung, das sollte eigentlich schon bekannt und erforscht sein. Ist für mich als Laie einfach nicht nachzuvollziehen, warum man durch solche Probleme monatelang gesundheitlich gehandycappt sein muss. Seit Anfang März, wie gesagt, bin ich quasi krank...
Dennoch ist Training halbwegs möglich, auch mit der ganzen Medizin, die ich wie ein Junkie die letzten Monate geschluckt habe, weil einem die Ärzte halt anders nicht helfen können/wollen. Insofern hoffe ich, ab August trotzdem wieder halbwegs "rennfit" sein zu können. Bisher habe ich ja durch das globale Problemjahr 2020 sowieso nichts verpassen können, aber das ist nur ein Zufall. Auch in einem ganz normalen Sportjahr wäre ich bisher kein einziges Rennen gefahren, weil das mit so einem gesundheitlichen Handycap einfach nicht geht. Wie gesagt, nächste Woche wird das endlich mal untersucht, dann hoffe ich einfach mal ganz optimistisch, dass mein Körper langsam wieder gesund (genug) wird, um noch an dem ein oder anderen Rennen teilnehmen zu können. Durch die Motivationsprobleme hatte ich im Februar sowieso schon für mich entschieden, dass 2020 nur ein Zwischenjahr wird.
Mal von meinem persönlichen Problemjahr 2020 abgesehen, haben wir ja aber auch ein globales Problemjahr 2020. Lange gab es keine Rennen, zwischendurch nur ein verkapptes Profirennen auf dem Sachsenring (bei dem immerhin auch zwei Fahrer mit Amateur-Lizenz in der Ergebnisliste auftauchten, also generell konnte man da wirklich nicht von einem Amateur-Rennen sprechen), erst Ende Juni ging es mit Amateur-Rennveranstaltungen wieder los. In Erfurt gab es da ein "etwas komisches" Rennen, zumindest war von der Ausschreibung her nicht wirklich klar, ob das ein Fixie-Rennen oder doch ein Rennen mit normalen Rennrädern war. Auf rad-net wurde über diese erste Amateur-Veranstaltung im Straßenrennsport übrigens kein einziges Wort verloren - war also wohl nicht so wichtig, dass es "wieder losging". Mittlerweile nehmen die Amateur-Veranstaltungen wieder zu, an diesem Wochenende findet mit der Erzgebirgstour sogar schon wieder das erste Etappenrennen statt, wobei das ein Jedermannrennen ist, also neben Amateurfahrern auch Hobbyfahrer am Start sein werden. Dass das nichts mit der Leistungsstärke zu hat, sollte einem ja mittlerweile klar sein, umso hochwertiger dürfte das Leistungsniveau dort ausfallen. Wird knüppelhart, ich wünsche allen Teilnehmern eine gute Leidensfähigkeit - durch meine Teilnahme 2017 habe ich ja eine Vorstellung davon, wie hart die Erzgebirgstour schon in einem "normalen" Jahr ist. Dieses Jahr sind aber auch noch diverse starke Fahrer zusätzlich am Start, weil es bisher eben sonst nicht viele Rennen gab. Also das wird gewiss kein Zuckerchlecken...
Ab August plane ich dann selbst mit Teilnahmen in Bellheim, am Sachsenring und evtl. in Diersbach. Je nach dem, wie es mir gesundheitlich dann geht. Im September Stadtsteinach, wobei ich bis dahin noch unbedingt abspecken müsste, weil ich meine Vorjahresleistung sonst bei weitem nicht erreichen können werde, evtl. das Kriterium in Freising, die Masters-DM in Görlitz ("dabei ist alles") und eventuell Notzingen. Durch das Verbot von Großveranstaltungen bis Ende Oktober ist ja im Endeffekt schon klar, dass der Riderman und der Heideradcup keine behördliche Genehmigung erhalten werden. Die Absage steht aber vermutlich aus versicherungstechnischen Gründen immer noch aus, aber ähnlich wie im Fall von Rad am Ring sollte man sich hier keine falschen Hoffnungen machen. Riderman und Heideradcup SIND definitiv Großveranstaltungen.
Im Oktober, falls das Wetter noch mitspielt, sind sogar noch ein paar weitere Rennen geplant, zumindest in Bayern. Die LVM Straße bei Passau soll dann nämlich am 4.10. stattfinden und eine Woche später sogar Karbach. Im Gegensatz zu Fußballspielen werden Radrennen zwar nur sehr selten wegen der Witterung abgesagt, aber ich kann mir kaum vorstellen, bei diesen Rennen noch am Start zu sein. Schon allein, weil ich mir in den letzten beiden Jahren im September einen Infekt gefangen hatte und die Saison dann auch beendet habe. Natürlich hoffe ich, dass mir dieses Jahr im September keinen Infekt fange...
Ende Dezember war ich ansatzlos erkältet. Meistens kann man das nachvollziehen, wo man sich erkältet bzw. einen Infekt geholt hat, in seltenen Fällen kommt es ansatzlos. Anfang September 2018, einen Tag vor der oberfränkischen Bergmeisterschaft, war so ein Fall. Ende Dezember jetzt eben wieder. Ging aber schnell vorbei, dennoch kam ich danach nicht mehr so recht in die Spur. Das waren vor allem Motivationsprobleme. Es ist scheinbar wirklich besser, wenn man seine persönlichen Saisonziele verfehlt, weil man dann in der Folge hungriger bleibt. Letzte Saison aber konnte ich zu meiner eigenen Überraschung alle drei persönlichen Ziele erreichen - und das hat direkt nach der Schlussetappe des Riderman zu einem mentalen Loch geführt, weil ich mich gleich mal fragen musste: Welche realistischen (!) Ziele setze ich mir jetzt überhaupt für 2020? Der richtige "Hunger" auf irgendwelche Zielsetzungen stellte sich aber nicht so recht ein und der Fitnessverlust ab Januar war zusätzlich demotivierend, obwohl ich krankheitsbedingt ja wirklich nur 5 Tage oder so pausieren musste. Bis Ende Dezember war ich aber eigentlich schon in einer guten Verfassung, das Training lief super, was mich auch motiviert hatte, aber wie gesagt: Irgendwie sorgte die Erkältung Ende Dezember für einen Knick. Seit Anfang März habe ich zudem ein gesundheitliches Handycap durch anhaltenden Rückfluss von Magenflüssigkeit, was immer wieder für Entzündungsherde sorgt, u. a. mein Kehlkopf ist seit Anfang März zu einem Großteil in Leidenschaft gezogen worden. Nächste Woche wird dann wenigstens endlich mal in den Magen geschaut (Spiegelung). Es ist schon etwas erschreckend, wie wenig die Medizin scheinbar tun kann, obwohl es sich bei Rückfluss von Magenflüssigkeit mehr oder weniger um eine Volkskrankheit handelt. Das ist keine medizinische Neuerung, das sollte eigentlich schon bekannt und erforscht sein. Ist für mich als Laie einfach nicht nachzuvollziehen, warum man durch solche Probleme monatelang gesundheitlich gehandycappt sein muss. Seit Anfang März, wie gesagt, bin ich quasi krank...
