Eigentlich wollte ich schon in der Regenerationswoche etwas zum Abschluss des Grundlagentrainings schreiben, aber ... naja ... offensichtlich habe ich es nicht getan. ;)
Generell war ich ja mit der Friel-Phase "Grundlagen 2" sehr zufrieden, erkannte eine Steigerung - und die war zu Beginn von "Grundlagen 3" wieder komplett verschwunden. Friels Diagramme veranschaulichen zwar entsprechende Wellenbewegungen, aber ganz so stark hätte die Wellenbewegung doch nicht wieder nach unten zeigen sollen. Ich habe dann auch die drei intensiven Wochen gebraucht, um im Endeffekt nur wieder dort zu sein, wo ich schon am Ende von "Grundlagen 2" war. Beim T1-Test konnte ich mich auch nur minimal unter die Marke von 14:30 verbessern. Durch den Ausfall des Januar-Tests konnte ich dieses Ergebnis nicht so recht deuten. Durchaus möglich, dass der Unterschied zwischen dem T1-Test bei "Grundlagen 2" und "Grundlagen 3" tatsächlich so gering ausfällt wie in meinem Fall. Ich konnte im Internet leider nix dazu finden, welche Ergebnisse und Verbesserungen andere Fahrer bei diesen monatlichen T1-Tests erzielen. Generell hatte ich eine Zeit unter 14 Minuten angepeilt, nachdem ich ja vor Beginn meines Trainings nach dem frielschen System ungefähr 15:40 hatte. Von Monat zu Monat 30 Sekunden, das war mein Ziel. Es stellt sich aber auch die Frage, ob man sich die Verbesserungen für diesen Test tatsächlich so vornehmen kann/sollte oder ob das nicht eher in der Form von 40/20/10/5 geschehen sollte. Wie gesagt, der ausgefallene Test im Januar lässt diesbezüglich eine Lücke, woraus sich 36/X/37/8 als Verbesserungen ergeben. Man sollte aber davon ausgehen, dass der Januar-Test eine Verbesserung zum Dezember gebracht hätte, weshalb die eigentliche Verbesserung im Februar (Grundlagen 2) entsprechend geringer ausgefallen wäre. Zumindest rede ich mir das so ein, damit ich die bescheidene Verbesserung von 8 Sekündchen besser verdauen kann. ;)
Jetzt geht es weiter mit "Aufbau 1" - und da beginnt der Spaß so langsam! Okay, die AA-Intervalle finde ich richtig zum Kotzen, aber volle Kanne! Schon allein, weil ich mir im Einzeltraining schon immer schwer damit getan habe, mich über meinen Schwellenwert hinweg zu quälen. Ohne Konkurrenz ist das schwer. Beim Ätsch 500 gibt es wie bei ähnlichen Geräten ja eine Funktion eines "Ghosts", also die Daten eines anderen Fahrers auf einer bestimmten Strecke. Das können andere Fahrer oder auch man selbst sein. In den meisten Fällen eher man selbst, weil man die entsprechende Datei von anderen Fahrern wohl nicht so leicht bekommt. Theoretisch könnte das ja helfen, um sich bei Intervallen besser zu quälen, nur die Funktion hakt an einem Problem: Man "verfolgt" seinen "Ghost" auf der gesamten Strecke, nicht nur bei den Intervallen. Mag sein, dass es schon neuere (und teurere) Geräte gibt, die fortgeschrittenere Ghost-Funktionen bieten, aber ich bin ja mit dem Ätsch 500 generell zufrieden, also suche ich bis auf weiteres kein neues Gerät und muss mich bei AA-Intervallen eben weiterhin irgendwie versuchen besser selbst zu quälen.
