Gestern (bitte mit Rechtsklick das Kontextmenü aufrufen und den Link auf einer neuen Seite öffnen): Artikel
Der (ehemalige ?) Fuentes-Kunde A.C. lässt verlauten: "Zuletzt gab es keine positiven Tests"
Heute (bitte mit Rechtsklick das Kontextmenü aufrufen und den Link auf einer neuen Seite öffnen): Artikel
A.C. hat sich nach all den Jahren doch ein zweites Mal erwischen lassen.
Oh, und natürlich geht es mit den Ausreden schon wieder los. Eine "Lebensmittelverunreinigung" hat dazu geführt, dass plötzlich ein leistungssteigerndes Mittelchen in seinem Körper auftauchte. Ich sollte vielleicht mehr verunreinigte Lebensmittel zu mir nehmen, dann fahre ich schneller Rad, oder?
Ist mir aber ehrlich gesagt egal, ob er diesmal bestraft wird. Er ist schließlich nicht der einzige gedopte Fahrer beim Show-Spektakel ProTour. Die UCI hätte den positiven Test auch mal wieder unter den Teppich kehren können, wenn sie gewollt hätte bzw. wenn die "Spende" durch A.C. hoch genug ausgefallen wäre. Scheinbar ist A.C. aus irgendeinem Grund ins Visier der UCI geraten. Er wollte ihnen nicht genug vom Kuchen abgeben. Alles (Geld-)Politik ...
Einzige Anmerkung noch dazu: Ich glaube, dass die Rad-WM wohl gerade startet. Wer erkennt das Timing bei der Bekanntgabe dieser Meldung?
Disclaimer - wenn man so will
In meinem Sport-Blog schreibe ich über meine Sporterlebnisse teilweise ernsthaft, teilweise aber auch mit überspitztem Humor - den Unterschied sollte man erkennen, wenn man mich persönlich kennt ;) Generell gilt: Wer die Dinge, die ich hier schreibe, zu ernst nimmt, ist selbst schuld ;)
Team 2019
Team 2019
2019 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen
2019 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen
Donnerstag, 30. September 2010
Mittwoch, 29. September 2010
*vollbrems* *rutsch* *bämm*
Eine Baustellenampel ist eine tolle Sache, wenn sie den Verkehr so regelt, dass eine Richtung immer grün und die andere rot hat. Sobald man grün hat, kann man losfahren. Heute bremste die Fahrerin vor mir aber wenige Meter nach dem Losfahren wieder. Ich bremste also auch schnell, rutschte auf der verschmutzten Fahrbahn aber wie auf Glatteis weiter und mitten hinein ins Heck! Meinen Nackenproblemen, die ich wegen meiner Arbeit am Computer habe, hat das nicht wirklich Abhilfe geschafft. Mein Trainingsrad, mit dem ich unterwegs war, wird dadurch auch nicht besser laufen - zumal die linke Lenkerhälfte einen Richtungswechsel vorgenommen hat. Ich weiß nicht, wieso da plötzlich ein Auto entgegen der durch grün freigegebenen Fahrbahn rumfährt. Okay, das war einer von der Baustelle - aber das macht so eine scheiß Ampel dennoch reichlich überflüssig.
Da ich mit Trainingsrad und Trainingshelm unterwegs war, ist mein Wettkampfmaterial nicht beschädigt worden. Hatte auch nur die Ersatzschuhe an. Und an denen muss ich wohl noch die Platten checken, damit die mir nicht kaputtgeht wie nach dem Sturz in Strullendorf. Ich muss nur abwarten, wie sich der Unfall auf mein Training auswirkt. Ich hoffe einfach mal, dass ich dennoch in guter Form beim Kirtarennen antreten kann, damit ich nach den letzten beiden recht enttäuschenden Rennen doch noch mit einem positiven Erlebnis in die Winterpause bzw. in die halbjährige Rennpause gehen kann.