Dennoch ist Training halbwegs möglich, auch mit der ganzen Medizin, die ich wie ein Junkie die letzten Monate geschluckt habe, weil einem die Ärzte halt anders nicht helfen können/wollen. Insofern hoffe ich, ab August trotzdem wieder halbwegs "rennfit" sein zu können. Bisher habe ich ja durch das globale Problemjahr 2020 sowieso nichts verpassen können, aber das ist nur ein Zufall. Auch in einem ganz normalen Sportjahr wäre ich bisher kein einziges Rennen gefahren, weil das mit so einem gesundheitlichen Handycap einfach nicht geht. Wie gesagt, nächste Woche wird das endlich mal untersucht, dann hoffe ich einfach mal ganz optimistisch, dass mein Körper langsam wieder gesund (genug) wird, um noch an dem ein oder anderen Rennen teilnehmen zu können. Durch die Motivationsprobleme hatte ich im Februar sowieso schon für mich entschieden, dass 2020 nur ein Zwischenjahr wird.
Mal von meinem persönlichen Problemjahr 2020 abgesehen, haben wir ja aber auch ein globales Problemjahr 2020. Lange gab es keine Rennen, zwischendurch nur ein verkapptes Profirennen auf dem Sachsenring (bei dem immerhin auch zwei Fahrer mit Amateur-Lizenz in der Ergebnisliste auftauchten, also generell konnte man da wirklich nicht von einem Amateur-Rennen sprechen), erst Ende Juni ging es mit Amateur-Rennveranstaltungen wieder los. In Erfurt gab es da ein "etwas komisches" Rennen, zumindest war von der Ausschreibung her nicht wirklich klar, ob das ein Fixie-Rennen oder doch ein Rennen mit normalen Rennrädern war. Auf rad-net wurde über diese erste Amateur-Veranstaltung im Straßenrennsport übrigens kein einziges Wort verloren - war also wohl nicht so wichtig, dass es "wieder losging". Mittlerweile nehmen die Amateur-Veranstaltungen wieder zu, an diesem Wochenende findet mit der Erzgebirgstour sogar schon wieder das erste Etappenrennen statt, wobei das ein Jedermannrennen ist, also neben Amateurfahrern auch Hobbyfahrer am Start sein werden. Dass das nichts mit der Leistungsstärke zu hat, sollte einem ja mittlerweile klar sein, umso hochwertiger dürfte das Leistungsniveau dort ausfallen. Wird knüppelhart, ich wünsche allen Teilnehmern eine gute Leidensfähigkeit - durch meine Teilnahme 2017 habe ich ja eine Vorstellung davon, wie hart die Erzgebirgstour schon in einem "normalen" Jahr ist. Dieses Jahr sind aber auch noch diverse starke Fahrer zusätzlich am Start, weil es bisher eben sonst nicht viele Rennen gab. Also das wird gewiss kein Zuckerchlecken...
Ab August plane ich dann selbst mit Teilnahmen in Bellheim, am Sachsenring und evtl. in Diersbach. Je nach dem, wie es mir gesundheitlich dann geht. Im September Stadtsteinach, wobei ich bis dahin noch unbedingt abspecken müsste, weil ich meine Vorjahresleistung sonst bei weitem nicht erreichen können werde, evtl. das Kriterium in Freising, die Masters-DM in Görlitz ("dabei ist alles") und eventuell Notzingen. Durch das Verbot von Großveranstaltungen bis Ende Oktober ist ja im Endeffekt schon klar, dass der Riderman und der Heideradcup keine behördliche Genehmigung erhalten werden. Die Absage steht aber vermutlich aus versicherungstechnischen Gründen immer noch aus, aber ähnlich wie im Fall von Rad am Ring sollte man sich hier keine falschen Hoffnungen machen. Riderman und Heideradcup SIND definitiv Großveranstaltungen.
Im Oktober, falls das Wetter noch mitspielt, sind sogar noch ein paar weitere Rennen geplant, zumindest in Bayern. Die LVM Straße bei Passau soll dann nämlich am 4.10. stattfinden und eine Woche später sogar Karbach. Im Gegensatz zu Fußballspielen werden Radrennen zwar nur sehr selten wegen der Witterung abgesagt, aber ich kann mir kaum vorstellen, bei diesen Rennen noch am Start zu sein. Schon allein, weil ich mir in den letzten beiden Jahren im September einen Infekt gefangen hatte und die Saison dann auch beendet habe. Natürlich hoffe ich, dass mir dieses Jahr im September keinen Infekt fange...
Montag, 30. Dezember 2019
Rückblick 2019, Aussicht auf 2020
Habe ich tatsächlich seit Anfang September nichts mehr gepostet? Ach herrje ... da war in der Zwischenzeit aber auch immer wieder was los. Zunächst natürlich der Riderman, der wieder ein riesiges Erlebnis war und bei dem ich mein Ziel (Top 250) auch souverän erreicht habe (Platz 249). Gut dressiertes Pferd und so. ;) Danach wollte ich noch in Notzingen starten, wurde aber krank. Tja, dumm gelaufen. Und als ich noch nicht wieder ganz auf den Beinen war, machte mir mein Rechner Beine - weil eine Festplatte crashte. Von meinen 3 Platten ausgerechnet die, wo ich meine beruflichen Daten hatte, aber auch die ganzen Sport-Daten. Da gab es also ein bisschen PC-Stress, der mir die Zeit raubte. Dann auch Übersetzungsstress und schließlich rauchte diesen Monat auch noch meine Graka ab - also erneut PC-Stress. Ein Upgrade auf Windows 10 musste ich auch endlich vornehmen, weil ja im Januar der Support für Windows 7 endet. Immer wieder irgendwas nerviges los, da vernachlässigt man eben so einen belanglosen Blog wie diesen hier...
