Disclaimer - wenn man so will

In meinem Sport-Blog schreibe ich über meine Sporterlebnisse teilweise ernsthaft, teilweise aber auch mit überspitztem Humor - den Unterschied sollte man erkennen, wenn man mich persönlich kennt ;) Generell gilt: Wer die Dinge, die ich hier schreibe, zu ernst nimmt, ist selbst schuld ;)

Teams 2018

Team 2018

2018 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen

Donnerstag, 17. September 2015

Saisonabschlussfahrt beim Heideradcup

Wie sieht die Saisonabschlussfahrt eines Rennfahrers aus? Genau: Man fährt nochmal bei gutem Radwetter ein letztes schönes Straßenrennen mit. Da Straßenrennen (für C-Fahrer) im Lizenzbereich so eine Seltenheit sind (und zwar schon seit Jahren, das ist also nicht nur ein Trend), bedeutet das für gewöhnlich, dass man bei einem Jedermannrennen am Start steht. Und der schön(st)e Bonus bei den kommerziellen Jedermann ist natürlich die obligatorische Teamwertung. Da ich dieses Jahr aber als Einzelstarter unterwegs war, brauchte ich ein Team, das mich als Gastfahrer bei sich aufnahm. Und da man sich schon seit Jahren kennt, nahm mich Heiko Löb bei seinem Team Expresso-Cycleholics.de auf. Der Saisonabschluss sollte also "pretty and fast in pink" werden. ;)

Die Anfahrt nach Torgau war mit über 300 km außergewöhnlich lang für meine Verhältnisse, aber die Fahrt dauerte nur knappe 3 Stunden. Außer einer zweispurigen Autobahnbaustelle bei Leipzig flutschte es auf der Autobahn richtig gut, danach standen aber noch 45 Minuten Landstraße nach Torgau an. Dass man aber in zwei Stunden nach Leipzig-Süd kam, ließ mich in dem Moment schon überlegen, ob sich nächstes Jahr nicht vielleicht doch auch einige Ausflüge mehr in die Leipziger Region lohnen könnten. Die Anfahrt ist im Endeffekt (zeitlich gesehen) kürzer als z.B. nach Grünwald. Also wieso nicht häufiger Rennen in und um Leipzig herum? Ich werde meine Augen nächste Saison jedenfalls verstärkt nach Rennen in dieser Gegend offen halten...

Eine halbe Stunde vor dem Rennen wollte ich dann mal meine Beine etwas auflockern, nachdem ich tags zuvor noch in Stadtsteinach bei der Bayerischen Bergmeisterschaft mit Steigungen von über 20 % und einem durchrutschenden Hinterrad zu tun hatte. Übrigens, ich hab's jetzt nochmal gewogen, mein gutes altes Cinelli-Aluminiumrad: 8,8 kg. Also im Endeffekt doch nicht so schwer, da war der schwere Fahrer auf diesem Rad schon eher das Problem in Stadtsteinach, aber beim Heideradcup auf der 40er-Distanz sollte es keine einzige Steigung geben. Allerdings können Höhenprofile im Internet auch oftmals täuschen...

Nach einer Viertelstunde mit hoher Kadenz begab ich mich zusammen mit dem Team in den vordersten Startblock fürs 40er-Rennen, das die rosa Panther der deutschen Jedermann-Szene im Vorjahr in der Teamwertung für sich entschieden hatten. Es galt also einen Titel zu verteidigen! Als wir dann losrollen durften, achtete ich natürlich gleich auf den Streckenverlauf, weil wir die ersten Kilometer schließlich am Ende umgedreht als Zielankunft fahren würden. Der Weg vom Zielstrich zur ersten (etwas engen) Kurve war dann auch gleich so kurz, dass mir von vornherein klar war, dass man nach der Zielkurve eigentlich nur noch seine Position würde halten können. Verschiebungen wären da kaum noch möglich. Allerdings entsprach das nicht dem Streckenverlauf aus dem Internet. Der Grund dafür war einfach der, dass dort eine Baustelle war und wir eine Umgehungsstraße fahren mussten. Das war natürlich alles nicht optimal für die Zielankunft, aber die Umgehungsstraße war generell lang genug, um dort einen Sprint fahren zu können. Das war dann zu dem Zeitpunkt schon mein Plan für eine Sprintankunft.

