Disclaimer - wenn man so will

In meinem Sport-Blog schreibe ich über meine Sporterlebnisse teilweise ernsthaft, teilweise aber auch mit überspitztem Humor - den Unterschied sollte man erkennen, wenn man mich persönlich kennt ;) Generell gilt: Wer die Dinge, die ich hier schreibe, zu ernst nimmt, ist selbst schuld ;)

Team 2019

Team 2019

2019 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen

Samstag, 15. Dezember 2012

Das Jahr neigt sich dem Ende ...

Nächste Woche steht noch zwei Mal Hallenfußball auf dem Plan, ansonsten sollte ich mich doch mal langsam ins Fitness-Studio schleppen. Der erste Gang ins Fitness-Studio leitete in den vergangenen Jahren auch zugleich den Beginn der Saisonvorbereitung für die neue Radsport-Saison ein. Dieses Jahr so spät wie nie zuvor - aus zweierlei Gründen. Zum einen habe ich immer noch das Knie-Handycap, zum anderen wollte ich nicht wie sonst immer nach 2, maximal 3 Monaten ohne Rennen in ein Motivationsloch fahren, in dem ich dann einige Wochen keinen Bock mehr habe, um aufs Rad zu steigen. Das hat die jeweils zuvor erfolgte Vorbereitung meistens für die Katz werden lassen ...

Mir fiel auf, dass ich den üblichen Saison-Rückblick noch gar nicht begonnen habe. Das wäre dann mal ein Projekt für die nächsten Einträge hier im Blog. Zwischendurch habe ich auf der Google-Plus-Seite zu meiner Trainingsregion (siehe Links rechts bzw. RSS-Feed oben) den Terminkalender für Rennen aktualisiert, die sich für Fahrer aus der Region lohnen würden - rein von der Anfahrt her, versteht sich. Ich habe da ja für mich diesen pi-mal-Daumen-Anfahrtradius von 200 km, den ich für Hobbyfahrer-Verhältnisse als annehmbar bezeichne. Ist ja einfach klar, dass man als Hobbyfahrer nicht ständig mit dem Auto halb durchs Land fahren will, um an Radrennen teilnehmen zu können. Das macht man dann nicht allzu oft im Jahr mit, weil das dann auch für den Kopf sehr anstrengend ist - vom Zeitfaktor ganz zu schweigen. Aber wer halt hier aus der Region kommt (nordwestliche Oberpfalz, östlicher Großraum Nürnberg), der kann sich über brauchbare Rennmöglichkeiten auf der Google-Plus-Seite informieren - oder Vorschläge zu gemeinsamem Training machen ;)

Da mein Knieproblem noch immer nicht der Vergangenheit angehört, kann ich weiterhin nur schlecht sportliche Pläne schmieden. Wäre das Knie wieder okay, hätte ich mich schon längst zum Skispringen in Lauscha angemeldet. So aber wird das wohl nix - oder ich muss kurzfristig darauf hoffen, dass noch ein Platz frei ist. Aber das ist normalerweise nicht der Fall. So viele Termine gibt es in Lauscha ja leider nicht, aber die Nachfrage ist hoch. Die andere unsichere Planung betrifft natürlich den Radsport an sich. Wenn man nicht in vollem Umfang trainieren kann, wirkt das sich natürlich auf den Rennkalender aus. Wäre das Knie okay, würde ich gerne in Schleiz und bei Tour de Hesselberg gegen die "Amateur-Distanzen" fahren. Das Knie ist aber leider nicht okay und für Schleiz melde ich mich ja auf jeden Fall bis Ende des Monats an - wegen des Rabatts. In dem Zusammenhang wiederum hatte ich ja schon vor einigen Monaten erklärt, dass ich die Teamfrage für nächstes Jahr von Schleiz und dem Napoleoncup abhängig machen werde: Schluss mit Gastfahrer und Mischteam, ich wollte bis Ende Dezember ein Team finden, mit dem ich an beiden Rennen sicher teilnehmen können würde.