Langsam bin ich aber in Sachen PC wieder in etwas ruhigeren Gewässern angekommen und kann heute nicht trainieren, weil ich leicht erkältet bin (falscher Ehrgeiz würde jetzt auch nichts bringen), drum schreibe ich doch mal etwas an dieser Stelle. 2019 war ja mein erstes Jahr bei den Senioren 2, wodurch ich so viele Startmöglichkeiten wie nie zuvor hatte. Durch diese große Auswahl kam es auch dazu, dass ich überwiegend bei Straßenrennen am Start stand, Kriterien habe ich stark zurückgeschraubt. Von 6 offiziellen Top-Ten-Platzierungen habe ich auch 4 bei Straßenrennen erzielt (1x Kriterium, 1x BZF lol). Persönlich am meisten haben mir die Ergebnisse in Bellheim und Grimma bedeutet. Und generell habe ich alle meine drei Saisonziele erreicht, weshalb das eigentlich meine bisher beste Saison war. In Torgau sind wir sogar die letzten 70 Minuten mit einem 45er-Schnitt gefahren und ich landete in den Top Ten - bei 70 Startern ist das dann ja auch nicht gerade geschenkt, das muss man sich dann schon noch erst erarbeiten! Hat viel Spaß gemacht und speziell das gute Abschneiden bei den Straßenrennen, wo ich auch mehr aktiv fahren konnte als bei Kriterien, hat mir die Ausrichtung für nächste Saison vorgegeben: Noch mehr Straßenrennen, noch weniger Kriterien...
Und da es mir auch generell Spaß macht, immer mal wieder neue Rennen in neuen Regionen zu fahren, werde ich nächstes Jahr wohl auch erstmals an einer Rennserie in Baden-Württemberg teilnehmen, dem Heuer-Cup. Der wird also vermutlich schon einen Kerninhalt meines Rennkalenders darstellen. Sollte ich gut durch den Winter kommen (UND sollte der Winter Anfang April diesmal schon vorbei sein!!!), dann startet die Wettkampf-Saison mit den Spreewald-Masters, weil ich vorher keinen passenden Renntermin finden konnte. Allerdings fehlen natürlich noch die Ausschreibungen. Weiß man ja aus all den Jahren, dass man immer erst die offizielle Ausschreibung abwarten muss, um wirklich zu wissen, bei welchen Rennen welche Rennklassen Startmöglichkeiten erhalten. Nach aktuellem Stand sehe ich da aber nichts passendes vor den Spreewald-Masters. Mit einem Kriterium steige ich ja sicherlich nicht in die Saison ein, das wäre mir viel zu intensiv.
Im Mai steht Anfang des Monats vermutlich die BM bei Passau an. Über den Kurs ist meines Wissens nach noch nichts bekannt, wird ein neues Rennen sein. Karbach lasse ich nächstes Jahr vermutlich aus, falls es dort kein reines Senioren-Rennen geben sollte. In den letzten 3 Jahren habe ich meine Wattleistung von Jahr zu Jahr steigern können, bin aber gleichzeitig von Jahr zu Jahr früher abgehängt worden. Das Leistungsniveau in der C-Klasse (ja, ich nenne die Leistungsklasse immer noch so, ist leichter verständlich) ist einfach von Jahr zu Jahr gestiegen. Das hat mir vorerst die Motivation genommen, um mich dort wieder in Karbach an den Start zu stellen. Immerhin ist Karbach aufgrund des Kurses allein schon schwer genug. Der Juni geht dann vermutlich mit einem Trip an die Ostsee los, danach ist das neue Rennen in Grimma dran. Im Terminkalender des sächsischen Verbandes steht dieses neue Rennen nicht als Kriterium drin, also bleibt es offenbar zum Glück dabei, dass man in Grimma ein Straßenrennen fahren kann. Ende Juni wird dann mein zweiter planmmäßiger Formhöhepunkt nach den Spreewald Masters erreicht, denn dann steht die DM in Görlitz an. ;)
Im August geht es normalerweise auch wieder nach Bellheim und im September würde ich gerne die Top 200 beim Riderman in Angriff nehmen. Zwischendurch wollte ich auch mal endlich auf dem Nürburgring fahren, vermutlich im Mai bei Circuit Cycling. Ende August kommt die Deutschland Tour nach Nürnberg. Dort soll es dann auch ein Jedermannrennen geben, aber eben wieder für irgendwas um die 80 Euro Startgebühr. Meine persönliche Schmerzgrenze für ein Eintagesrennen liegt aber nunmal bei 50 Euro. Vielleicht kann mich die Streckenführung zu einem Start bewegen, aber ich schätze fast, dass man die ganzen interessanten Steigungen in der Hersbrucker Schweiz sowieso ignorieren wird. Immerhin werden die Profis vermutlich einen Großteil der Strecke ebenfalls bewältigen müssen, aber die wird man wohl kaum den Stöppacher Berg raufschicken wollen. ;)
Ja, also der grobe Rennkalender für 2020 steht jedenfalls, die 3 Form-Höhepunkt sind geplant, der PC bereitet langsam auch wieder weniger Stress - jetzt müsste nur noch die Erkältung verschwinden, damit ich fleißig weiter trainieren kann. Wieso müssen die Spreewald Masters auch schon Anfang April sein?!?!?! Da hat man in Deutschland doch normalerweise noch keine Temperaturen, bei denen Radsport Spaß machen würde. Und Spaß muss sein! ;)
Langsam bin ich aber in Sachen PC wieder in etwas ruhigeren Gewässern angekommen und kann heute nicht trainieren, weil ich leicht erkältet bin (falscher Ehrgeiz würde jetzt auch nichts bringen), drum schreibe ich doch mal etwas an dieser Stelle. 2019 war ja mein erstes Jahr bei den Senioren 2, wodurch ich so viele Startmöglichkeiten wie nie zuvor hatte. Durch diese große Auswahl kam es auch dazu, dass ich überwiegend bei Straßenrennen am Start stand, Kriterien habe ich stark zurückgeschraubt. Von 6 offiziellen Top-Ten-Platzierungen habe ich auch 4 bei Straßenrennen erzielt (1x Kriterium, 1x BZF lol). Persönlich am meisten haben mir die Ergebnisse in Bellheim und Grimma bedeutet. Und generell habe ich alle meine drei Saisonziele erreicht, weshalb das eigentlich meine bisher beste Saison war. In Torgau sind wir sogar die letzten 70 Minuten mit einem 45er-Schnitt gefahren und ich landete in den Top Ten - bei 70 Startern ist das dann ja auch nicht gerade geschenkt, das muss man sich dann schon noch erst erarbeiten! Hat viel Spaß gemacht und speziell das gute Abschneiden bei den Straßenrennen, wo ich auch mehr aktiv fahren konnte als bei Kriterien, hat mir die Ausrichtung für nächste Saison vorgegeben: Noch mehr Straßenrennen, noch weniger Kriterien...