Da ich mit Trainingsrad und Trainingshelm unterwegs war, ist mein Wettkampfmaterial nicht beschädigt worden. Hatte auch nur die Ersatzschuhe an. Und an denen muss ich wohl noch die Platten checken, damit die mir nicht kaputtgeht wie nach dem Sturz in Strullendorf. Ich muss nur abwarten, wie sich der Unfall auf mein Training auswirkt. Ich hoffe einfach mal, dass ich dennoch in guter Form beim Kirtarennen antreten kann, damit ich nach den letzten beiden recht enttäuschenden Rennen doch noch mit einem positiven Erlebnis in die Winterpause bzw. in die halbjährige Rennpause gehen kann.
Dienstag, 28. September 2010
Video zum Napoleoncup
Auch wenn der Napoleoncup für mich enttäuschend verlief, so ändert das natürlich nichts daran, dass er ein absolutes Saison-Highlight und in seiner Form ein absolutes Juwel im Jedermann-Radsport ist. Daher würdige ich ihn auch mit 3 (!) Video-Teilen. Man sieht zunächst ein paar Aufnahmen von der 1. Etappe, dem EZF, und dann das Rundstreckenrennen sowie die Siegerehrungen in den weiteren Teilen.
Teil 1:
Teil 2:
Teil 3:
Anfangs der Saison wollte ich die Videos noch durch Interviews aufwerten. Leider wollen die meisten Fahrer nichts sagen (und ihren Sponsor präsentieren - Sponsor? Da war doch irgendwas, hehe?). Dafür habe ich im Rahmen der langwierigen Kriteriumssaison die Videos mit Informationen zum jeweiligen Rennverlauf angereichert. Beim Napoleoncup kommt während dem Rundstreckenrennen schon fast Tour-Feeling auf, denn die Abstände zwischen den einzelnen Gruppen werden immer eingeblendet. ;)
Teil 1:
Teil 2:
Teil 3:
Anfangs der Saison wollte ich die Videos noch durch Interviews aufwerten. Leider wollen die meisten Fahrer nichts sagen (und ihren Sponsor präsentieren - Sponsor? Da war doch irgendwas, hehe?). Dafür habe ich im Rahmen der langwierigen Kriteriumssaison die Videos mit Informationen zum jeweiligen Rennverlauf angereichert. Beim Napoleoncup kommt während dem Rundstreckenrennen schon fast Tour-Feeling auf, denn die Abstände zwischen den einzelnen Gruppen werden immer eingeblendet. ;)
Montag, 27. September 2010
Wenn der Hund nicht ...
... dann hätte er den Hasen ... ;)
Wenn der Napoleoncup auf der Kurzstrecke nur ein Hobbyrennen gewesen wäre, wäre ich doch glatt auf Platz 4 gelandet. Insgesamt war es aber nur Platz 16 von 22 Finishern der Gesamtwertung. Wenn ich aber an diese lizenzlastige Konkurrenz denke, kann ich mit meiner Etappenfahrt-Premiere durchaus noch zufrieden sein. Es stellt sich aber auch die Frage, weshalb so wenig Hobbyfahrer am Napoleoncup teilnehmen. Noch dazu auf der Kurzstrecke. Normalerweise würde man ja vermutlich, dass die ganze Elite - und somit auch der Großteil der Lizenzinhaber - die Langstrecke fahren würde. Dementsprechend sollte man denken, dass sich viele Hobbyfahrer auf die Kurzstrecke begeben. Dass dem aber doch nicht so ist, wirft die Frage auf, ob der Veranstalter die richtige Strategie verfolgt.
Sollte das Angebot von zwei Distanzen bewirken, dass man auch mehr Hobbyfahrer anspricht, die sonst wegen der Überlegenheit der Lizenzfahrer nicht starten würden? Oder erhoffte man sich, dass einige Lizenzfahrer zusätzlich teilnehmen würden, die wegen zu viel Konkurrenz auf der Langstrecke sonst nicht am Napoleoncup teilnehmen würden? Falls ersteres die Überlegung gewesen wäre, so ist dies zweiterem gewichen. Es ist schade und erinnert mich auch ein bisschen an das Lizenz ... äh ... Jedermann-Kriterium in Greiz. Wenn man als Hobbyfahrer fast nur gegen Lizenzfahrer antritt, ist das dann noch ein Jedermannrennen oder schon ein C-Klasse-Rennen?
