Disclaimer - wenn man so will

In meinem Sport-Blog schreibe ich über meine Sporterlebnisse teilweise ernsthaft, teilweise aber auch mit überspitztem Humor - den Unterschied sollte man erkennen, wenn man mich persönlich kennt ;) Generell gilt: Wer die Dinge, die ich hier schreibe, zu ernst nimmt, ist selbst schuld ;)

Team 2019

Team 2019

2019 fahre ich Lizenzrennen für RMV Concordia Strullendorf 1920 e.V. und ausgewählte Jedermannrennen

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Saisonende 2017 und Ausblick auf die neue Saison 2018

Auf Strava hatte ich ja schon geschrieben, dass ich wegen anhaltender Probleme mit der ISG-Blockade bzw. der "geschrotteten" Muskulatur, die diese Blockade so schmerzhaft gemacht haben dürfte, die Saison etwas früher als gewünscht beenden musste. Nach Ansbach war Schluss, weil ich die Schmerzen einfach nicht mehr ausgehalten habe. In der Zwischenzeit habe ich dann hier übrigens mal das Layout etwas verändert und auch Strava etwas mehr eingebunden. ;)

Bei einem Arzt war ich in der Zwischenzeit nicht, weil die Sachlage relativ klar war. Probleme mit der Oberschenkelmuskulatur zum hinten Rücken hin. Ich dachte an eine Zerrung durch Überbelastung - und bei einer Zerrung hätte man einfach abwarten müssen. Dehnen und Massage bringen da ja nix. Wenn sich nach einem Monat aber nix entscheidendes tut, ändert man den Lösungsansatz doch. Gang zum Arzt? Nein, natürlich nicht. Mit muskulären Problemen kennen die sich ja nicht aus. Da muss schon ein Knochen durch sein oder eben irgendwas blockiert sein. Bei muskulären Problemen wird nix weiter untersucht und es endet immer nur mit dem Ratschlag "Mal eine Zeit lang keinen Sport machen." Wenn man aber lange genug Sport gemacht hat, kennt man sich mit den verschiedenen Problemen auch als Laie etwas aus. Ich habe also doch mal den Massage-Ansatz verwendet, der eine Zerrung normalerweise sogar schlimmer machen könnte. Dabei ging es um die Suche nach den schmerzhaftesten (= verhärtetsten) Muskelpartien, die ich dann mit einem Tennisball bearbeitet habe. Jetzt am 3. Tag. Die Schmerzen lassen schon etwas nach, der ganze Bereich fängt generell langsam an, sich endlich wieder etwas lockerer anzufühlen. Hmmm ... vermutlich sollte ich aber dennoch auch ein paar Termine beim Fachmann reservieren, also beim Physio. Wenn die epischen Wartezeiten bei dem mit Abstand besten Physio der Gegend halt nur nicht immer so abschrecken würden. Und dann immer diese ulkigen Rezepte, die innerhalb von zwei Wochen nach Ausstellung begonnen werden sollen, obwohl man mit zwei Monaten (!) Wartezeit rechnen muss. All diese Begleitumstände nerven und führen im Endeffekt nur dazu, dass man keinen Bock auf die ganze Sache hat - obwohl sie notwendig ist und man den Sport und das Leben allgemein in der Folge gleich wieder auf einem völlig anderen Niveau genießen kann! Schritt 1: Termine sichern. Schritt 2: Ein paar Wochen lang selbst massieren. Schritt 3: Nach mehreren Wochen das passende Rezept holen. Schritt 4: Mit der Physio-Therapie anfangen. Wenn man die ersten drei Schritte doch nur irgendwie umgehen könnte...

Ansonsten habe ich das vorzeitige Saisonende dazu genutzt, um schon etwas früher mit meiner CP-Testreihe zum Saisonende anzufangen. Dazu demnächst mal am besten ein eigener Blog-Eintrag. Außerdem habe ich meine Rennauswertungen seit der Erzgebirgstour nachgeholt. Das hatte ich nämlich etwas schleifen lassen. Mag sein, dass diese Auswertungen also auch nicht so wichtig sind, obwohl Friel in seinem Buch zu so etwas rät. Auch zu den Auswertungen könnte ich in einem einzelnen Beitrag mal etwas mehr schreiben. Es ist jedenfalls auffällig, dass mein Puls-Niveau tendenziell etwas niedriger geworden ist, ich also weniger angespannt in die Rennen gehe. Sicherlich auch ein Grund, warum es dieses Jahr so gut lief.