Allerdings gibt es zu den drei Rennen, die gerade im vorherigen Abschnitt gemeldet habe, einige Entwicklungen. Okay, nicht zu Schleiz, da bleibt alles wie gehabt. Das für mich persönlich schönste Radrennen verändert sich nicht - und das ist prinzipiell gut so. Der Napoleoncup scheint aber erneut nicht stattzufinden. Weder auf rad-net, noch in der Terminplanung des thüringischen Landesverbands taucht das Rennen auf. Das ist enttäuschend, ist es doch in seiner Ganzheit mein persönliches Lieblingsrennen, auch wenn Schleiz nun mal die schönste Streckenführung hat - immer meiner Meinung nach. Da darf jeder gerne seine eigene Meinung haben, auch wenn meine Meinung natüüüüüüüürlich die beste ist. ;) ;) ;) Die Teamfrage könnte also einfacher kaum beantwortet werden: Mein Team für Schleiz ist mein Team für die nächste Saison - oder ich werde gar kein Team haben. Letzteres wäre ja nix neues. Aber da ich durch meine Knieprobleme auch einfach nicht weiß, wie oft ich überhaupt noch eine Saison als Rennfahrer bestreiten kann, habe ich jetzt natürlich auch so eine Art Torschlusspanik. 2013 MUSS es also mal endlich mit einem richtigen Team klappen. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Aktuell habe ich eigentlich nur eine einzige Option. Die Frage ist jetzt, wie oft man sich sonst bei Rennen sehen könnte, um nicht zuletzt auch zu üben, während eines Rennens als Team zu fahren. Das geht ja auch nicht einfach so aus dem Stand bzw. Training heraus, dass man im Chaos eines Rennens zu einer gemeinsamen Linie als Team findet.

Tour de Hesselberg hatte ich ja auch noch erwähnt. Und zu diesem Rennen gibt es auch noch eine Entwicklung: Auf der Facebook-Seite wurde ein sonderbarer Beitrag mit "Schlechtschreibung" veröffentlicht, der im Endeffekt nur bestätigt, dass das alte Orga-Team aufgehört hat. Es scheint aber ein neues Team zu geben, zumindest einen Kern. Dieses neue Team scheint jetzt weitere Helfer zu suchen. Also das ist zumindest das, was ich dem Beitrag entnehmen kann. Vielleicht hätte man den ein zweites Mal durchlesen sollen, es sind ja eh nur ein paar Zeilen. Dass in meinem Blog immer mal wieder Fehler drin sind, ist mir vollkommen klar, weil ich meistens mehr als nur ein paar Zeilen schreibe. Das lässt sich dann nur schwer korrekturlesen. Aber wie dem auch sei (ja, wie denn eigentlich?!?), ich empfehle mal eben "Self Control" von Laura Branigan als Musik-Tipp der Woche. Äh ... moment, das hier ist kein Musik-Blog, sondern ein Sport-Blog, hehe. Was ich also eigentlich sagen wollte: Es geht mit Tour de Hesselberg scheinbar doch weiter. Das wäre erfreulich, weil das dann ein weiteres Straßenrennen wäre - und Straßenrennen sollte ich auch mit meinem Knie-Handycap weiterhin gut fahren können. Genau genommen muss ich mich generell auf diese Rennen konzentrieren, wenn das Knie nicht mitspielt, weil das Knieproblem Antrittstraining verhindert - und Antritte sind bei Kriterien das A und O. Der mögliche Termin für Hesselberg, wie auf einer Laufsport-Seite vermutet wird (es gibt dort ja auch Laufsport-Wettbewerbe - ist ja ein Multisport-Event), könnte dann der 11.8. sein - einen Tag nach meinem "Traditionsrennen" in Altdorf. "Traditionsrennen" daher, weil Altdorf 2005 mein allererstes Radrennen war. Und was sagte ich direkt nach dem Rennen damals? "Okay, jetzt bin ich einmal im Leben ein Radrennen gefahren - das muss nicht mehr sein. Nie wieder ..." ;)