Aber mein erstes KA3-Training hat mir richtig Spaß gemacht. Auch K2 ging wieder besser, nachdem ich in der dritten Woche von "Grundlagen 3" richtig platt beim K2-Training war. Das nächste KA3-Training fahre ich dann vielleicht auch schon mit meinem neuen Kletterbock, aber ich bin da noch etwas vorsichtig. Bei der ersten Ausdauer-Fahrt saß ich noch nicht optimal auf dem Rad und habe auch hier und da ein paar leichtere Reaktionen an den Knien wahrgenommen. Bei meiner Krankenakte ist das ja stets ein heikles Thema und K2 schließe ich schon mal aus. Das geht ja sowieso auf die Knie, also sollte man dann wirklich schon optimal auf dem Rad sitzen. KA3 aber ist mit höherer TF, deswegen trau ich mir das eher zu - und das muss ich auch. Heute habe ich mich nämlich für Aichach angemeldet, was schon nächste Woche ist. Bis dahin muss ich also mit dem neuen Rad klarkommen. Oh, und über die Schwelle zu kommen sollte in Aichach dann auch kein Problem sein, da kann ich das AA-Training der nächsten Woche einfach streichen und beim Rennen durchführen. ;)
Disclaimer - wenn man so will
In meinem Sport-Blog schreibe ich über meine Sporterlebnisse teilweise ernsthaft, teilweise aber auch mit überspitztem Humor - den Unterschied sollte man erkennen, wenn man mich persönlich kennt ;) Generell gilt: Wer die Dinge, die ich hier schreibe, zu ernst nimmt, ist selbst schuld ;)
Team 2019
Team 2019
2019 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen
2019 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen
Mittwoch, 30. März 2016
Montag, 22. Februar 2016
Nächste Phase, nächstes Rad, nächste Lizenz, nächste Renn-News
Die Friel-Phase "Grundlage 2" konnte ich im Gegensatz zur ersten Grundlagen-Phase ganz gut durchziehen. Der T1-Test brachte dann auch abermals eine Steigerung um über eine halbe Minute - allerdings zum Dezember-Test. Nachdem ich vom November zum Dezember schon ungefähr 30 Sekunden gutmachte, war das dann auch gleich meine Zielsetzung für den weiteren Trainingsverlauf. Insofern wäre ich jetzt 30 Sekunden zu langsam. Mir fehlen aber auch generell jegliche Vergleichswerte, weil man auch im Internet nichts dazu findet, welche zeitlichen Fortschritte andere Fahrer bei diesem T1-Test von Monat zu Monat machen. Jedenfalls ist mein Ziel für den März-Test dann eine Zeit unter 14 Minuten. Insgesamt hätte ich mich dann von Ende November bis Ende März um fast 2 Minuten bei diesem Test gesteigert, was dann zumindest gut für den Kopf wäre. Man sagt sich dann, dass sich der Trainingsaufwand gelohnt hat und das Training mit System funktioniert.
Heute begann die Phase "Grundlage 3". Sehr windig. Leider auch mit leichten Knieproblemen bzw. einer Sehnenüberlastung. Kann den Wert der heutigen Einheit noch nicht einschätzen, war erstmals K2. Jetzt ist erst mal wichtig, dass aus den leichten Problemen keine großen werden. Den GSC 10 hatte ich heute auch erstmals am Kriteriumsbock montiert. Die mobilen Sensoren hängen derzeit noch am Winterbock, aber sobald das Wetter im Laufe des Märzes so gut wird, dass Nässe und Streusalz von den Straßen verschwinden, kommen die an meinen neuen Kletterbock. Ich wollte ungefähr 8 Kilo Gesamtgewicht, das bekam ich auch - mit Alu-Rahmen! Das taugt mir schon ganz gut. Kleinste Übersetzung ist 34/32, also auch das wird mir an Steigungen zusätzlich zum eingesparten Gewicht helfen. Oh, und seit gestern bin ich auf rad-net für die neue Saison freigeschaltet, also die neue Lizenz ist startklar. :)
Es ist jetzt auch wieder langsam die Zeit, wo noch ein paar zusätzliche Renntermine erscheinen, wo aber vor allem die ersten Ausschreibungen erscheinen. Im bayrischen Kalender ist ja schon vor einiger Zeit noch ein Termin für das Kriterium in Herzogenaurach erschienen, das es 2013 (glaube ich?!?) schon mal gab. Mal sehen, welche Rennen dort geplant. Termin erst sehr spät im Kalender, nämlich Ende September. Ich denke, ein Hobbyrennen wird auch wieder dabei sein. Zumindest gab es 2013 eins. Ich erwähne das halt, weil hier natürlich weiterhin auch nicht gerade wenige Hobbyfahrer mitlesen. ;)
Informationen zum Jedermannrennen bei der Thüringen-Rundfahrt der Frauen trudeln nur häppchenweise ein. Schmölln wird dieses Jahr kein Etappenort sein, weil Schmölln als Stadt ein Jubiläum feiert. Okay, ist halt so. 2017 dann hoffentlich wieder, denn in Schmölln fahre ich generell gerne. Das Rennen ist zwar schwer, aber der Kurs ist auch wirklich ganz interessant, wie ich finde. Terminlich droht aber sowieso immer die Überschneidung mit Ingolstadt, weshalb es dieses Jahr für mich persönlich gar nicht so wild ist, dass das Rennen ausfällt. Stattdessen gibt es wohl ein EZF in Altenburg, was man rad-net so entnehmen kann. Die Zeitfahr-Liebhaber können dort also wieder ihre windschnitten Maschinen mit den Scheibenrädern rausholen.