Laut Starterliste waren wir knapp 100 Fahrer, aber mir fielen auch einige Nachmelder auf. Bei dem Wetter kein Wunder! Ein Rennbericht (vermutlich vom Veranstalter?) erzählt von 156 Teilnehmern, aber das muss ein Tippfehler gewesen sein, denn auf der Ergebnisliste steht schwarz auf weiß: 106 Teilnehmer. Also da wurde wohl die 0 mit einer 5 vertauscht. Allerdings ist 106 auch die Zahl der Finisher. Spoiler Alert: Ich bekam jetzt nichts von Stürzen auf der 40er-Strecke mit, und da es ja ein Kurs von A nach B war, würde auch ein vorzeitiges Aussteigen keinen großen Sinn machen. Also kann es durchaus sein, dass alle Starter auch ins Ziel kamen. Dass 50 Fahrer ausgefallen sind, kann ich mir zumindest beim besten Willen nicht vorstellen. ;)

Über 100 Fahrer sind aber immer noch eine ganz schöne Masse, zumal der Kurs ja auf selektive Steigungen verzichtete. Zu Rennbeginn reihte ich mich dann erst mal irgendwo unter den ersten 20 Fahrern ein und beobachtete einfach erst mal, wie das Feld so fährt. Der Gegenwind sorgte anfangs für ein eher niedriges Renntempo, aber das lag auch vor allem daran, dass ich halt im Windschatten fuhr. Zwischen Beckwitz und Taura kam ich nämlich selbst mal in die führende Position und musste die Nase etwas in den Wind halten. Da merkte ich schon, warum das Tempo noch nicht so hoch war. Die Beine fühlten sich auch noch etwas verkrampft an, also führte ich nicht sonderlich lang und suchte dann wieder den Windschatten auf.

Hinter Taura fuhren wir dann scheinbar "endlos" durch ein Waldstück, wo das Feld sehr kompakt fuhr. Nachdem das Tempo nach der Kurvenkombination in Taura mal etwas angezogen hatte, war jetzt wieder Kaffeefahrt angesagt. Dennoch war das alles andere als entspannend, denn die Straße war am rechten Rand nicht im allerbesten Zustand. Daher wollte man sich nur ungern allzu weit nach rechts außen abdrängen lassen. Gleichzeitig war der Streckenverlauf durch den Wald von mehreren kleinen Wellen geprägt, die aber allesamt nicht für Tempoerhöhungen sorgten und somit auch keine weitere Selektion brachten. Ich versuchte zwischendurch mal ein bisschen zur Seite zu blicken, um im Augenwinkel erkennen zu können, wie viele Fahrer noch hinter uns fuhren, aber da sah ich kein Ende. Und komplett umdrehen wollte ich mich wegen des niedrigen Tempos und der kompakten Fahrweise des Feldes auch nicht, weil ich sonst vielleicht in ein Hinterrad gefahren und gestürzt wäre.

Hinter dem Waldstück kam dann kurz vor Lausa eine Abzweigung nach rechts. Da ich an diesen Stellen immer etwas weiter vorn fahren wollte, um eine möglichst geringe Sturzgefahr zu haben und natürlich auch keinen so starken Ziehharmonikaeffekt erleben zu müssen, war ich dann halt einfach mal vorne und setzte mich sogar um ein paar Meter vom Feld ab. Meine Güte, aus Kurven heraus beschleunige ich halt irgendwie schon automatisch immer ein bisschen, das automatisiert sich bei so viele Kriterien einfach. ;) Zwei Fahrer nahmen das aber wohl als Signal für eine Attacke und der erste der beiden rauschte wie eine Rakete an mir vorbei. Da ich aber schon mal vorne dabei war, hakte ich mich einfach mal bei den beiden ein. Aber mein lieber Schwede: Der erste Fahrer drückte wirklich schon fast wie bei einer Zielanfahrt! Der zweite Fahrer übernahm dann auch nur kurz die Führung, ich ebenfalls nur kurz. Ein Blick nach hinten: Trotz des hohen Tempos dockte das Feld schon wieder an. Heftig, heftig - da braucht man gar nicht erst was zu sagen, von wegen "nur die 40-km-Distanz" - das war jetzt eine richtig knackige Phase. Allerdings beruhigte sich das Tempo dann auch wieder.