Und da es mir auch generell Spaß macht, immer mal wieder neue Rennen in neuen Regionen zu fahren, werde ich nächstes Jahr wohl auch erstmals an einer Rennserie in Baden-Württemberg teilnehmen, dem Heuer-Cup. Der wird also vermutlich schon einen Kerninhalt meines Rennkalenders darstellen. Sollte ich gut durch den Winter kommen (UND sollte der Winter Anfang April diesmal schon vorbei sein!!!), dann startet die Wettkampf-Saison mit den Spreewald-Masters, weil ich vorher keinen passenden Renntermin finden konnte. Allerdings fehlen natürlich noch die Ausschreibungen. Weiß man ja aus all den Jahren, dass man immer erst die offizielle Ausschreibung abwarten muss, um wirklich zu wissen, bei welchen Rennen welche Rennklassen Startmöglichkeiten erhalten. Nach aktuellem Stand sehe ich da aber nichts passendes vor den Spreewald-Masters. Mit einem Kriterium steige ich ja sicherlich nicht in die Saison ein, das wäre mir viel zu intensiv.
Im Mai steht Anfang des Monats vermutlich die BM bei Passau an. Über den Kurs ist meines Wissens nach noch nichts bekannt, wird ein neues Rennen sein. Karbach lasse ich nächstes Jahr vermutlich aus, falls es dort kein reines Senioren-Rennen geben sollte. In den letzten 3 Jahren habe ich meine Wattleistung von Jahr zu Jahr steigern können, bin aber gleichzeitig von Jahr zu Jahr früher abgehängt worden. Das Leistungsniveau in der C-Klasse (ja, ich nenne die Leistungsklasse immer noch so, ist leichter verständlich) ist einfach von Jahr zu Jahr gestiegen. Das hat mir vorerst die Motivation genommen, um mich dort wieder in Karbach an den Start zu stellen. Immerhin ist Karbach aufgrund des Kurses allein schon schwer genug. Der Juni geht dann vermutlich mit einem Trip an die Ostsee los, danach ist das neue Rennen in Grimma dran. Im Terminkalender des sächsischen Verbandes steht dieses neue Rennen nicht als Kriterium drin, also bleibt es offenbar zum Glück dabei, dass man in Grimma ein Straßenrennen fahren kann. Ende Juni wird dann mein zweiter planmmäßiger Formhöhepunkt nach den Spreewald Masters erreicht, denn dann steht die DM in Görlitz an. ;)
Im August geht es normalerweise auch wieder nach Bellheim und im September würde ich gerne die Top 200 beim Riderman in Angriff nehmen. Zwischendurch wollte ich auch mal endlich auf dem Nürburgring fahren, vermutlich im Mai bei Circuit Cycling. Ende August kommt die Deutschland Tour nach Nürnberg. Dort soll es dann auch ein Jedermannrennen geben, aber eben wieder für irgendwas um die 80 Euro Startgebühr. Meine persönliche Schmerzgrenze für ein Eintagesrennen liegt aber nunmal bei 50 Euro. Vielleicht kann mich die Streckenführung zu einem Start bewegen, aber ich schätze fast, dass man die ganzen interessanten Steigungen in der Hersbrucker Schweiz sowieso ignorieren wird. Immerhin werden die Profis vermutlich einen Großteil der Strecke ebenfalls bewältigen müssen, aber die wird man wohl kaum den Stöppacher Berg raufschicken wollen. ;)
Ja, also der grobe Rennkalender für 2020 steht jedenfalls, die 3 Form-Höhepunkt sind geplant, der PC bereitet langsam auch wieder weniger Stress - jetzt müsste nur noch die Erkältung verschwinden, damit ich fleißig weiter trainieren kann. Wieso müssen die Spreewald Masters auch schon Anfang April sein?!?!?! Da hat man in Deutschland doch normalerweise noch keine Temperaturen, bei denen Radsport Spaß machen würde. Und Spaß muss sein! ;)
Montag, 9. September 2019
Road To Riderman
Jetzt hatte ich zwischen den Rennen in den letzten Wochen doch tatsächlich so viel Stress, dass ich im August keinen einzigen Beitrag verfassen konnte - ach herrje... ;)
Zuletzt hatte ich mich vor Bellheim bzw. Bamberg gemeldet. In Bamberg war das Feld wie eigentlich jedes Jahr stark besetzt, drum war ich mit meinem 15. Platz am Ende ganz zufrieden. Konnte das Tempo vom Feld ohne ernsthafte Krise mitgehen, das war schon ganz okay aus dem Training heraus. In Bellheim war ich dann mit ganz frischen Beinen am Start und verfolgte eigentlich nur einen Plan A: Vor dem ersten Durchfahren der "Felder" in eine Ausreißergruppe zu kommen, mit so 5-10 Fahrern. Es gab vom ersten Kilometer auch immer Angriffe (bis zum letzten Kilometer des Rennens!), zwei Mal ging ich auch mit, aber vor dem ersten Befahren der "Felder" kam keine Gruppe weg. Hinter der ganzen Felder-Passage fuhren dann mal nur zwei Fahrer weg, weshalb das niemand Ernst nahm, nachdem sich zuvor größere Gruppen auch nicht lösen konnten. Statt einer gleichmäßigen Tempoarbeit im Feld gab es aber nur den Wechsel zwischen Uneinigkeit und weiteren Attacken. Am Ende der zweiten Runde sprang ich dann ein drittes Mal bei einer Attacke mit, nachdem sich zwischendurch irgendwann bei einer der unzähligen Attacken eine kleinere Gruppe erfolgreich lösen konnte. Leider wurde aus meiner Attacke, bei der wir wohl auch so 6-7 Fahrer waren, sehr schnell nur noch ein Trio, bei dem der dritte Fahrer auch schon so am Limit war, dass er gar keine Ablösungen mehr fahren konnte. Das Feld setzte in Einerreihe nach und schluckte uns kurz darauf. Statt dann aber weiter Tempo zu fahren, schlief die Tempoarbeit im Feld erneut ein. Bis zum Rennende hatte man dann also weiter das Schema, dass sich das Feld einfach nicht auf eine gleichmäßige