Und wo wir bei Zeitfahren sind: Die bayrischen Zeitfahrmeisterschaften sind ja dieses Jahr in Weiden. Ein Jedermannrennen ist auch dabei! Und viel mehr muss ich auch nicht sagen, weil der Veranstalter alle notwendigen Infos schön übersichtlich auf eine Website gepackt hat: HIER KLICKEN, UM AUF DIE WEBSITE DES VERANSTALTERS ZU KOMMEN. Eins muss ich doch noch sagen (und da wiederhole ich mich): Es gibt dort auch eine Wertung für Jedermänner, die mit normalen Rennrädern fahren! Immer wieder eine tolle Sache, die ich mir bei mehr Jedermann-Zeitfahren wünschen würde, auch wenn es in unserer Region sowieso kaum noch andere Zeitfahren gibt. Das Hirschbachtal-Zeitfahren findet ja auch nicht mehr statt, die Siemens-Leute machen ebenfalls nichts mehr. War ja damals eine tolle Sache, als wir vor der Eröffnung des fehlenden A6-Teilabschnitts mal ein Zeitfahren auf einer Autobahn absolvieren konnten. Da denke ich gerne dran zurück, weil man ja sonst nicht mit dem Rennrad auf die Autobahn kann. Solche Gelegenheiten muss man einfach nutzen, wenn sie sich bieten.
Heute begann die Phase "Grundlage 3". Sehr windig. Leider auch mit leichten Knieproblemen bzw. einer Sehnenüberlastung. Kann den Wert der heutigen Einheit noch nicht einschätzen, war erstmals K2. Jetzt ist erst mal wichtig, dass aus den leichten Problemen keine großen werden. Den GSC 10 hatte ich heute auch erstmals am Kriteriumsbock montiert. Die mobilen Sensoren hängen derzeit noch am Winterbock, aber sobald das Wetter im Laufe des Märzes so gut wird, dass Nässe und Streusalz von den Straßen verschwinden, kommen die an meinen neuen Kletterbock. Ich wollte ungefähr 8 Kilo Gesamtgewicht, das bekam ich auch - mit Alu-Rahmen! Das taugt mir schon ganz gut. Kleinste Übersetzung ist 34/32, also auch das wird mir an Steigungen zusätzlich zum eingesparten Gewicht helfen. Oh, und seit gestern bin ich auf rad-net für die neue Saison freigeschaltet, also die neue Lizenz ist startklar. :)
Es ist jetzt auch wieder langsam die Zeit, wo noch ein paar zusätzliche Renntermine erscheinen, wo aber vor allem die ersten Ausschreibungen erscheinen. Im bayrischen Kalender ist ja schon vor einiger Zeit noch ein Termin für das Kriterium in Herzogenaurach erschienen, das es 2013 (glaube ich?!?) schon mal gab. Mal sehen, welche Rennen dort geplant. Termin erst sehr spät im Kalender, nämlich Ende September. Ich denke, ein Hobbyrennen wird auch wieder dabei sein. Zumindest gab es 2013 eins. Ich erwähne das halt, weil hier natürlich weiterhin auch nicht gerade wenige Hobbyfahrer mitlesen. ;)
Informationen zum Jedermannrennen bei der Thüringen-Rundfahrt der Frauen trudeln nur häppchenweise ein. Schmölln wird dieses Jahr kein Etappenort sein, weil Schmölln als Stadt ein Jubiläum feiert. Okay, ist halt so. 2017 dann hoffentlich wieder, denn in Schmölln fahre ich generell gerne. Das Rennen ist zwar schwer, aber der Kurs ist auch wirklich ganz interessant, wie ich finde. Terminlich droht aber sowieso immer die Überschneidung mit Ingolstadt, weshalb es dieses Jahr für mich persönlich gar nicht so wild ist, dass das Rennen ausfällt. Stattdessen gibt es wohl ein EZF in Altenburg, was man rad-net so entnehmen kann. Die Zeitfahr-Liebhaber können dort also wieder ihre windschnitten Maschinen mit den Scheibenrädern rausholen.