Freitag, 7. Dezember 2012

Kart v2.0 und ab in die Halle

Letzten Samstag folgte die zweite Auflage des Kartfahrens in Wackersdorf mit dem Radverein. Meine Zielsetzung waren eine Rundenzeit unter 47 Sekunden, eine einstellige Platzierung im Rennen und meinen 9. Platz aus der Quali wollte ich auch verbessern. Es fing dann aber zunächst komisch an. Als wir auf der Bahn ankamen, fing es gleich mit der Einweisung an. Beim 1. Mal wurden wir aber erst nach Namen für die Startliste gefragt. Nach der Einweisung sollten wir auch gleich einsteigen. An der Stelle war ich zunächst verwirrt, aber es zeigte sich wohl nur, dass das heutige Bahnpersonal nicht ganz so auf Zack war wie das Personal beim 1. Kartfahren. Wenn 14 Fahrer fahren und man nur 12 Namen auf der Liste hat, dann sollte man vielleicht mal nachfragen, wessen Namen man noch nicht erfasst hat. Vermutlich wurden die Namen gerade erfasst, als ich mit Mane (als "Gastfahrer") bei den Leihhelmen war und mich noch darüber unterhielt, wie man den Helm in Kombination mit einer Brille am dümmsten aufsetzt ;) (hatte dummerweise die Kontaktlinsen für mehr Komfort vergessen, hmpf)

Dann ging es mit dem nicht ganz so guten Personal weiter, weil der eine Praktikant oder Lehrling die Karts auf der Spur, auf der ich stand, nicht zum Laufen brachte. Na super. Als ich endlich auf die Bahn fahren konnte, sind andere schon auf ihrer 2. Runde gewesen. Ich hatte dann auch gleich Verkehr und machte etwas langsamer, um dennoch eine freie schnelle Runde fahren zu können. Dieses Vorhaben erwies sich aber als schwieriger als gedacht. Zunächst nervte mich ein Auto-Scooter-Fahrer, der am Ende der schnelleren Abschnitte statt die Bremse zu betätigen lieber einfach immer hinten auf mich drauffuhr, um zu bremsen, also brach ich ab und ließ mich erst mal hinter diesen Spinner zurückfallen. Als er dann selbst bremsen musste, weil er keinen Vordermann mehr zum "bremsen" hatte, war der aber nicht schnell genug und ich musste wieder etwas mehr Abstand lassen. Die erste freie schnelle Runde klappte dann aber doch endlich und ich dachte, das schlimmste wäre vorbei. Aber da hatte ich mich getäuscht, denn es blieb bei dieser einen freien schnellen Runde! Ich überrundete eine Premieren-Fahrerin während der Quali gleich 3 oder 4 Mal. Wenn man neu und zudem sehr vorsichtig/langsam ist, steht man dann leider sehr schnell einfach nur im Weg rum. Ist aber logisch, so ging es mir beim 1. Kartfahren ja auch. Da stand ich den Leuten mit Karterfahrung auf den ersten Runden auch nur im Weg rum. Das alles änderte aber nix daran, dass ich keine brauchbare Zeit mehr erzielen konnte und erneut von P9 ins Rennen starten musste.

Am Start dann das gleiche Problem wie beim 1. Kartfahren: Der Fahrer auf P10 konnte gleich vorbeiziehen. Nächstes Mal starte ich also hoffentlich auch von der linken Seite, denn da scheint die Beschleunigung besser zu sein. Ist auch nicht verwunderlich, denn auf Start/Ziel verläuft die Ideallinie auf der linken Seite. Die ersten Kurven verliefen dann unfallfrei, was ich mitbekam. Das war eine Steigerung zum 1. Kartfahren. Ich musste mich zunächst einiger Angriffe erwehren und wurde des öfter bei den Kurveneinfahrten gerammt und leicht gedreht, konnte das alles aber schon ganz gut aussteuern. Chaotisch wurde es dann aber, als der Rammbock aus der Quali ganz unmotiviert Mane an einer Engstelle gedreht hatte. Ich verlangsamte deswegen, aber wurde von hinten abgeschosen, weil mein Hintermann das noch nicht mitbekommen hatte, dass vorne einer im Weg stand. Und wenn man Stoßstange an Stoßstange fährt, dann geht es eben sauschnell, dass man kollidiert, wenn man nicht mit einer Tempoverlangsamung oder einem Rüberziehen des Vordermanns rechnen kann. Nachdem wir aber an einer anderen Stelle des Kurses noch einen zweiten Dreher hatten, hielt uns das Personal für eine Standpauke an. Das war natürlich doof - und wurde noch doofer: Statt eines Restarts aus der Startaufstellung, ließ man uns einfach pi mal Daumen losfahren. Ich war eigentlich auf P10, aber nach ausgerechnet Mane, der auf P11 war, vor mir wieder ins Rennen geschickt wurde, war ich erst mal nur auf 11. Dieser chaotische "Restart" hat ziemlich genervt.