Tempoarbeit einigen konnte, weshalb weiterhin alle paar Minuten Attacken folgten. Ich selbst war zu dem Zeitpunkt schon so richtig schön demotiviert und überlegte mir auch aufgrund der Erfahrung der 3. Attacke, dass ich am Ende auf den letzten 2, 3 Kilometern vielleicht eine Attacke wage, um eine Feldankunft bei dieser engen, verwinkelten Zielpassage zu vermeiden. Das wäre mein Plan B gewesen. Bevor es so weit kommen konnte, hatten wir zu Beginn der letzten Runde aber plötzlich Regen. Bei nasser Fahrbahn wollte ich die super-engen, verwinkelten und heute auch sehr dreckigen Kurven auf den "Feldern" auf gar keinen Fall mitten im Feld fahren und schoss kurz vor Beginn der Felder-Passage nach vorn an P4, um möglichst sicher durchzukommen. In dritten verwinkelten Kurve machte dann der Fahrer vor mir auch einen kleinen Fahrfehler und musste aufmachen, es gab aber keinen Sturz. Ich schloss die Lücke zu P2 gleich - und irgendwie waren wir kurz darauf als Trio und dann als Duo mit Vorsprung vorm Feld unterwegs. Okay, das war zu dem Zeitpunkt zwar nicht mehr der Plan, aber einfach erst mal weitergefahren. Es war halt nass und so. Da weiß man nie, wie das Tempo im Feld plötzlich einschläft. Allerdings wachte das Feld schnell wieder auf. Die restliche Runde verbrachte ich also wieder im Windschatten des Feldes und bereitete mich auf meinen Plan B vor. Den konnte ich dann dummerweise nicht umsetzen, weil das Tempo auf den letzten 2, 3 Kilometern komplett einschlief und ich eingebaut war. Hatte mir die Schlussphase wesentlich schneller vorgestellt, mit einem in die Länge gezogenen Feld und so. Zwei Fahrer haben dann aber nochmal aus dem Feld heraus angegriffen, wodurch sich das Feld auch nochmal etwas streckte. Die Tür ging für mich auf, ich bin gleich losgesprintet, um vor der vorletzten Kurve noch möglichst weiter nach vorn zu kommen und war dann ungefähr an P10 im Feld. Hinter der vorletzten Kurve gleich voll weitergesprintet und bis an die Spitze des Feldes gekommen. Dann auf der nassen Fahrbahn gemerkt, dass ich ein viel zu hohes Tempo für die enge Zielkurve hatte, aber konnte das Tempo gerade noch anpassen. Hinter der Zielkurve dann zu meiner eigenen Überraschung meine Position im Sprint noch bis zum Zielstrich gehalten. War ein echt langer, dreigeteilter Zielsprint. 7 Fahrer kamen vor dem Feld ins Ziel, für mich blieb dann P8, womit ich mein Ziel erreicht hatte. Ich wollte ja in die Top Ten.
Die Woche drauf fuhr ich dann zwei Rennen in Wardow bei Laage bei Rostock. Warum so weit weg? Naja, weil es zwei Straßenrennen waren. War auch ein Kurs, mit dem ich klargekommen bin, obwohl er mir jetzt auch nicht unbedingt auf den Leib geschnitten ist, aber zumindest die Zielgerade hatte genau die richtige Länge für mich. Etwas merkwürdig war die Zusammensetzung der Rennen. Senioren 3+4 fuhren gemeinsam, wir (Senioren 2) fuhren gemeinsam mit U17+Frauen - und alle AKs wurden getrennt gewertet. So weit, so gut, aber wir mussten bei den Senioren 2 eine Runde mehr als die U17 und die Frauen fahren - und wir waren am 1. Tag nur 7 Senioren 2, am 2. Tag sogar nur 6!!! Am 1. Tag fuhren zwei Uris (Götze + Pohl) gewohnt früh aus dem Feld raus. Also auch wenn nur wenig Fahrer am Start sind, sind es halt doch immer die starken Fahrer, die trotzdem am Start stehen. Nach ungefähr halber Renndistanz brach ein Senioren-2-Fahrer bei dem garstigsten Wind, den ich je bei einem Rennen erlebt hatte, weg und wir fuhren dann die letzten Runde als zu viert ... "im Hauptfeld". ;) Auf den letzten Kilometern dann schon fast Stehversuche, wobei ich fest daran glaubte, im Sprint den Vorteil zu haben. Stimmte leider nicht so ganz, denn mit Lars Elsner war da noch ein anderer guter Sprinter, der den Sprint komplett von vorn gefahren ist. Ich musste auch erst noch ein kleines Loch zu ihm zufahren, weil ich mich nunmal davon überraschen ließ, wie gut er sprinten konnte, und schon war mein erster möglicher Podestplatz futsch, weil ich nicht mehr an ihm vorbeikam. Aber wenn einer den Sprint komplett von vorn fährt, hat er sich den Sprintsieg dann auch verdient. Am nächsten Tag fehlten dann zwei lokale Starter, "weil es regnete", dafür war aber noch ein frischer Jenatec-Fahrer am Start. Der war dann auch so frisch, dass er in einem wesentlich abwechslungsreicheren und selektiveren Rennen als am Vortag mit Götze (nach Defekt) auf P2 und P3 wegfahren konnte. Vorne absolvierte Pohl ein EZF, dahinter war ich mit Lars im PZF-Modus unterwegs. Auf der Zielgeraden wussten wir dann schon gegenseitig voneinander, dass wir ähnlich gut sprinten konnten, weshalb dann niemand so richtig als erster lossprinten wollte, was ich dann aber schlussendlich tat und diesmal genau so knapp vor Lars blieb wie er am Vortag vor mir blieb. Unterm Strich also zwei Mal P4 für mich. Schade, dass nicht mehr Fahrer am Start waren, denn in Torgau und Bellheim hatte ich bei ungefähr 70 Fahrern ja auch schon bewiesen, dass ich bei einem Sprint des Feldes in die Top Ten fahren kann. Das hätte ich in Wardow gerne auch so getan, denn dann wären die beiden Top-Ten-Plätze natürlich "mehr wert". Aber die Fahrer, die sich bei einem Rennen an den Start stellen, können ja nix für die Fahrer, die lieber daheim bleiben...