Und wo wir bei Zeitfahren sind: Die bayrischen Zeitfahrmeisterschaften sind ja dieses Jahr in Weiden. Ein Jedermannrennen ist auch dabei! Und viel mehr muss ich auch nicht sagen, weil der Veranstalter alle notwendigen Infos schön übersichtlich auf eine Website gepackt hat: HIER KLICKEN, UM AUF DIE WEBSITE DES VERANSTALTERS ZU KOMMEN. Eins muss ich doch noch sagen (und da wiederhole ich mich): Es gibt dort auch eine Wertung für Jedermänner, die mit normalen Rennrädern fahren! Immer wieder eine tolle Sache, die ich mir bei mehr Jedermann-Zeitfahren wünschen würde, auch wenn es in unserer Region sowieso kaum noch andere Zeitfahren gibt. Das Hirschbachtal-Zeitfahren findet ja auch nicht mehr statt, die Siemens-Leute machen ebenfalls nichts mehr. War ja damals eine tolle Sache, als wir vor der Eröffnung des fehlenden A6-Teilabschnitts mal ein Zeitfahren auf einer Autobahn absolvieren konnten. Da denke ich gerne dran zurück, weil man ja sonst nicht mit dem Rennrad auf die Autobahn kann. Solche Gelegenheiten muss man einfach nutzen, wenn sie sich bieten.
Montag, 15. Februar 2016
Erste "reguläre" Regenerationswoche
Nachdem die Trainingsphase "Grundlage 1" recht zäh lief und ich mich bestenfalls um Stagnation bemühen konnte, habe ich jetzt die erste "reguläre" Regenerationswoche im Friel-Plan erreicht. Ich habe die Mindeststunden zwar auch diesmal unterschritten, aber nur um 'ne knappe halbe Stunde. Fühlte mich die letzten beiden Tage aber dennoch schon platt genug, deswegen würde ich gewiss nicht sagen, dass ich zu wenig getan habe.
Erfreulich war generell auch schon mal die Steigerung bei den K1-Einheiten von Woche zu Woche. Es gibt ja diese Strava-Segmente, die ich schon als Spielerei erwähnt hatte. Bei der dritten K1-Einheit nahm ich im Gegensatz zu den ersten beiden nur das schwere Winterrad und rechnete daher mit schlechteren Zeiten. Zu meiner positiven Überraschung fuhr ich aber zwei Bestzeiten, wobei die Leistungsdaten eigentlich nur bestätigten, dass ich die K1-Intervalle in allen 3 Wochen mit mehr oder weniger dem gleichen Aufwand absolviert hatte - fast wie ein Computer programmiert. ;) Die zeitlichen Verbesserungen, noch dazu mit dem schlechteren Rad, deute ich also mal als Schritt in die richtige Richtung.
Vermutlich Donnerstag werde ich dann auch einen T1-Test fahren, den ich ja vor 4 Wochen ausgelassen hatte. Durch die missglückte Phase "Grundlage 1" erwarte ich aber nicht zu viel. Ursprünglich hatte ich mir von Monat zu Monat eine Steigerung um 20 bis 30 Sekunden erhofft, weshalb ich jetzt also schon fast 'ne Minute schneller als beim Dezember-Test sein sollte. Das wird aber kaum der Fall sein, mit einer Zeit unter 15 Minuten wäre ich als Steigerung schon zufrieden. Aber trotz des "suboptimalen" Trainingsverlaufs, bin ich dennoch auch ohne diesen Test davon überzeugt, dass der Weg stimmt und mir das Training nach System wirklich was bringt.
Strava werde ich wohl demnächst auch irgendwie in die Menüs links und rechts hier im Blog einbinden, denn es ist wirklich sehr praktisch für Radsport. Es ist ist ja ein "soziales Netzwerk", also wie Facebook - nur mit praktischem Nutzen. ;) Ich denke auch, dass ich meine Rennberichte größtenteils auf Strava verschieben werde. Da man dort gleich die Leistungs- und Streckendaten sowie eine Auflistung weiterer Fahrer mit Strava-Profil hat, die an dem jeweiligen Rennen teilnahmen, ist das einfach der bessere Ort.
In der Zwischenzeit habe ich übrigens wieder verstärke "Reaktionen" an beiden Knien gehabt, weshalb ich mich zum Kauf einer Massage-Rolle durchgerungen habe. Hatte eigentlich so meine Zweifel, finde das Teil jetzt aber richtig super. Anfangs war das noch sehr schmerzhaft (also wie beim Physio), aber mittlerweile fühlt sich die Muskulatur immer besser an. Ich verkrafte das Radtraining auch ganz gut, vor allem die K1-Einheiten mit der dicken Mühle, drum ist auch die Trainingsmotivation noch sehr gut, die ja in der Vergangenheit schon des öfteren durch gesundheitliche Rückschläge gelitten hatte. 2009 und 2012 kommen mir da vor allem in den Sinn.
