Disclaimer - wenn man so will

In meinem Sport-Blog schreibe ich über meine Sporterlebnisse teilweise ernsthaft, teilweise aber auch mit überspitztem Humor - den Unterschied sollte man erkennen, wenn man mich persönlich kennt ;) Generell gilt: Wer die Dinge, die ich hier schreibe, zu ernst nimmt, ist selbst schuld ;)

Teams 2018

Team 2018

2018 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen

Mittwoch, 30. März 2016

Abschluss Grundlagen-Block und anstehendes Programm

Eigentlich wollte ich schon in der Regenerationswoche etwas zum Abschluss des Grundlagentrainings schreiben, aber ... naja ... offensichtlich habe ich es nicht getan. ;)

Generell war ich ja mit der Friel-Phase "Grundlagen 2" sehr zufrieden, erkannte eine Steigerung - und die war zu Beginn von "Grundlagen 3" wieder komplett verschwunden. Friels Diagramme veranschaulichen zwar entsprechende Wellenbewegungen, aber ganz so stark hätte die Wellenbewegung doch nicht wieder nach unten zeigen sollen. Ich habe dann auch die drei intensiven Wochen gebraucht, um im Endeffekt nur wieder dort zu sein, wo ich schon am Ende von "Grundlagen 2" war. Beim T1-Test konnte ich mich auch nur minimal unter die Marke von 14:30 verbessern. Durch den Ausfall des Januar-Tests konnte ich dieses Ergebnis nicht so recht deuten. Durchaus möglich, dass der Unterschied zwischen dem T1-Test bei "Grundlagen 2" und "Grundlagen 3" tatsächlich so gering ausfällt wie in meinem Fall. Ich konnte im Internet leider nix dazu finden, welche Ergebnisse und Verbesserungen andere Fahrer bei diesen monatlichen T1-Tests erzielen. Generell hatte ich eine Zeit unter 14 Minuten angepeilt, nachdem ich ja vor Beginn meines Trainings nach dem frielschen System ungefähr 15:40 hatte. Von Monat zu Monat 30 Sekunden, das war mein Ziel. Es stellt sich aber auch die Frage, ob man sich die Verbesserungen für diesen Test tatsächlich so vornehmen kann/sollte oder ob das nicht eher in der Form von 40/20/10/5 geschehen sollte. Wie gesagt, der ausgefallene Test im Januar lässt diesbezüglich eine Lücke, woraus sich 36/X/37/8 als Verbesserungen ergeben. Man sollte aber davon ausgehen, dass der Januar-Test eine Verbesserung zum Dezember gebracht hätte, weshalb die eigentliche Verbesserung im Februar (Grundlagen 2) entsprechend geringer ausgefallen wäre. Zumindest rede ich mir das so ein, damit ich die bescheidene Verbesserung von 8 Sekündchen besser verdauen kann. ;)

Jetzt geht es weiter mit "Aufbau 1" - und da beginnt der Spaß so langsam! Okay, die AA-Intervalle finde ich richtig zum Kotzen, aber volle Kanne! Schon allein, weil ich mir im Einzeltraining schon immer schwer damit getan habe, mich über meinen Schwellenwert hinweg zu quälen. Ohne Konkurrenz ist das schwer. Beim Ätsch 500 gibt es wie bei ähnlichen Geräten ja eine Funktion eines "Ghosts", also die Daten eines anderen Fahrers auf einer bestimmten Strecke. Das können andere Fahrer oder auch man selbst sein. In den meisten Fällen eher man selbst, weil man die entsprechende Datei von anderen Fahrern wohl nicht so leicht bekommt. Theoretisch könnte das ja helfen, um sich bei Intervallen besser zu quälen, nur die Funktion hakt an einem Problem: Man "verfolgt" seinen "Ghost" auf der gesamten Strecke, nicht nur bei den Intervallen. Mag sein, dass es schon neuere (und teurere) Geräte gibt, die fortgeschrittenere Ghost-Funktionen bieten, aber ich bin ja mit dem Ätsch 500 generell zufrieden, also suche ich bis auf weiteres kein neues Gerät und muss mich bei AA-Intervallen eben weiterhin irgendwie versuchen besser selbst zu quälen.

Aber mein erstes KA3-Training hat mir richtig Spaß gemacht. Auch K2 ging wieder besser, nachdem ich in der dritten Woche von "Grundlagen 3" richtig platt beim K2-Training war. Das nächste KA3-Training fahre ich dann vielleicht auch schon mit meinem neuen Kletterbock, aber ich bin da noch etwas vorsichtig. Bei der ersten Ausdauer-Fahrt saß ich noch nicht optimal auf dem Rad und habe auch hier und da ein paar leichtere Reaktionen an den Knien wahrgenommen. Bei meiner Krankenakte ist das ja stets ein heikles Thema und K2 schließe ich schon mal aus. Das geht ja sowieso auf die Knie, also sollte man dann wirklich schon optimal auf dem Rad sitzen. KA3 aber ist mit höherer TF, deswegen trau ich mir das eher zu - und das muss ich auch. Heute habe ich mich nämlich für Aichach angemeldet, was schon nächste Woche ist. Bis dahin muss ich also mit dem neuen Rad klarkommen. Oh, und über die Schwelle zu kommen sollte in Aichach dann auch kein Problem sein, da kann ich das AA-Training der nächsten Woche einfach streichen und beim Rennen durchführen. ;)

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