Nach einer weiteren Wettkampfpause war ich dann jetzt noch bei der oberfränkischen Bergmeisterschaft am Start. Und was soll man sagen? Ich wollte meine 15:30 verbessern, wenigstens auf unter 14:30. Ich war dann sogar 1:30 schneller als 2015, war persönlich auch laut Puls- und Watt-Daten zu 98-100 % an meinem persönlichen Optimum, drum war ich mit meiner Leistung und meinem Leistungsstand rundum zufrieden. Als Bonus gab es sogar noch eine Bronze-Medaille. ;)
Auf dem Weg zum Riderman muss ich jetzt dann noch irgendwie ein paar Rennkilometer in die Beine bekommen, auch wenn sich einfach keine Rennmöglichkeiten angeboten haben, die mir wirklich gut gefallen würden (also Straßenrennen). Werde daher wohl in Freising doch noch ein Kriterium fahren. Bamberg war eine Woche vor Bellheim ja im Endeffekt auch nicht die schlechteste Vorbelastung, denn es kam ja P8 in Bellheim raus. ;)
Zuletzt hatte ich mich vor Bellheim bzw. Bamberg gemeldet. In Bamberg war das Feld wie eigentlich jedes Jahr stark besetzt, drum war ich mit meinem 15. Platz am Ende ganz zufrieden. Konnte das Tempo vom Feld ohne ernsthafte Krise mitgehen, das war schon ganz okay aus dem Training heraus. In Bellheim war ich dann mit ganz frischen Beinen am Start und verfolgte eigentlich nur einen Plan A: Vor dem ersten Durchfahren der "Felder" in eine Ausreißergruppe zu kommen, mit so 5-10 Fahrern. Es gab vom ersten Kilometer auch immer Angriffe (bis zum letzten Kilometer des Rennens!), zwei Mal ging ich auch mit, aber vor dem ersten Befahren der "Felder" kam keine Gruppe weg. Hinter der ganzen Felder-Passage fuhren dann mal nur zwei Fahrer weg, weshalb das niemand Ernst nahm, nachdem sich zuvor größere Gruppen auch nicht lösen konnten. Statt einer gleichmäßigen Tempoarbeit im Feld gab es aber nur den Wechsel zwischen Uneinigkeit und weiteren Attacken. Am Ende der zweiten Runde sprang ich dann ein drittes Mal bei einer Attacke mit, nachdem sich zwischendurch irgendwann bei einer der unzähligen Attacken eine kleinere Gruppe erfolgreich lösen konnte. Leider wurde aus meiner Attacke, bei der wir wohl auch so 6-7 Fahrer waren, sehr schnell nur noch ein Trio, bei dem der dritte Fahrer auch schon so am Limit war, dass er gar keine Ablösungen mehr fahren konnte. Das Feld setzte in Einerreihe nach und schluckte uns kurz darauf. Statt dann aber weiter Tempo zu fahren, schlief die Tempoarbeit im Feld erneut ein. Bis zum Rennende hatte man dann also weiter das Schema, dass sich das Feld einfach nicht auf eine gleichmäßige Tempoarbeit einigen konnte, weshalb weiterhin alle paar Minuten Attacken folgten. Ich selbst war zu dem Zeitpunkt schon so richtig schön demotiviert und überlegte mir auch aufgrund der Erfahrung der 3. Attacke, dass ich am Ende auf den letzten 2, 3 Kilometern vielleicht eine Attacke wage, um eine Feldankunft bei dieser engen, verwinkelten Zielpassage zu vermeiden. Das wäre mein Plan B gewesen. Bevor es so weit kommen konnte, hatten wir zu Beginn der letzten Runde aber plötzlich Regen. Bei nasser Fahrbahn wollte ich die super-engen, verwinkelten und heute auch sehr dreckigen Kurven auf den "Feldern" auf gar keinen Fall mitten im Feld fahren und schoss kurz vor Beginn der Felder-Passage nach vorn an P4, um möglichst sicher durchzukommen. In dritten verwinkelten Kurve machte dann der Fahrer vor mir auch einen kleinen Fahrfehler und musste aufmachen, es gab aber keinen Sturz. Ich schloss die Lücke zu P2 gleich - und irgendwie waren wir kurz darauf als Trio und dann als Duo mit Vorsprung vorm Feld unterwegs. Okay, das war zu dem Zeitpunkt zwar nicht mehr der Plan, aber einfach erst mal weitergefahren. Es war halt nass und so. Da weiß man nie, wie das Tempo im Feld plötzlich einschläft. Allerdings wachte das Feld schnell wieder auf. Die restliche Runde verbrachte ich also wieder im Windschatten des Feldes und bereitete mich auf meinen Plan B vor. Den konnte ich dann dummerweise nicht umsetzen, weil das Tempo auf den letzten 2, 3 Kilometern komplett einschlief und ich eingebaut war. Hatte mir die Schlussphase wesentlich schneller vorgestellt, mit einem in die Länge gezogenen Feld und so. Zwei Fahrer haben dann aber nochmal aus dem Feld heraus angegriffen, wodurch sich das Feld auch nochmal etwas streckte. Die Tür ging für mich auf, ich bin gleich losgesprintet, um vor der vorletzten Kurve noch möglichst weiter nach vorn zu kommen und war dann ungefähr an P10 im Feld. Hinter der vorletzten Kurve gleich voll weitergesprintet und bis an die Spitze des Feldes gekommen. Dann auf der nassen Fahrbahn gemerkt, dass ich ein viel zu hohes Tempo für die enge Zielkurve hatte, aber konnte das Tempo gerade noch anpassen. Hinter der Zielkurve dann zu meiner eigenen Überraschung meine Position im Sprint noch bis zum Zielstrich gehalten. War ein echt langer, dreigeteilter Zielsprint. 7 Fahrer kamen vor dem Feld ins Ziel, für mich blieb dann P8, womit ich mein Ziel erreicht hatte. Ich wollte ja in die Top Ten.