Jetzt hoffe ich nur noch, dass die Streusalz-Zeit bald vorbei ist, damit ich wieder häufiger mit meinem alten UND dem neuen Rennrad unterwegs sein kann. ;)
Erfreulich war generell auch schon mal die Steigerung bei den K1-Einheiten von Woche zu Woche. Es gibt ja diese Strava-Segmente, die ich schon als Spielerei erwähnt hatte. Bei der dritten K1-Einheit nahm ich im Gegensatz zu den ersten beiden nur das schwere Winterrad und rechnete daher mit schlechteren Zeiten. Zu meiner positiven Überraschung fuhr ich aber zwei Bestzeiten, wobei die Leistungsdaten eigentlich nur bestätigten, dass ich die K1-Intervalle in allen 3 Wochen mit mehr oder weniger dem gleichen Aufwand absolviert hatte - fast wie ein Computer programmiert. ;) Die zeitlichen Verbesserungen, noch dazu mit dem schlechteren Rad, deute ich also mal als Schritt in die richtige Richtung.
Vermutlich Donnerstag werde ich dann auch einen T1-Test fahren, den ich ja vor 4 Wochen ausgelassen hatte. Durch die missglückte Phase "Grundlage 1" erwarte ich aber nicht zu viel. Ursprünglich hatte ich mir von Monat zu Monat eine Steigerung um 20 bis 30 Sekunden erhofft, weshalb ich jetzt also schon fast 'ne Minute schneller als beim Dezember-Test sein sollte. Das wird aber kaum der Fall sein, mit einer Zeit unter 15 Minuten wäre ich als Steigerung schon zufrieden. Aber trotz des "suboptimalen" Trainingsverlaufs, bin ich dennoch auch ohne diesen Test davon überzeugt, dass der Weg stimmt und mir das Training nach System wirklich was bringt.
Strava werde ich wohl demnächst auch irgendwie in die Menüs links und rechts hier im Blog einbinden, denn es ist wirklich sehr praktisch für Radsport. Es ist ist ja ein "soziales Netzwerk", also wie Facebook - nur mit praktischem Nutzen. ;) Ich denke auch, dass ich meine Rennberichte größtenteils auf Strava verschieben werde. Da man dort gleich die Leistungs- und Streckendaten sowie eine Auflistung weiterer Fahrer mit Strava-Profil hat, die an dem jeweiligen Rennen teilnahmen, ist das einfach der bessere Ort.
In der Zwischenzeit habe ich übrigens wieder verstärke "Reaktionen" an beiden Knien gehabt, weshalb ich mich zum Kauf einer Massage-Rolle durchgerungen habe. Hatte eigentlich so meine Zweifel, finde das Teil jetzt aber richtig super. Anfangs war das noch sehr schmerzhaft (also wie beim Physio), aber mittlerweile fühlt sich die Muskulatur immer besser an. Ich verkrafte das Radtraining auch ganz gut, vor allem die K1-Einheiten mit der dicken Mühle, drum ist auch die Trainingsmotivation noch sehr gut, die ja in der Vergangenheit schon des öfteren durch gesundheitliche Rückschläge gelitten hatte. 2009 und 2012 kommen mir da vor allem in den Sinn.
Jetzt hoffe ich nur noch, dass die Streusalz-Zeit bald vorbei ist, damit ich wieder häufiger mit meinem alten UND dem neuen Rennrad unterwegs sein kann. ;)
Montag, 18. Januar 2016
Zwischenbericht vom Training nach System
Die erste Woche der Friel-Phase "Grundlagen 1" habe ich noch vollkommen planmäßig hinbekommen, danach mischte sich das Wetter ein. Dadurch bin ich auch die letzten zwei Wochen wieder im Hallentraining des Fußballvereins gewesen, obwohl ich damit aufgrund von Rückenproblemen, die vom Hallenfußball kommen, eigentlich Ende Dezember durch war. Momentan ist es aber sogar so kalt, dass ich kaum meine kleinen Laufrunden absolvieren mag. In der Vergangenheit lief ich schon bei solchen Temperaturen und musste feststellen, dass sich diese kalte Luft beim Einatmen ganz schön unangenehm anfühlt. Ich bin kein medizinischer Spezialist, aber Ausdauersport bei Minusgeraden soll ja zu diesem berüchtigten "Belastungsasthma" führen. Ob das stimmt oder nicht, das will ich nicht unebdingt rausfinden. Das Gefühl beim Einatmen von so eisig kalter Luft ist Grund genug, um auch mit Laufeinheiten als Alternativtraining sparsam umzugehen...
