Disclaimer - wenn man so will

In meinem Sport-Blog schreibe ich über meine Sporterlebnisse teilweise ernsthaft, teilweise aber auch mit überspitztem Humor - den Unterschied sollte man erkennen, wenn man mich persönlich kennt ;) Generell gilt: Wer die Dinge, die ich hier schreibe, zu ernst nimmt, ist selbst schuld ;)

Team 2019

Team 2019

2019 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen

Samstag, 22. März 2014

Erste Meldungen

Ausnahmsweise passierte mal sonst nix weiter. Keine neuen Wehwehchen, auch sonst nix zum bloggen. Kann eigentlich so bleiben. In der Zwischenzeit habe ich mich aufgrund des Meldeschlusses für Nürnberg entschieden, dass ich wie im letzten Jahr für Heiko Löbs Team Expresso - White Star auf der 30er-Strecke an den Start gehen werde, wo die ersten Zwei des Vorjahres auch schon gemeldet sind. Ansonsten sagen mir die Namen für beide Renndistanzen reichlich wenig, aber wenn man dann wieder 3 Rennen vermischen lässt und der Überblick verlorengeht, dann ist das sowieso wurst. Die Veranstalter mögen das nicht gerne hören, aber so ein Chaos ist für mich dann nur aufgrund der regionalen Nähe einen Start wert - als Trainingsrennen. Hauptsache sturzfrei - was bei den ganzen Liegerädern eine nicht gerade gut kalkulierbare Sache ist. Meine größte Angst ist und bleibt die kurze Abfahrt auf der verengten Straße mit diesem Rechtsknick. Wenn man an dieser Stelle auf einen Liegeradfahrer aufrollt, dann weiß man ja nicht, wie der diesen Rechtsknick fährt, welche Fahrlinie er da wählt. Im letzten Jahr ergab sich so eine Situation zum Glück nicht, hoffentlich passiert das auch dieses Jahr nicht.

Vorher geht es Mitte April aber auf der Kurzstrecke am Sachsenring los. 2011 war der Sachsenring schon mal Mitte April, sonst ist er meistens schon im März, wo ich noch nicht "rennfit" bin. Damals schlug mir irgendwas auf den Magen, mir wurde nach den ersten Minuten kotzübel. Bevor ich also wieder übertreibe, werde ich dieses Jahr erstmal versuchen die Kurzstrecke zu meistern. Ist ja ein generelles Problem von Jedermännern: eine realistische Selbsteinschätzung. Bei Wahl zwischen Kurz- und Langstrecke sagen ja die meisten "Ach, ich fahr die Langstrecke, mit meinen Kumpfels touren wir ja sogar auf längeren Strecken durch die Gegend." Tja, aber ein Rennen und eine Gruppen-Tour sind eben zwei verschiedene Paar Schuhe. Die Schwierigkeit eines Rennens besteht ja nur zum Teil aus der Länge, entscheidender ist aber die Qualität der anderen Fahrer und nicht zuletzt auch das Streckenprofil. Am Sachsenring geht es ja ständig nur rauf oder runter. Da gibt es keine Passagen, in denen man mal durchatmen kann, denn in den Abfahrten muss man ganz schön drücken um dranzubleiben. Und ist diese Abfahrt vorbei, geht es gleich wieder ans Klettern. Verschnaufpausen? Nicht am Sachsenring!

Fahren werde ich am Sachsenring übrigens mit dem Radsportteam Reichenbach, mit denen ich auch in der Vorsaison die meisten Rennen bestritten habe. Im Mai muss man dann mal schauen, was man am Doppel-Wochenende Sonneberg/Kulmbach tut, ob man sich da gemeinsam am Start einfindet oder nicht. In Sonneberg fahre ich jedenfalls nur das Straßenrennen am Sonntag, an der "Cup-Wertung" aus EZF, MZF und besagtem Straßenrennen nehme ich an dem Wochenende nicht teil, weil ja auch noch Kulmbach ist. Man kann es schließlich auch übertreiben. Das habe ich in der Vergangenheit schon oft getan, diesmal beschränke ich mich auf Kulmbach am Samstag und Sonneberg am Sonntag. Wird aber immer sehr heftig, weil in Kulmbach 39 und tags darauf in Sonneberg 66 km zu bewältigen sind. Für Lizenzfahrer wäre das wohl nix, aber ich bin ja nur 'n Hobbyfahrer. Nach dem Rennen in Sonneberg werde ich ganz schön platt sein, muss mich aber bis Dienstag regeneriert haben, weil dann ja gleich die nächsten 55 Rennkilometer anstehen, dann wieder bei der Dienstagabendserie in Kulmbach. Mitte Mai wird also richtig heftig, vermutlich mit dem Radsportteam Reichenbach.

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