Die Woche drauf fuhr ich dann zwei Rennen in Wardow bei Laage bei Rostock. Warum so weit weg? Naja, weil es zwei Straßenrennen waren. War auch ein Kurs, mit dem ich klargekommen bin, obwohl er mir jetzt auch nicht unbedingt auf den Leib geschnitten ist, aber zumindest die Zielgerade hatte genau die richtige Länge für mich. Etwas merkwürdig war die Zusammensetzung der Rennen. Senioren 3+4 fuhren gemeinsam, wir (Senioren 2) fuhren gemeinsam mit U17+Frauen - und alle AKs wurden getrennt gewertet. So weit, so gut, aber wir mussten bei den Senioren 2 eine Runde mehr als die U17 und die Frauen fahren - und wir waren am 1. Tag nur 7 Senioren 2, am 2. Tag sogar nur 6!!! Am 1. Tag fuhren zwei Uris (Götze + Pohl) gewohnt früh aus dem Feld raus. Also auch wenn nur wenig Fahrer am Start sind, sind es halt doch immer die starken Fahrer, die trotzdem am Start stehen. Nach ungefähr halber Renndistanz brach ein Senioren-2-Fahrer bei dem garstigsten Wind, den ich je bei einem Rennen erlebt hatte, weg und wir fuhren dann die letzten Runde als zu viert ... "im Hauptfeld". ;) Auf den letzten Kilometern dann schon fast Stehversuche, wobei ich fest daran glaubte, im Sprint den Vorteil zu haben. Stimmte leider nicht so ganz, denn mit Lars Elsner war da noch ein anderer guter Sprinter, der den Sprint komplett von vorn gefahren ist. Ich musste auch erst noch ein kleines Loch zu ihm zufahren, weil ich mich nunmal davon überraschen ließ, wie gut er sprinten konnte, und schon war mein erster möglicher Podestplatz futsch, weil ich nicht mehr an ihm vorbeikam. Aber wenn einer den Sprint komplett von vorn fährt, hat er sich den Sprintsieg dann auch verdient. Am nächsten Tag fehlten dann zwei lokale Starter, "weil es regnete", dafür war aber noch ein frischer Jenatec-Fahrer am Start. Der war dann auch so frisch, dass er in einem wesentlich abwechslungsreicheren und selektiveren Rennen als am Vortag mit Götze (nach Defekt) auf P2 und P3 wegfahren konnte. Vorne absolvierte Pohl ein EZF, dahinter war ich mit Lars im PZF-Modus unterwegs. Auf der Zielgeraden wussten wir dann schon gegenseitig voneinander, dass wir ähnlich gut sprinten konnten, weshalb dann niemand so richtig als erster lossprinten wollte, was ich dann aber schlussendlich tat und diesmal genau so knapp vor Lars blieb wie er am Vortag vor mir blieb. Unterm Strich also zwei Mal P4 für mich. Schade, dass nicht mehr Fahrer am Start waren, denn in Torgau und Bellheim hatte ich bei ungefähr 70 Fahrern ja auch schon bewiesen, dass ich bei einem Sprint des Feldes in die Top Ten fahren kann. Das hätte ich in Wardow gerne auch so getan, denn dann wären die beiden Top-Ten-Plätze natürlich "mehr wert". Aber die Fahrer, die sich bei einem Rennen an den Start stellen, können ja nix für die Fahrer, die lieber daheim bleiben...
Nach einer weiteren Wettkampfpause war ich dann jetzt noch bei der oberfränkischen Bergmeisterschaft am Start. Und was soll man sagen? Ich wollte meine 15:30 verbessern, wenigstens auf unter 14:30. Ich war dann sogar 1:30 schneller als 2015, war persönlich auch laut Puls- und Watt-Daten zu 98-100 % an meinem persönlichen Optimum, drum war ich mit meiner Leistung und meinem Leistungsstand rundum zufrieden. Als Bonus gab es sogar noch eine Bronze-Medaille. ;)
Auf dem Weg zum Riderman muss ich jetzt dann noch irgendwie ein paar Rennkilometer in die Beine bekommen, auch wenn sich einfach keine Rennmöglichkeiten angeboten haben, die mir wirklich gut gefallen würden (also Straßenrennen). Werde daher wohl in Freising doch noch ein Kriterium fahren. Bamberg war eine Woche vor Bellheim ja im Endeffekt auch nicht die schlechteste Vorbelastung, denn es kam ja P8 in Bellheim raus. ;)
Freitag, 26. Juli 2019
Road to Bellheim
Das zweite Saisondrittel ist in vollem Gange und der nächste anvisierte Zwischenstopp ist Bellheim, bevor es dann ins letzte Saisondrittel gehen wird. Zwischendurch in Strullendorf auf dem Blatt mein bisher bestes "Karriere-Ergebnis" eingefahren, aber Platz 6 bei einem Kriterium mit unter 20 Startern hat sicherlich nicht die sportliche Gewichtung wie ein 9. Platz bei einem Straßenrennen mit 70 Startern. Es ist aber auf jeden Fall schön, dass man seine Platzierungen bei Lizenzrennen endlich mal auf einer Ergebnisliste nachlesen kann, das ist für mich bisher der größte Unterschied zwischen den Elite- und Senioren-Rennen. Was die Schwierigkeit anbelangt, kann ich zumindest im Bezug auf die Spitzenfahrer keinen wirklich Unterschied feststellen. Die fahren bei den Senioren 2 vorne genau so schnell wie in der ehemaligen C-Klasse. Es wird einem also nichts geschenkt, drum macht es umso mehr Spaß, wenn man ein Ergebnis einfährt, dass dann im rad-net-Profil erscheint. ;)
Für Samstag habe ich mich kurz vorm Meldeschluss doch noch für das Kriterium in Regensburg angemeldet, das vor wenigen Wochen überraschend doch wieder auf rad-net aufgetaucht war, nachdem es in der Terminübersicht des BRV gefehlt hatte. Eigentlich wäre ich gerne noch kurzfristig zu Rad am Ring gefahren, aber dann war dort die Online-Meldung schon dicht bzw. man konnte sich nur noch für eine "Nachmeldung voranmelden", was mir aber irgendwie vom Konzept her viel zu komplex geklungen hat, drum habe ich es so kurzfristig doch besser sein lassen. Halt, nein ... das war gerade nur ein bisschen Schabernack. ;) Zu komplex ist das Konzept nicht, aber bei einer Anfahrt von 5 Stunden konnte ich mich so kurzfristig dann doch nicht für einen Start motivieren. Ich habe dieses Jahr schon ein paar Mal 3 Stunden Anfahrt mitgemacht, was dann jeweils zähneknirschend noch okay war, aber irgendwann macht sich dann auch eine gewisse mentale Müdigkeit breit, wenn man das mehrmals hintereinander mitgemacht hat. Da ist es dann doch mal besser, wenn man nur ein Kriterium in der "größeren Region" fährt, wie eben jetzt in Regensburg oder nächste Woche in Bamberg, oder überhaupt kein Rennen.