Das Positive an der Sache ist wenigstens, dass man somit auch als Hobbyfahrer prüfen kann, wo man ungefähr im Vergleich zur Lizenzklasse steht. Und da kann ich nach den Werraclassics und dem Napoleoncup nur sagen, dass meine Entscheidung auf jeden Fall richtig ist, auch nächstes Jahr wieder Hobbyklasse zu fahren. Ich kann auf Lizenzniveau einfach nicht richtig mithalten. Und 2008 habe ich ja gelernt: Wer nicht mit dem Hauptfeld mithalten kann, der wird gnadenlos aus dem Rennen genommen. Wenn ich als Hobbyfahrer (mit Lizenz) aber am Start eines Rennens stehe, dann will ich auch die Zielflagge sehen. Ansonsten macht mir mein Hobby keinen Spaß.
Also bevor ich wieder wie 2008 wegen einiger vorderer Platzierungen bei Hobbyrennen gleich wieder denke, dass ich vielleicht doch in der C-Klasse mithalten könnte, bin ich für solche Jedermannrennen, die fast Lizenzrennen sind, im Endeffekt ganz dankbar. Und noch dankbarer wäre ich, wenn es Tageslizenzen für Hobbyfahrer geben würde, damit ich auch bei einigen C-Rennen teilnehmen könnte, um ebenso einen Vergleich zu haben. Denn Tatsache ist ja auch, dass es viel zu wenig C-Rennen gibt. Als Hobbyfahrer hat man viel mehr Rennmöglichkeiten als als sogenannte C-Wanze. Wieso also sollte ich mir mein Hobby kaputtmachen, indem ich eine Jahreslizenz nehme, wenn ich dann nur noch ein halbes Dutzend Rennen statt über 20 fahren könnte? Mit einer Tageslizenz würden halt noch einige Rennen wie in Schrobenhausen, Ingolstadt oder Kulmbach dazukommen. Mehr als diese drei zusätzlichen Rennen fallen mir spontan auch gar nicht ein, also wiederhole ich mich sehr gerne: Es ist eine gute und vor allem richtige Entscheidung, dass ich auch 2011 wieder Hobbyklasse fahre ;)
Wenn der Napoleoncup auf der Kurzstrecke nur ein Hobbyrennen gewesen wäre, wäre ich doch glatt auf Platz 4 gelandet. Insgesamt war es aber nur Platz 16 von 22 Finishern der Gesamtwertung. Wenn ich aber an diese lizenzlastige Konkurrenz denke, kann ich mit meiner Etappenfahrt-Premiere durchaus noch zufrieden sein. Es stellt sich aber auch die Frage, weshalb so wenig Hobbyfahrer am Napoleoncup teilnehmen. Noch dazu auf der Kurzstrecke. Normalerweise würde man ja vermutlich, dass die ganze Elite - und somit auch der Großteil der Lizenzinhaber - die Langstrecke fahren würde. Dementsprechend sollte man denken, dass sich viele Hobbyfahrer auf die Kurzstrecke begeben. Dass dem aber doch nicht so ist, wirft die Frage auf, ob der Veranstalter die richtige Strategie verfolgt.
Sollte das Angebot von zwei Distanzen bewirken, dass man auch mehr Hobbyfahrer anspricht, die sonst wegen der Überlegenheit der Lizenzfahrer nicht starten würden? Oder erhoffte man sich, dass einige Lizenzfahrer zusätzlich teilnehmen würden, die wegen zu viel Konkurrenz auf der Langstrecke sonst nicht am Napoleoncup teilnehmen würden? Falls ersteres die Überlegung gewesen wäre, so ist dies zweiterem gewichen. Es ist schade und erinnert mich auch ein bisschen an das Lizenz ... äh ... Jedermann-Kriterium in Greiz. Wenn man als Hobbyfahrer fast nur gegen Lizenzfahrer antritt, ist das dann noch ein Jedermannrennen oder schon ein C-Klasse-Rennen?
