Disclaimer - wenn man so will

In meinem Sport-Blog schreibe ich über meine Sporterlebnisse teilweise ernsthaft, teilweise aber auch mit überspitztem Humor - den Unterschied sollte man erkennen, wenn man mich persönlich kennt ;) Generell gilt: Wer die Dinge, die ich hier schreibe, zu ernst nimmt, ist selbst schuld ;)

Team 2019

Team 2019

2019 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen

Freitag, 25. Januar 2013

Bewegungstherapeutisches

Meine mysteriösen Verletzungsprobleme, die mich seit fast einem Jahr begleiten, lösen sich so schnell nicht auf, auch wenn der Sache langsam immer näher auf den Grund gegangen wird. Beim insgesamt 6. Arzt, den ich wegen der Sache besuchte, gab es die bisher umfangreichste Untersuchung - im wahrsten Sinne des Wortes: Selbst der Oberschenkelumfang wurde vermessen. 52 cm links (das Handycap-Bein) und 52,5 cm rechts - das hat die Messung durch den Arzt ergeben. Also NOCH hat die beeinträchtigte Belastung der linken Oberschenkelmuskulatur nicht zu einer deutliche Rückbildung im Vergleich zu rechts geführt, aber größer sollte der Unterschied auch nicht unbedingt noch werden.

Generell wurde auch der Rücken untersucht und es kam zum Urteil: "Der Rücken ist eine riesen Baustelle." Ich bekomme zunächst einige Termine beim Physio, danach einen ganzen Batzen Termine Reha-Sport. Das wird sich insgesamt sicherlich ein halbes Jahr hinziehen. Frühestens nach 2, 3 Monaten sollte man erkennen, ob sich eine Besserung einstellt. Mal sehen, ob das dann wenigstens die Lösung bringt. Aber was vom ersten Arzt noch mit "ein paar Tage Trainingspause" "diagnostiziert" wurde (ein entfernter Verwandter von Dr. Nick Riviera), hat sich halt schon längst zum nicht enden wollenden Alptraum entwickelt. Und ja, ich nutze die alte Schreibweise Alptraum, weil Albtraum einfach immer noch zu komisch für mich aussieht ... zumal man das Wort ja auch nicht mit einem b-utterweichen b ausspricht ...

Meine ganz eigene Bewegungstherapie (Fußball, derzeit in der Halle) musste ich gestern leider ausfallen lassen, weil ich zwei Tage lang "was ausbrütete". Wenn so was passiert, pausiere ich ja immer sofort gnadenlos, nachdem ich zuletzt 2008 wegen Tour de Hesselberg falschen Ehrgeizt zeigte und nur meine Gesundheit riskierte. Damals brauchte ich über einen Monat, bis alles wieder normal war. Diesmal nur zwei Tage. Manchmal ist weniger eben mehr. Dafür habe ich am Sonntag für ein Hallenturnier zugesagt. Straßentraining mache ich derzeit nicht, auch wenn es Mittwoch geplant war, aber da wurde ich ja krank. War dann aber auch halb so wild, weil die Sichtverhältnisse eh zu schlecht waren. Nachdem ich letzten Winter mal bei Nebel unterwegs war und sehr geschockt feststellen musste, das manche Autofahrer bei weniger als 50 Meter Sichtweite immer noch mit 100 Sachen über die Straße brettern müssen, bleibe ich bei so schlechten Sichtverhältnissen eben lieber daheim. Zu oft hat man in den vergangenen Monaten wieder lesen müssen, dass hier und da Radfahrer von Straßen-Rowdys umgekegelt wurden. Ohne mich! Dann beginne ich eine sicherlich durchwachsene Saison eben einfach etwas später. Als Hobbyfahrer hat man schließlich nur so viel Druck, wie man ihn sich selbst macht ...

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