Danach ging das Rennen aber bis zum Ende normal weiter. Ich hatte nur zwei Probleme beim Überholen langsamerer Fahrer, die meine Attacken leider nicht bemerkt hatten und dann rüberzogen, obwohl ich schon halb neben ihnen war. Dadurch verursachte ich beiden unfreiwilligerweise Dreher, aber wenn man schon halb neben einem anderen Kart ist, dann kann man zwar noch versuchen zu bremsen, aber man kann sich nicht in Luft auflösen. Das geht dann sehr schnell und hätte mir in der Anfangsphase auch passieren können. Allerdings wusste ich, dass ich in der 1. Kurve zu weit nach außen gekommen war und blickte gleich zur Seite, wo ich sah, dass mein Hintermann schon halb neben mir war. Ich zog also nicht rüber auf die Ideallinie und ließ dem Konkurrenten "Platz zum leben". Eigentlich wollte ich ihn nicht behindern, aber wie ich nach meinen zwei unfreiwillig verursachten Drehern feststellen musste, habe ich dadurch vor allem mich selbst geschützt. Hätte ich nicht zur Seite geblickt und die Attacke meines Hintermanns nicht gesehen, dann hätte er mich da auch unfreiwillig gedreht. Das hätte mich Positionen gekostet! Stattdessen fuhren wir nebeneinander durch Kurve 2 und beim Rausbeschleunigen konnte ich den Angriff abwehren. Das hat Spaß gemacht!

In den letzten Runden pirschte ich mich dann an Mane ran, der mittlerweile auf P8 fuhr. Ich war dann in Kurve 1 schon an seiner Stoßstange und wollte ganz aggressiv und eng um die Kurve driften, übertrieb es dabei aber etwas und fabrizierte einen leichten Dreher. Zum Glück konnte ich gleich weiterfahren, aber es hatte mich dennoch Zeit gekostet. Erst kurz vor Schluss war ich wieder fast dran an Mane, da überholte er seinerseits den Fahrer auf P7, den wir durch unsere Hetzjagd "nebenbei" noch aufgerollt hatten, aber bevor ich ebenfalls überholen konnte, kam leider schon die Zielflagge.

Aber gut. War dennoch wieder lustig, auch wenn ich mich an der Nackenmuskulatur verletzt hatte, nachdem ich in der Situation mit Manes Dreher von der Seite abgeschossen wurde. Aber halb so wild. Unterm Strich konnte ich mit P9 dennoch meine Verbesserung bei der Rennplatzierung erreichen und mit 45,1 Sekunden unterbot ich meine Zielsetzung von "unter 47" so deutlich, dass ich beim nächsten Mal "unter 45" als Zielsetzung haben werde. Insgesamt war das die 6.-schnellste Rundenzeit, also ist offensichtlich Luft nach oben. Ich habe aber auch die Erkenntnis gewonnen, dass das Gewicht auch beim Kartfahren ganz schön viel ausmacht! Leichtgewicht "Keule" fährt wie auf Schienen um die Kurven, während die Schwergewichter wie Mane und ich ständig nur am driften sind. Und jeder Drift kostet etwas Zeit.

Tja, und gestern war ich dann nach einem Blick auf die rutschigen "Außenverhältnisse" nicht beim Lauftraining durch Sulzbach unterwegs, sondern fuhr spontan ins Hallentraining nach Vilseck. Hallenfußball - das hatte ich früher nicht mehr mitgemacht, weil ich ständig mit dem Fuß umgeknickt bin. War diesmal aber kein Problem. Ein besseres Lauftraining und das Knie machte auch einigermaßen mit. Ich habe übrigens mittlerweile festgestellt, dass mein Problem doch nicht im Fuß, sondern im Oberschenkel liegt. Der arbeitet nämlich nicht richtig. Daher also ein ungleichmäßiger Zug, der dafür sorgt, dass die Patella immer wieder aus der Führung rutscht. Allerdings muss jetzt noch die Ursache dafür gefunden werden, dass der Oberschenkel nicht richtig arbeitet. Aber Stück für Stück komme ich der Lösung des Problems näher. Ich hoffe, dass ich die finale Lösung und das "Heilmittel" hier dann bald präsentieren kann, damit Leute Bescheid wissen, die das gleiche Problem ereilen sollte.