In den letzten Wochen bin ich bei den längeren Ausdauerfahrten mehrere für mich persönlich neue Wege gefahren, habe ein paar Strecken zwischen Schnaittach und Betzenstein erkundet, auch ein paar nette Abschnitte südlich der A6 - und hab das auch sehr genossen. Abwechslung ist das Zauberwort. Auch meine Trainingsinhalte unterscheiden sich dieses Jahr recht deutlich von denen der vorherigen Jahre. Ich trainiere endlich mehr im anaeroben Bereich, was mir in den Vorjahren meistens nicht gelungen ist, weil nicht zuletzt die Dauerbelastung durch zu viele Rennbelastungen einfach zu hoch war. Jetzt dosiere ich meine Rennbelastungen besser und kann dann häufiger auch mal anaerob arbeiten. Aber ich lege dieses Jahr auch mehr Wert auf Schwellenkreuzen. Das hatte ich in den Vorjahren eher selten eingebaut, obwohl ich schon immer der Meinung war, dass das eigentlich gut was bringen würde. Dieses Jahr habe ich das Programm schon des öfteren abgespult und sehe mich in meiner Meinung bestätigt: Schwellenkreuzen bringt richtig was! In Kombination mit der besseren Trainingsarbeit im anaeroben Bereich führt das einfach zu dem, was man sich durch systematisches Training nunmal auch erhofft: Eine Leistungssteigerung! :)
Das Training der letzten Wochen war jedenfalls gut, die Abwechslung hat auch Spaß gemacht und ich fühle mich jetzt schon ganz gut für mein zweites Saison-Highlight gerüstet: Bellheim. Dieses Jahr verzichte ich extra auf das Kriterium am Vortag, um endlich mal mit frischen Beinen am Start stehen zu können. Und als Vorbereitung auf Bellheim ist es auch gar nicht mal so verkehrt, dass ich mit Regensburg und Bamberg zwei Kriterien fahre. Denn speziell die Passage "durch die Felder" erfordert ja eigentlich doch eher Eigenschaften, die bei Kriterien gefragt sind. Ein großer Unterschied zu Kriterien bleibt aber: Es werden wesentlich mehr Fahrer am Start sein und der Weg in die Top Ten ist steinig und hart...
Mir fiel auf, dass eine Woche nach Bellheim zwei Straßenrennen bei Rostock ausgeschrieben wurden. Alles etwas sonderbar. An beiden Tagen die gleiche Distanz, aber es wird keine Streckenführung angegeben. Der Zeitplan gefällt mir aber ganz gut, drum könnte ich mir vorstellen, dass ich die weite Reise nach Rostock auf mich nehmen werde. Zwei Tage hintereinander ein flaches Straßenrennen - das hört sich einfach wie für mich gemacht an. Zumal mir die mehrtägigen Rennbelastungen seit Mitte Mai (Kulmbach/Attenzell) sowieso fehlen. Ich sollte meinen Körper mal wieder mit so etwas schocken, damit er dann beim dritten Saison-Highlight entsprechend abgehärtet sein wird... #RoadToRiderman ;)
Für Samstag habe ich mich kurz vorm Meldeschluss doch noch für das Kriterium in Regensburg angemeldet, das vor wenigen Wochen überraschend doch wieder auf rad-net aufgetaucht war, nachdem es in der Terminübersicht des BRV gefehlt hatte. Eigentlich wäre ich gerne noch kurzfristig zu Rad am Ring gefahren, aber dann war dort die Online-Meldung schon dicht bzw. man konnte sich nur noch für eine "Nachmeldung voranmelden", was mir aber irgendwie vom Konzept her viel zu komplex geklungen hat, drum habe ich es so kurzfristig doch besser sein lassen. Halt, nein ... das war gerade nur ein bisschen Schabernack. ;) Zu komplex ist das Konzept nicht, aber bei einer Anfahrt von 5 Stunden konnte ich mich so kurzfristig dann doch nicht für einen Start motivieren. Ich habe dieses Jahr schon ein paar Mal 3 Stunden Anfahrt mitgemacht, was dann jeweils zähneknirschend noch okay war, aber irgendwann macht sich dann auch eine gewisse mentale Müdigkeit breit, wenn man das mehrmals hintereinander mitgemacht hat. Da ist es dann doch mal besser, wenn man nur ein Kriterium in der "größeren Region" fährt, wie eben jetzt in Regensburg oder nächste Woche in Bamberg, oder überhaupt kein Rennen.
In den letzten Wochen bin ich bei den längeren Ausdauerfahrten mehrere für mich persönlich neue Wege gefahren, habe ein paar Strecken zwischen Schnaittach und Betzenstein erkundet, auch ein paar nette Abschnitte südlich der A6 - und hab das auch sehr genossen. Abwechslung ist das Zauberwort. Auch meine Trainingsinhalte unterscheiden sich dieses Jahr recht deutlich von denen der vorherigen Jahre. Ich trainiere endlich mehr im anaeroben Bereich, was mir in den Vorjahren meistens nicht gelungen ist, weil nicht zuletzt die Dauerbelastung durch zu viele Rennbelastungen einfach zu hoch war. Jetzt dosiere ich meine Rennbelastungen besser und kann dann häufiger auch mal anaerob arbeiten. Aber ich lege dieses Jahr auch mehr Wert auf Schwellenkreuzen. Das hatte ich in den Vorjahren eher selten eingebaut, obwohl ich schon immer der Meinung war, dass das eigentlich gut was bringen würde. Dieses Jahr habe ich das Programm schon des öfteren abgespult und sehe mich in meiner Meinung bestätigt: Schwellenkreuzen bringt richtig was! In Kombination mit der besseren Trainingsarbeit im anaeroben Bereich führt das einfach zu dem, was man sich durch systematisches Training nunmal auch erhofft: Eine Leistungssteigerung! :)
Das Training der letzten Wochen war jedenfalls gut, die Abwechslung hat auch Spaß gemacht und ich fühle mich jetzt schon ganz gut für mein zweites Saison-Highlight gerüstet: Bellheim. Dieses Jahr verzichte ich extra auf das Kriterium am Vortag, um endlich mal mit frischen Beinen am Start stehen zu können. Und als Vorbereitung auf Bellheim ist es auch gar nicht mal so verkehrt, dass ich mit Regensburg und Bamberg zwei Kriterien fahre. Denn speziell die Passage "durch die Felder" erfordert ja eigentlich doch eher Eigenschaften, die bei Kriterien gefragt sind. Ein großer Unterschied zu Kriterien bleibt aber: Es werden wesentlich mehr Fahrer am Start sein und der Weg in die Top Ten ist steinig und hart...
Mir fiel auf, dass eine Woche nach Bellheim zwei Straßenrennen bei Rostock ausgeschrieben wurden. Alles etwas sonderbar. An beiden Tagen die gleiche Distanz, aber es wird keine Streckenführung angegeben. Der Zeitplan gefällt mir aber ganz gut, drum könnte ich mir vorstellen, dass ich die weite Reise nach Rostock auf mich nehmen werde. Zwei Tage hintereinander ein flaches Straßenrennen - das hört sich einfach wie für mich gemacht an. Zumal mir die mehrtägigen Rennbelastungen seit Mitte Mai (Kulmbach/Attenzell) sowieso fehlen. Ich sollte meinen Körper mal wieder mit so etwas schocken, damit er dann beim dritten Saison-Highlight entsprechend abgehärtet sein wird... #RoadToRiderman ;)
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