Unterm Strich liege ich jetzt gleich mehrere Stunden hinter dem Plan zurück und muss also die richtige Balance finden, um das Training der kommenden Wochen etwas anzupassen. Eine erste Maßnahme ist, dass ich auf den T1-Test verzichte, der diese Woche angestanden hätte. Es gibt einfach nix zu testen, nachdem ich die letzten zwei Wochen bestenfalls mit dem Erhalten meines Leistungsstandes beschäftigt war, nicht aber mit der Entwicklung. Da es auch kälter ist, würde das Ergebnis keine brauchbare Aussage darüber zulassen, ob das Training nach Friel funktioniert oder nicht - denn die letzten beiden Wochen war es ja kein "richtiges" Training nach Friel, sondern eher eine Art "Notmaßnahme".
Ab nächster Woche sollte es aber wieder knapp über 0 Grad haben. Dann gehe ich generell dennoch in die Phase "Grundlagen 2" über, weil ich auch durch die vier Wochen "Vorbereitung" schon mehr oder weniger "Grundlagen 1" trainiert habe. Es ist halt nur etwas weniger Umfang gewesen zuletzt, aber von den Inhalten her habe ich eigentlich nix verpasst. Ob das aber wirklich die richtige Entscheidung ist, sagt mir die Friel-Bibel auch nicht. Ich warf natürlich auch einen Blick auf die Fallstudien: In einem Fall besteht die Phase "Grundlagen 1" sowieso nur aus zwei Wochen. Ich denke also, dass ich den richtigen Schluss ziehe. Und wenn nicht, dann kann ich's ja auch nicht ändern. ;)
Jedenfalls wird die nächste Wasserstandsmeldung vom Training nach System erst Ende Februar fällig. Dann sollte meine T1-Zeit unter 15 Minuten liegen, idealerweise sogar schon unter 14:30. Auf dem Weg dorthin kommen die Workouts "K1" und "KA1" hinzu, für die ich mir schon geeignete Strecken überlegt habe ... was gar nicht so einfach ist! Die Landschaft ist eben kein Labor, man muss einen geeigneten Streckenverlauf erst mal finden. Ich hoffe, dass meine theoretischen Überlegungen auch richtig waren und ich nicht wie bei S1 etwas falsch liege. Bei meiner ersten S1-Einheit hatte ich ja für das erste S1-Intervall einen "suboptimalen" Abschnitt ausgesucht und dann verworfen. Das Basteln von neuen Strecken, die den neuen Trainingsinhalten entsprechen, ist jedenfalls auch ganz interessant und trägt dazu bei, dass einfach neue Akzente gesetzt werden, was beim Sport ja immer gewünscht ist! Die K1-Segmente werde ich auch, falls noch nicht vorhanden, bei Strava erstellen, um neben der manuellen Lap-Erfassung auch ganz feste Start- und Zielpunkte für einen noch möglicherweise noch optimaleren Leistungsvergleich zu haben - "möglicherweise", weil ich im Endeffekt nur zwischen den beiden "Lap-Tastendruck-Vorgängen" "intervallieren" werde. Also trotz festem Strava-Segment, muss man sich auch hier einen optischen Start- und Zielpunkt merken, der dann natürlich nicht so genau mit dem Start- und Zielpunkt auf Strava übereinstimmen wird. Daher bleibt es auch bei dem, was ich schon über Strava gesagt habe: Es ist eine nette Spielerei - nicht mehr, nicht weniger...
Unterm Strich liege ich jetzt gleich mehrere Stunden hinter dem Plan zurück und muss also die richtige Balance finden, um das Training der kommenden Wochen etwas anzupassen. Eine erste Maßnahme ist, dass ich auf den T1-Test verzichte, der diese Woche angestanden hätte. Es gibt einfach nix zu testen, nachdem ich die letzten zwei Wochen bestenfalls mit dem Erhalten meines Leistungsstandes beschäftigt war, nicht aber mit der Entwicklung. Da es auch kälter ist, würde das Ergebnis keine brauchbare Aussage darüber zulassen, ob das Training nach Friel funktioniert oder nicht - denn die letzten beiden Wochen war es ja kein "richtiges" Training nach Friel, sondern eher eine Art "Notmaßnahme".