Montag, 26. November 2012

Der 40-Mille-Blitztransfer

Das Geld hätte der 1. FC Schlicht mal besser in die Nachwuchsarbeit gesteckt oder für die Saisonabschlussfeier aufgehoben: Nach einigem Hin und Her und einem in der Früh gepfiffenen Spiel fuhr ich noch weiter nach Rieden, wo das letzte Spiel vor der Winterpause stattfindet. Die erste Halbzeit war schon im Gange, nach 20 Minuten waren wir schon in Unterzahl und lagen 2:0 zurück. Als ich dann als "40-Mille-Blitztransfer" ;) die Schuhe zur Pause schnürrte, versammelten sich natürlich schon die Paparazzi - aber nicht in Rieden, versteht sich ;)

Ich hätte in der Pause vielleicht mal etwas mit dem Ball rumtesten sollen, wärmte mich stattdessen nur möglichst hoffnungsvoll auf. Im Spiel wurde mir das aber zum Verhängnis, weil der Boden deutlicher tiefer als auf unserem robusten Trainingsplatz war. Dadurch schaufelte ich anfangs immer halb in den Boden, was dazu führte, dass ich einen viel zu kurzen Pass fabrizierte, der abgefangen wurde und zu einem schnellen Gegenstoß führte. Tja, und schon hatte ich einen Gegentreffer verschuldet. Das hat sich ja mal gelohnt ... oh mann ... :(

Ich bekam aber auch einen netten Schlag gegen das Problemknie, was die Sache aber zumindest nicht schlimmer machte. Vielleicht war es ja sogar ein heilbringender Schlag - wer weiß? Der Arzttermin in Weiden brachte zumindest auch keine endgültige Klarheit. Es scheint nun so, als ob der Zug an meiner Kniescheibe leicht verdreht erfolgt. Durch meinen Trick mit dem nach außen gestellten Fuß korrigiere ich diesen verdrehten Zug. Um diesen verdrehten Zug dauerhaft zu korrigieren, soll ich den inneren Oberschenkelmuskel trainieren und bekomme zudem eine "medialisierende" Kniebandage, die im Gegensatz zu meiner 0815-Kniebandage für das sorgen soll, was ich auch mit dem nach außen gestellten Fuß bewirke: Eine Korrektur des Zugs an der Knieschiebe. Also die Kniescheibe wird einfach ungleichmäßig/schief geführt.

Tja, solche Probleme gibt es. Was genau das ausgelöst hat, ist aber weiterhin nicht bekannt. Ob ich mir beim Tennisspiel was verdreht haben könnte oder ob es vielleicht die Folge von 2 Monaten Krafttraining gewesen sein könnte. Ich hole mir erst mal die Bandage und krabbel dann langsam wieder ins Fitness-Studio, wo ich die Trainer mit diesen Infos befeuern werde. Da meine bisherige "Bewegungstherapie Fußball" ganz gut gelaufen ist, überlege ich mir zudem eine Teilnahme am Hallentraining. Hauptsache keine "total Sportpause" mehr, wie mir im Sommer von einem anderen Arzt geraten wurde. Das war die dümmste Idee des Jahres ...

Freitag, 16. November 2012

Comeback ins Wasser gefallen

Letzten Sonntag war Dauerregen angesagt, aber das war nicht der Grund dafür, dass mein "Comeback" im Trikot des 1. FC Schlicht ins Wasser gefallen ist. Das Spiel fand statt, aber niemand von uns fand meinen Spielerpass :)

Dienstag ging es mir im Training dann leider schlechter als in der Woche zuvor. Ich kam mir sehr "unwendig" vor (man könnte auch "steif" oder "ungelenk" sagen, denn diese Wörter gibt es wenigstens) und dann machte die ganze Sache auch irgendwie nicht so einen Spaß. Das linke Bein kann ich sowieso nicht sonderlich flexibel belasten, weil ich ja wegen meines "mysteriösen" Problems nur mit einer bestimmten Fußstellung agieren kann, das rechte Bein ist fast noch schlimmer: Unter- und Oberschenkelmuskulatur machen da Probleme. Es ist einfach zum Kotzen.

