Disclaimer - wenn man so will

In meinem Sport-Blog schreibe ich über meine Sporterlebnisse teilweise ernsthaft, teilweise aber auch mit überspitztem Humor - den Unterschied sollte man erkennen, wenn man mich persönlich kennt ;) Generell gilt: Wer die Dinge, die ich hier schreibe, zu ernst nimmt, ist selbst schuld ;)

Team 2019

Team 2019

2019 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen

Mittwoch, 22. Mai 2013

Neues aus dem Wintertraining ;)

Wenn es nach dem Wetter geht, liege ich ja eigentlich voll im Plan. 2000 Saison-Kilometer mitten im Winter - passt doch eigentlich. Allerdings haben wir schon fast Ende Mai. Von Anfang November bis Ende Mai 2000 km ... naja ...

Momentan ist es ähnlich wie 2005/2006, als ich mit Radsport anfing. Ich fahre nur sehr sporadisch und dann auch nur kurze Runden. 40 km kann ich scheinbar fahren, ohne dass ich während oder nach dem Training Schmerzen im neuen Problemknie bekomme. Gestern habe ich auch mal die ärztliche Vorgabe von "nur locker" verworfen und stattdessen Kraftausdauer trainiert. Die Überlegung: Einerseits passt sich die Muskulatur dadurch vielleicht endlich an die Belastungen an, andererseits habe ich bei KA weniger Umdrehungen und beuge somit das Knie seltener. Eine Reaktion ist zwar wahrzunehmen (ein Mal ist kein Mal), aber die Belastung war offenbar zumindest nicht schlimmer als bei 40 km locker-flockig. Also wenn ich schon nicht viel fahren und vor allem nicht sprinten kann, dann kann ich ja vielleicht wenigstens viel mit dicken Gängen fahren. Das habe ich 2005/2006 auch gemacht und meine damaligen Probleme mit der verkürzten Sehne am linken Knie behoben. Nur sprang sie damals nicht so über den Knochen - zumindest kann ich mich nicht an so ein Springen erinnern. Ob ich also wirklich die gleiche Sehnenverkürzung wie damals habe, sei mal dahingestellt. Damals ging sie jedenfalls weg, indem ich immer schön weiter gefahren bin - und immer schön mit meinen dicken Übersetzungen, weil ich anfangs keinen Vergleich hatte und niemanden, der mir gesagt hat, dass man nicht ständig mit dem möglichst dicken Gang fahren soll.

Mal sehen, was ich am Wochenende also mache. Ein Start in Kulmbach wäre eigentlich Schwachsinn, weil ich keine Antritte und keine Wettkampfhärte habe. Wie soll man da ausgerechnet bei einem Kriterium mithalten können? Und die Wetterprognose tut ihr übriges: Es könnte regnen. Bei Regen fahre ich ja sowieso keine Kriterien mehr. Nicht mehr nach dem Fiasko von Strullendorf. Ebenfalls regnen soll es wohl am Sonntag in Nürnberg. Nächstes Fiasko also. Wenigstens muss ich mir keine Gedanken machen, bis zur Siegerehrung warten zu müssen, die in Nürnberg mal wieder ganz schön spät geplant ist. Aber diese organisatorischen Mängel in Nürnberg sind ja nicht neu, die habe ich ja schon 2011 kritisieren müssen. Also idealerweise sollte man in Nürnberg nicht so weit vorne landen, dass man dann entweder bis zur späten Siegerehrung ausharren oder sich darüber ärgern muss, dass man "seine" Siegerehrung sausen lassen hat. Für mich könnte es nach der Zieldurchfahrt jedenfalls relativ zügig weiter nach Schlicht gehen ...

Denn in Schlicht ist das letzte Saisonspiel, noch dazu ein Heimspiel. Die Reserve scheint derzeit auf dem Zahnfleisch zu kriechen. Letzten Freitag spielte ich bei den Alten Herren mit und kam dann auch auf eine Art "Backup-Liste" für das Reservespiel am Sonntag. Bis eine Stunde vor Spielbeginn sah es dann nicht so aus, als ob ich benötigt werden würde, aber dann kam doch tatsächlich eine SMS. Zwei Leute fehlten bei der Abfahrt, also ging es für mich noch kurzfristig zum Spiel beim bereits feststehenden Meister in Michaelpoppenricht. Dort stellte der Coach dann fest, dass zwei weitere Spieler fehlten. Ich kam dann quasi als Nummer 12 an. Und nach 25 Minuten wurde ich schon eingewechselt, weil der Stürmer verletzt war. Ich führte mich in der 1. Halbzeit gleich mal grandios durch das Versemmeln einer Großchance ein, konnte aber in der 2. Halbzeit nach zwei eigentlich recht billigen Haken und einem Schuss mit dem schwächeren linken Fuß das 2:2 erzielen. Die Freude währte nicht lange, der Gegner schoss kurz darauf das 3:2 - und dabei blieb es leider. Aber hey: Invalide beim Radsport, Torschütze beim Fußball - das sollen mir die Mediziner mal erklären ;)

Keine Kommentare:

Kommentar posten