Ab nächster Woche sollte es aber wieder knapp über 0 Grad haben. Dann gehe ich generell dennoch in die Phase "Grundlagen 2" über, weil ich auch durch die vier Wochen "Vorbereitung" schon mehr oder weniger "Grundlagen 1" trainiert habe. Es ist halt nur etwas weniger Umfang gewesen zuletzt, aber von den Inhalten her habe ich eigentlich nix verpasst. Ob das aber wirklich die richtige Entscheidung ist, sagt mir die Friel-Bibel auch nicht. Ich warf natürlich auch einen Blick auf die Fallstudien: In einem Fall besteht die Phase "Grundlagen 1" sowieso nur aus zwei Wochen. Ich denke also, dass ich den richtigen Schluss ziehe. Und wenn nicht, dann kann ich's ja auch nicht ändern. ;)
Jedenfalls wird die nächste Wasserstandsmeldung vom Training nach System erst Ende Februar fällig. Dann sollte meine T1-Zeit unter 15 Minuten liegen, idealerweise sogar schon unter 14:30. Auf dem Weg dorthin kommen die Workouts "K1" und "KA1" hinzu, für die ich mir schon geeignete Strecken überlegt habe ... was gar nicht so einfach ist! Die Landschaft ist eben kein Labor, man muss einen geeigneten Streckenverlauf erst mal finden. Ich hoffe, dass meine theoretischen Überlegungen auch richtig waren und ich nicht wie bei S1 etwas falsch liege. Bei meiner ersten S1-Einheit hatte ich ja für das erste S1-Intervall einen "suboptimalen" Abschnitt ausgesucht und dann verworfen. Das Basteln von neuen Strecken, die den neuen Trainingsinhalten entsprechen, ist jedenfalls auch ganz interessant und trägt dazu bei, dass einfach neue Akzente gesetzt werden, was beim Sport ja immer gewünscht ist! Die K1-Segmente werde ich auch, falls noch nicht vorhanden, bei Strava erstellen, um neben der manuellen Lap-Erfassung auch ganz feste Start- und Zielpunkte für einen noch möglicherweise noch optimaleren Leistungsvergleich zu haben - "möglicherweise", weil ich im Endeffekt nur zwischen den beiden "Lap-Tastendruck-Vorgängen" "intervallieren" werde. Also trotz festem Strava-Segment, muss man sich auch hier einen optischen Start- und Zielpunkt merken, der dann natürlich nicht so genau mit dem Start- und Zielpunkt auf Strava übereinstimmen wird. Daher bleibt es auch bei dem, was ich schon über Strava gesagt habe: Es ist eine nette Spielerei - nicht mehr, nicht weniger...
Dienstag, 5. Januar 2016
Schnee im Getriebe
Der ganze Schnee stellt mein Training nach System erstmals vor eine ernsthafte Probe. Schade, dass ausgerechnet jetzt kein Hallentraining ist, denn das hätte ich jetzt gut nochmal nutzen können. Ansonsten ist es aber generell erst mal so, dass ich mich in der 1. Woche der Phase "Grundlagen 1" wirklich gut gefühlt habe, sowohl vom Kopf, als auch von den Beinen her. War eine ganze lässige Trainingswoche, weshalb ich jetzt schon etwas mit den Hufen schare. Die Zwangspause habe ich auch gleich genutzt, um nochmal in der Friel-Bibel nachzulesen, was man bei Trainingsausfall tun sollte. Ich bieg das schon irgendwie hin. Was aber z.B. Laufen als Alternativtraining anbelangt, ging das auch nicht, weil der übertriebene Einsatz von Streusalz leider zu sehr rutschigem Schneematsch gesorgt hat. Hätte man das Salz einfach weggelassen, hätte man auf dem feuchten, pappigen Schnee sicherlich gut laufen können.
Ansonsten liege ich aber generell im Plan und wundere mich nur ein bisschen über die Umfänge anderer Fahrer. Rechnet man deren Wochenpensum zum jetzigen Zeitpunkt nach der Friel-Tabelle mal hoch, dann trainiert ein Fahrer sogar mit dem Pensum eines ProTour-Profis! Vergleicht man also sein eigenes Pensum mit dem Pensum anderer Fahrer, kann man schnell ins Grübeln kommen. Trainiert man zu wenig? Trainieren die anderen zu viel? Am besten ist es einfach, wenn man den Trainingsumfang der anderen nur zur Kenntnis nimmt, aber sein eigenes Training dadurch nicht beeinflussen lässt: Gutes Radsporttraining ist individuelles Training!