Aber schauen wir mal. Samstag pfeif ich und mittlerweile wurde mein Pass gefunden, weshalb man mal abwarten muss, ob ich Sonntag die Fußballschuhe schnürre. Allerdings frage ich mich, auf welcher Position ich mit meinem Fitness-, Schnelligkeits-, Spritzigkeits- und Beweglichkeitsproblem überhaupt spielen sollte. Fußball ist eben doch um einiges komplexer als Straßenradsport und es müssen viel mehr Puzzleteile richtig zusammengesetzt werden. Zuallererst ist Fußball ein Laufspiel. Wenn man nicht richtig laufen kann, dann hat man von vornherein ein Problem.

Ach ja: Ich habe auf der Google-Plus-Seite zum Rennradfahren in der östlichen Hersbrucker Schweiz einen Beitrag mit Rennterminen für nächstes Jahr gepostet. Also Termine, die ich Fahrern aus der Region empfehlen kann, weil man die Anreise als "vernünftig" einordnen kann. ;) Was dort noch fehlt, ist ein interessanter Termin, der mittlerweile dazukam: Altdorf am 10.8.!!! Endlich wieder ein Rennen "gleich um die Ecke" ;)

Freitag, 9. November 2012

Das Comeback des Jahres? ;)

Nach fast 9 Monaten Leidenszeit habe ich endlich einen Trick gefunden, um meine Kniescheibe nicht ständig in die falsche Stellung springen zu lassen, wodurch ich immer diese teils sehr starken Schmerzen bekam. Ich drehe den Fuß jetzt immer leicht nach außen. Aufgefallen ist mir dieser Trick, nachdem ich zufällig bemerkt hatte, dass in meinem Fußgelenk Knochen lautstark aneinanderreiben. Beim Fußkreisen ist mir das aufgefallen, falls jemand ein ähnliches Leiden haben sollte oder irgendwann mal bekommen sollte. So etwas kann ja schließlich jeden Sportler treffen. Und ist man dann nicht in der Kundenkartei von Dr. Müller-Wohlfahrt, dann wird man mit seinen Leiden von Deutschlands Ärztelandsc... äh ... Quacksalberlandschaft allein im Regen stehen gelassen.

Also merken: Bei Patella-Problemen mal etwas Fußkreisen. Hört man dann Knochen aneinanderreiben, dann weiß ich zwar nicht, wie man das dauerhaft lösen kann (die Ursache für mein Problem ist also weiterhin präsent), aber wenn ich mich einfach mal auf den Fuß setze (also Außenseite des Fußes am Boden, ich setz mich auf die Innenseite), dann bewirkt man eine gewisse Spannung, die zu einer Entspannung führt. :)

Wenn ich das nach ein paar Sekunden (darf ruhig auch etwas länger sein - aber nicht zu lang, sonst können die Bänder im Fuß leicht überspannt sein, was aber nach kurzer Zeit auch wieder verschwindet) beende und den Fuß dann wieder strecke, dann knackt die Kniescheibe kurz, springt also ohne weiteres Zutun in die richtige Position. Sprich: Da ist eindeutig ein Zusammenhang zwischen den reibenden Knochen im Fuß und der Kniescheibe. Wieso wissen Ärzte so was nicht?!? Ach ja ... sind ja hier alles nur Quacksalber ...

Ich konnte dadurch heute zum zweiten Mal innerhalb der gleichen Woche am Fußballtraining teilnehmen. Jetzt wurde ich angequatscht wegen dem Reserve-Spiel am Sonntag. Es droht also nach dem Kartfahren erneut eine Art "Andy in Gefahr", weil es sein könnte, dass es am Sonntag das Comeback des Jahres geben wird. Jogi, ruf mich an! ;)