Als wir dann ein paar Kilometer weiter wieder rechts Richtung Schmannewitz abbiegen mussten, wollte ich unbedingt wieder vorne fahren, weil ich vom Internet her eine Abfahrt vermutet hatte. Aber wenn man im Endeffekt keine richtige Steigung hatte, konnte man auf diesem Kurs auch keine richtige Abfahrt erwarten! Ich war also etwas unnötigerweise ganz vorn, zumal ich die Kurve auch wirklich mies gefahren bin. Mich verwirrte zunächst, dass Führungsauto und Begleitmotorrad erst so spät abbogen. Im ersten Moment dachte ich sogar, die würde an der Stelle geradeaus weiterfahren. Dann sah ich auch noch irgendwas in der Kurve liegen, was aber wohl nur einige Laubblätter waren. Gerade als ich die Kurve dann doch noch mit 'nem guten Schwung anfahren wollte, sah ich ganz innen "Dreck" in der Kurve - also solche kleinen Steinchen, die in vielen Kurven auf Landstraßen im Kurvenscheitel liegen. Kennt man ja als Rennradfahrer. Wenn man da voll in Kurvenlage drüberknallt, könnten diese Steinchen auch einen ähnlichen Effekt wir Murmeln haben - dann rutscht man weg. Insofern musste ich meine Fahrlinie korrigieren und dazu auch etwas bremsen. Das war richtig schlecht gefahren, muss ich sagen, das muss ich nächstes Jahr deutlich besser machen! Der Schwung war weg, zumal hinter der Kurve eben doch keine Abfahrt folgte. Ich drückte dennoch aufs Tempo, weil ich mir das dummerweise für diesen Abschnitt so überlegt hatte, aber das war alles vergebene Liebesmüh. Ein Teamkollege kam noch hinzu - ich erkannte aber nicht, wer genau das war. Er führte kurz, dann führte ich wieder - und dann war ich irgendwie als Solist mit etwas Vorsprung vor dem Feld unterwegs. Da sich die Beine zwar langsam etwas besser, aber immer noch nicht gut anfühlten, wollte ich jetzt einfach nur noch bis zur Abzweigung in Schmannewitz vorn bleiben. Klappte aber auch nicht ganz, auf den letzten Metern wurde ich überholt und fuhr dann mitten im Verkehr um die Kurve, aber das war alles kein Problem. Generell muss man auch sagen, dass die Kurven eigentlich alle ganz sauber gefahren wurden, das habe ich bei den C-Rennen dieses Jahr teilweise nicht so erlebt. Nur auf den geraden Abschnitten gab es heute mehrere hektische Situationen, wo sich Fahrer wohl auch schon berührten. Mich berührte auch mal jemand am Lenker, aber Stürze gab es heute zum Glück dennoch keine - zumindest bekam ich nix davon mit.

Hiner Schmannewitz wurde dann mal wieder aufs Tempo gedrückt. Zwei Fahrer konnten sich etwas absetzen und hatten gewiss kein schlechtes Tempo drauf, denn das Feld fuhr eigentlich gleich entschlossen hinterher, aber der Abstand blieb relativ konstant. Bis Sitzenroda konnten wir uns aber trotzdem wieder rankämpfen und dann ging das Tempo zunächst wieder etwas runter. Es ging dann weiter nach Schildau, wo ich im Internet gesehen hatte, dass wir im Ort rechts in eine engere Straße abbiegen würden. Daher wollte ich mich rechtzeitig vor diese Kurve wieder nach vorne schleichen, aber das klappte diesmal nicht so gut. Da wussten scheinbar mehrere Fahrer, dass solche Stellen zu einem Knackpunkt werden können. Ich konnte dann auch nicht auf der Ideallinie um die Kurve fahren, beschleunigte diesmal aber auch nicht wie bei einem Kriterium aus der Kurve heraus. Stattdessen wollte ich die Konkurrenz arbeiten lassen, um ein kleines Loch zu den ersten sechs Fahrern zuzufahren. Da auch einer von uns dabei war (Stefan), musste ich ja auch nicht nachführen. Ich war dann zunächst Teil einer Gruppe mit ungefähr 10 Fahrern, also diese enge Kurve hatte definitiv dafür gesorgt, dass etwas Bewegung ins Feld kam. Die Gruppe nahm aber raus, niemand wollte fahren. Da der Abstand zur Spitzengruppe dann schon in den Bereich kam, wo man sich entscheiden musste, ob man ebenfalls noch nach vorne springen wollte, trat ich an dieser Stelle an. Ich wollte auf diese Weise das Feld etwas düpieren und dafür sorgen, dass wir in der Spitzengruppe zu zweit vertreten wären. Als ich mich erstmals umblickte, schien das Feld auch nicht wirklich zu reagieren. Ich drückte also noch weiter, die Beine waren mittlerweile besser und dann blickte ich mich erneut um - jetzt nahte aber schon eine Perlenkette, also nahm ich raus, da immer noch ein Loch zur Spitzengruppe vorhanden war. Schade, hatte nicht geklappt, aber wäre ja auch langweilig, wenn jede Aktion so klappen würde, wie man sie sich vorher ausmalt. ;)