Das Positive an der Sache ist wenigstens, dass man somit auch als Hobbyfahrer prüfen kann, wo man ungefähr im Vergleich zur Lizenzklasse steht. Und da kann ich nach den Werraclassics und dem Napoleoncup nur sagen, dass meine Entscheidung auf jeden Fall richtig ist, auch nächstes Jahr wieder Hobbyklasse zu fahren. Ich kann auf Lizenzniveau einfach nicht richtig mithalten. Und 2008 habe ich ja gelernt: Wer nicht mit dem Hauptfeld mithalten kann, der wird gnadenlos aus dem Rennen genommen. Wenn ich als Hobbyfahrer (mit Lizenz) aber am Start eines Rennens stehe, dann will ich auch die Zielflagge sehen. Ansonsten macht mir mein Hobby keinen Spaß.
Also bevor ich wieder wie 2008 wegen einiger vorderer Platzierungen bei Hobbyrennen gleich wieder denke, dass ich vielleicht doch in der C-Klasse mithalten könnte, bin ich für solche Jedermannrennen, die fast Lizenzrennen sind, im Endeffekt ganz dankbar. Und noch dankbarer wäre ich, wenn es Tageslizenzen für Hobbyfahrer geben würde, damit ich auch bei einigen C-Rennen teilnehmen könnte, um ebenso einen Vergleich zu haben. Denn Tatsache ist ja auch, dass es viel zu wenig C-Rennen gibt. Als Hobbyfahrer hat man viel mehr Rennmöglichkeiten als als sogenannte C-Wanze. Wieso also sollte ich mir mein Hobby kaputtmachen, indem ich eine Jahreslizenz nehme, wenn ich dann nur noch ein halbes Dutzend Rennen statt über 20 fahren könnte? Mit einer Tageslizenz würden halt noch einige Rennen wie in Schrobenhausen, Ingolstadt oder Kulmbach dazukommen. Mehr als diese drei zusätzlichen Rennen fallen mir spontan auch gar nicht ein, also wiederhole ich mich sehr gerne: Es ist eine gute und vor allem richtige Entscheidung, dass ich auch 2011 wieder Hobbyklasse fahre ;)
Sonntag, 26. September 2010
2. geplantes Saison-Highlight, 2. Reinfall
Mein Rückstand auf den Sieger des EZF lag mit 53 Sekunden noch in dem Bereich, den ich erreichen wollte. Alles andere beim Napoleoncup war leider ein Reinfall. Das fing schon mal damit an, dass 3/4 unseres Teams infolge eines Wildunfalls gar nicht erst den Weg an die Startlinie fand. Und nach einem Deja Vu von Hildburghausen gelang es mir trotz guter Form am Berg leider nicht, ein weiter vorne entstandenes Loch bei erneuten herbstlichem aggresiven Wind solo zufahren zu können.
Eine Runde zuvor war es mir noch gelungen, in den Bummelabfahrten vor dem Anstieg eine offene Tür zu finden und von vorne in den Anstieg zu fahren, aber eine Tempoverschärfung erfolgte erst in der nächsten Runde, wo ich am Ende des sich zu Beginn des Anstiegs ausbreitendem und teilweise chaotisch schaltenden Feldes leider wieder nicht mitbekam, dass ganz vorne plötzlich beschleunigt wurde. Beim Vorfahren im Feld und speziell am heutigen Anstieg musste man einfach das richtige Hinterrad finden, was mir aber in der entscheidenen Runde nicht gelang. Stattdessen landete ich "gekonnt" an einem bremsenden Hinterrad und musste erneut feststellen, wie wichtig es ist, dass man immer im vorderen Drittel des Feldes fährt. Aber das ist eben auch leichter gesagt als getan, wenn die teilnehmenden semiprofessionellen Teams durch geschickte Tempokontrolle "auf ganzer Breite" in der Abfahrt ein Vorarbeiten im Feld verhindern.
Wenigstens kenne ich jetzt wieder die Fahrweise auf einem weiteren Kurs und sollte für nächstes Jahr die richtigen Stelle finden, um mich im Feld rechtzeitig vor dem durch Teams tempokontrollierten Abschnitt vorzuarbeiten - denn dann würde mir diese Tempokontrolle in die Karte spielen, weil ich in der Abfahrt locker im vorderen Drittel hinunterrollen könnte, ohne dass ich mir Gedanken machen müsste, dass von eine ganze Meute wild an einem vorbeisaust.