Im Endeffekt sollte man bei der Gestaltung des eigenen Trainings die Dinge also nur aus eigener Sicht betrachten: Welche Zielsetzung hat man, welche Wettkampfbelastungen und -umfänge erwarten einen? Vor allem darf man nicht den Fehler machen, sich an anderen C-Fahrern zu orientieren, denn C-Fahrer sind eine ziemliche breite Palette an Fahrern. Manche davon fahren das ganze Jahr kein einziges Rennen, obwohl sie eine Lizenz haben, andere legen den Schwerpunkt auf Jedermannrennen, wiederum andere könnten den Schwerpunkt vielleicht sogar auf Marathons, (touristische) Etappenfahrten oder solche Extremgeschichten wie 24-Stunden-Rennen oder Race Across America legen. Das könnte man zwar auch ohne C-Lizenz, aber man kann es eben auch MIT - und deswegen können die Trainingsziele von C-Fahrern sehr unterschiedlich sein. Sieht man also auf Strava, dass ein anderer C-Fahrer wie ein ProTour-Profi trainiert, dann heißt das nicht zwingendermaßen, dass er auf Übertraining zusteuert. Nein, er kann schlicht und ergreifend andere Ziele als C-Rennen haben, die in aller Regel unter 100 km sind und daher auch ein entsprechend niedrigeres Trainingspensum verlangen.
Will sagen: Strava ist ein nettes Spielzeug, man bekommt auch von anderen Fahrern den Winter über was mit und erspart sich dann beim ersten Rennen die üblichen Gespräche in der Form von:
"Und? Bist du schon in Form?"
"Ne, hab bisher noch nicht so viel gemacht..."
Aber wenn man seinen eigenen Trainingsverlauf einordnen will, dann sollte man nur auf sich selbst und seine persönlich gesetzten Ziele achten. Und da bin ich, wie gesagt, generell (noch) im Plan. Trotz des Schnees im Getriebe...
Ansonsten liege ich aber generell im Plan und wundere mich nur ein bisschen über die Umfänge anderer Fahrer. Rechnet man deren Wochenpensum zum jetzigen Zeitpunkt nach der Friel-Tabelle mal hoch, dann trainiert ein Fahrer sogar mit dem Pensum eines ProTour-Profis! Vergleicht man also sein eigenes Pensum mit dem Pensum anderer Fahrer, kann man schnell ins Grübeln kommen. Trainiert man zu wenig? Trainieren die anderen zu viel? Am besten ist es einfach, wenn man den Trainingsumfang der anderen nur zur Kenntnis nimmt, aber sein eigenes Training dadurch nicht beeinflussen lässt: Gutes Radsporttraining ist individuelles Training!
Im Endeffekt sollte man bei der Gestaltung des eigenen Trainings die Dinge also nur aus eigener Sicht betrachten: Welche Zielsetzung hat man, welche Wettkampfbelastungen und -umfänge erwarten einen? Vor allem darf man nicht den Fehler machen, sich an anderen C-Fahrern zu orientieren, denn C-Fahrer sind eine ziemliche breite Palette an Fahrern. Manche davon fahren das ganze Jahr kein einziges Rennen, obwohl sie eine Lizenz haben, andere legen den Schwerpunkt auf Jedermannrennen, wiederum andere könnten den Schwerpunkt vielleicht sogar auf Marathons, (touristische) Etappenfahrten oder solche Extremgeschichten wie 24-Stunden-Rennen oder Race Across America legen. Das könnte man zwar auch ohne C-Lizenz, aber man kann es eben auch MIT - und deswegen können die Trainingsziele von C-Fahrern sehr unterschiedlich sein. Sieht man also auf Strava, dass ein anderer C-Fahrer wie ein ProTour-Profi trainiert, dann heißt das nicht zwingendermaßen, dass er auf Übertraining zusteuert. Nein, er kann schlicht und ergreifend andere Ziele als C-Rennen haben, die in aller Regel unter 100 km sind und daher auch ein entsprechend niedrigeres Trainingspensum verlangen.
Will sagen: Strava ist ein nettes Spielzeug, man bekommt auch von anderen Fahrern den Winter über was mit und erspart sich dann beim ersten Rennen die üblichen Gespräche in der Form von:
"Und? Bist du schon in Form?"
"Ne, hab bisher noch nicht so viel gemacht..."
Aber wenn man seinen eigenen Trainingsverlauf einordnen will, dann sollte man nur auf sich selbst und seine persönlich gesetzten Ziele achten. Und da bin ich, wie gesagt, generell (noch) im Plan. Trotz des Schnees im Getriebe...
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