Das Feld rollte im Endeffekt wieder zusammen und dann bereitete man sich schon mehr oder weniger auf den Zielsprint vor. Keinerlei Attacken mehr, das Tempo auch überschaubar - jetzt musste man sich nur richtig positionieren! Ich hatte mir auf einem Zettel alle Abzweigungen notiert und ging davon aus, dass als nächstes der Kreisverkehr vorm Ziel folgen würde. Dummerweise stellt sich heraus, dass ich doch nicht alle Abzweigungen notiert hatte - die letzte Abzweigung vor dem Kreisverkehr vergaß ich! Und da ich links fuhr und somit gar nicht erkennen konnte, ob es sich um einen Kreisverkehr handelte oder nicht, war ich dann vom Kopf her ganz schön verwirrt, als plötzlich "erneut" ein Kreisverkehr kam. Das war natürlich nicht optimal, aber noch hatte ich auf der linken Seite ein freies Vorderrad. Ich blickt nach vorn, um die Stelle zu erkennen, wo die Umgehungsstraße wegen der Baustelle beginnen würde, um rechtzeitig anzutreten. Und als ich so nach vorne blicke, sehe ich, dass die Spitze des Feldes plötzlich nach links rüberzog - ALAAAARM!!! Die Tür auf der linken Seite ging somit also zu! Wir waren aber schon kurz vor Beginn der Umgehungsstraße, also musste ich unbedingt ein freies Vorderrad bekommen. Es blieb nur der schnelle Wechsel auf die recht Seite des Feldes - aber der blieb mir verwehrt. Ein Fahrer tauchte neben mir auf und blockierte mich - wohl eher unabsichtlich, aber dennoch war ich (mal wieder bei einem Massensprint) eingeklemmt. Wir waren schon längst auf der Umgehungsstraße und meine Beine schrien mir zu, dass sie Vollgas geben wollen, aber ich hatte kein freies Vorderrad. :( Erst kurz vor der Zielkurve konnte ich mich doch irgendwie befreien, aber da war es für einen Sprint schon zu spät. Es ging nur noch drum, mit möglichst viel Geschwindigkeit durch die Kurve zu kommen - aber auch das wurde nix: Im Kurvenscheitel kam es fast zu einem bösen Sturz, als sich mehrere Fahrer fast verhakten, was bei so einer engen Kurve so wenige Meter vorm Zielstrich aber schon fast zu erwarten war. Daher wollte ich ja auch eigentlich schon auf der Umgehungsstraße sprinten, aber das klappt ja nicht. Tja, und dann musste ich in der Zielkurve noch etwas bremsen, um nicht in den fast stürzenden Fahrerpulk zu rauschen. Was für eine misslungene Zielankunft - mit viel zu entspannter Atmung für einen Zielsprint rollte ich dann auf Position 10 ins Ziel und war einfach nur enttäuscht. Noch lange nicht am Limit, aber das Rennen war vorbei. Nein, das lag nicht unbedingt an der kurzen Distanz, sondern hauptsächlich daran, dass ich im Zielsprint eingeklemmt war und somit im Energiesparmodus ins Ziel rollte.

Ist halt so. Manche Fahrer können sich bei solchen Ankünften immer super positionieren, ohne zu früh im Wind zu sein, während ich ein Spezialist dafür bin, mich einbauen zu lassen. Sämtliche Sprints aus kleinen Gruppen heraus habe ich bei Straßenrennen bisher immer gewonnen (mir fällt zumindest spontan keine Ausnahme ein), nur bei Massensprints - und unser Hauptfeld bestand immerhin noch aus 30 Fahrern - konnte ich noch nie voll sprinten, ohne dass ich eingebaut wurde. Das ist aber sicherlich auch etwas, woran man arbeiten kann. Allerdings kann man das nicht bei den zahlreichen Kriterien, sondern man braucht einfach mehr Straßenrennen, die nicht so selektiv wie Schleiz oder Schmölln sind, damit man häufiger bei solchen Massensprints dabei ist. Je häufiger man so was erlebt, desto besser sollte man diese Situationen dann auch bewältigen können. Dass ich mich in diesem Bereich verbessere, schreibe ich mir gleich mal auf meine To-Do-Liste für nächstes Jahr. Frankfurt-Eschborn und die Neuseenclassics stehen daher schon auf meinem Zettel. Und der Heideradcup sowieso ;)

Ach ja: Wir waren mit 4 Fahrern im Hauptfeld vertreten und somit das einzige Team, das dies geschafft hatte. Das heißt: Titel verteidigt, Sieg in der Teamwertung! Zum Saisonabschluss durfte ich also doch noch aufs Podest klettern, womit ich eine Serie ausbauen konnte: Seit 2009 stand ich mindestens einmal pro Saison auf dem Treppchen! Und die Mühen haben sich auch wirklich gelohnt, denn folgende Dinge gab es:


Urkunde und Medaille: Genau das, was ich schon als Kind als die typischen Auszeichnungen im Sport kennengelernt habe. Preisgeld? Schön und gut, aber speziell so eine Medaille macht doch optisch einfach viel mehr her! Vor allem diese Medaille hier finde ich wirklich schön vom Design her. Das Einbauen von diesem Rot ist wirklich klasse!

Ein paar bewegte Bilder folgen auch noch, aber nun brennt erst mal die Tastatur ... wo ist der Feuerlöscher?!?

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