Unterm Strich verlor ich noch zwei Plätze in der Gesamtwertung durch das Rundstreckenrennen, was eigentlich die Etappe sein sollte, auf der ich etwas Boden gutmachen sollte. In der Endabrechnung waren die Zeitabstände aber gar nicht mal so groß. Zum 9. Platz meiner AK fehlte nicht nur ungefähr eine halbe Minute. Das wäre durchaus im Bereich des Möglichen gewesen, wenn nicht mal wieder in der für mich falschen Runde das vorherige Bummeltempo dem "echten" Renntempo gewichen wäre. Alles Erfahrung, die ich sammeln wollte - für nächstes Jahr. Dann geht es ab in die Top Ten! ;)
Dass Saison-Highlight nur bedingt planbar sind, musste ich ja schon 2008 feststellen. Vor allem lernte ich, dass man sich nicht nur ein Highlight setzen sollte. Genau das habe ich mit Strullendorf und dem Napoleoncup dieses Jahr getan - und selbst das scheint nicht genug zu sein. 2 Highlights, 2 Reinfälle - nächstes Jahr suche ich mir 3 Highlights raus ;)
Eine Runde zuvor war es mir noch gelungen, in den Bummelabfahrten vor dem Anstieg eine offene Tür zu finden und von vorne in den Anstieg zu fahren, aber eine Tempoverschärfung erfolgte erst in der nächsten Runde, wo ich am Ende des sich zu Beginn des Anstiegs ausbreitendem und teilweise chaotisch schaltenden Feldes leider wieder nicht mitbekam, dass ganz vorne plötzlich beschleunigt wurde. Beim Vorfahren im Feld und speziell am heutigen Anstieg musste man einfach das richtige Hinterrad finden, was mir aber in der entscheidenen Runde nicht gelang. Stattdessen landete ich "gekonnt" an einem bremsenden Hinterrad und musste erneut feststellen, wie wichtig es ist, dass man immer im vorderen Drittel des Feldes fährt. Aber das ist eben auch leichter gesagt als getan, wenn die teilnehmenden semiprofessionellen Teams durch geschickte Tempokontrolle "auf ganzer Breite" in der Abfahrt ein Vorarbeiten im Feld verhindern.
Wenigstens kenne ich jetzt wieder die Fahrweise auf einem weiteren Kurs und sollte für nächstes Jahr die richtigen Stelle finden, um mich im Feld rechtzeitig vor dem durch Teams tempokontrollierten Abschnitt vorzuarbeiten - denn dann würde mir diese Tempokontrolle in die Karte spielen, weil ich in der Abfahrt locker im vorderen Drittel hinunterrollen könnte, ohne dass ich mir Gedanken machen müsste, dass von eine ganze Meute wild an einem vorbeisaust.
Unterm Strich verlor ich noch zwei Plätze in der Gesamtwertung durch das Rundstreckenrennen, was eigentlich die Etappe sein sollte, auf der ich etwas Boden gutmachen sollte. In der Endabrechnung waren die Zeitabstände aber gar nicht mal so groß. Zum 9. Platz meiner AK fehlte nicht nur ungefähr eine halbe Minute. Das wäre durchaus im Bereich des Möglichen gewesen, wenn nicht mal wieder in der für mich falschen Runde das vorherige Bummeltempo dem "echten" Renntempo gewichen wäre. Alles Erfahrung, die ich sammeln wollte - für nächstes Jahr. Dann geht es ab in die Top Ten! ;)
Dass Saison-Highlight nur bedingt planbar sind, musste ich ja schon 2008 feststellen. Vor allem lernte ich, dass man sich nicht nur ein Highlight setzen sollte. Genau das habe ich mit Strullendorf und dem Napoleoncup dieses Jahr getan - und selbst das scheint nicht genug zu sein. 2 Highlights, 2 Reinfälle - nächstes Jahr suche ich mir 3 Highlights raus ;)
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