Neben der Auswertung der Saison und den aktuellen Problemen geht der Blick am Saisonende aber natürlich auch schon auf die nächste Saison. Der BDR hatte für 2018 eine Lizenzklassenreform angekündigt, die aber jetzt auch nach mehreren Monaten immer noch nicht beschlossen wurde. Das soll erst auf einer Versammlung im November thematisiert werden. Ob die dann noch für 2018 kommen kann, sei mal dahingestellt. Die Wiederholungsanträge sind nämlich schon freigeschalten - und beinhalten KEINE Lizenzklassenreform. Und mal ehrlich: Eine Umstellung während der laufenden Saison wäre unsinnig, weil das ja nur der doppelte Verwaltungsaufwand wäre. Insofern gehe ich mal davon aus, dass die Reform frühestens 2019 greifen wird. Mein Saisonziel für die neue Saison ist also ein Aufstieg in die B-Klasse - aber dieses Saisonziel ist dennoch vorerst "ohne Gewähr". Ich mein das mit dem Aufstieg aber ernst, denn nach Platz 13 bei einem KT-Kriterium ist das kein unrealistisches Ziel mehr. Ein schwieriges, ja, aber eben nicht mehr unrealistisch. Spekulationen zufolge sollte die Reform übrigens so aussehen, dass man aus den aktuellen drei Lizenzklassen im Männerbereich zwei machen wird. Klingt im ersten Moment nicht so, als ob das viele Auswirkungen haben würde, aber die Definition für Jedermannrennen müsste dann geändert werden, weil es dann ja gar keine C-Klasse mehr geben würde. ;)

Der Blick auf die nächste Saison beinhaltet aber nicht nur eine mögliche Form, sondern das, was er jedes Jahr beinhaltet: Die bekanntgegebenen Renntermine! Zwar sind die Termine jetzt natürlich auch noch nicht in Stein gemeißelt, u.a. weil die Terminkonferenzen der Landesverbände noch ausstehen, aber dennoch hat man schon ein recht gutes Bild. Das Kriterium in Kulmbach rückt z.B. nach vorn und ist schon für Ende April geplant. Das wäre dann auch ein möglicher Saisoneinstieg für mich. Im Mai ist es dafür noch etwas dünn, weil Kulmbach eben fehlt und auch für den Hockenheimring noch kein Termin steht. Ich hatte ja gesagt, dass ich den Hockenheimring vermutlich nur einmalig fahren werde, aber durch die flachen Kilometer, die man aber ohne so ein Stop-And-Go und den damit verbundenen Antritten wie bei den Lizenzkriterien sammeln kann, ist das zu Saisonbeginn eine wirklich gute Möglichkeit, um einfach nur flotte Rennkilometer zu sammeln. Dieses Jahr hat mit das Rennen meiner Meinung nach richtig gut getan, was den Formaufbau anbelangt. Nächstes Jahr würde ich dann auch auf der 120er-Strecke starten. Aber erst mal abwarten, ob das Rennen denn überhaupt stattfindet. Ansonsten ist der Mai noch etwas schwach auf der Brust, aber wenigstens das Rennen der BM Straße ist schon bekannt: Attenzell! Ja, dort war die BM doch erst 2016? Na gut, aber 2016 war ich dort ja nicht dabei. Diesmal würde ich wohl starten, denn zum einen habe ich in dieser Saison viel Selbstvertrauen tanken können, zum anderen kann es ja gar nicht schlimmer als dieses Saison in Baiersdorf laufen. :D

Im Juni geht es dann richtig rund, wobei hier Terminüberschneidungen drohen. Karbach wäre gleich am 3. Juni, was mir gut passen würde, aber da die Thüringen-Rundfahrt der Frauen zum gleichen Zeitpunkt stattfindet und im internationalen Kalender steht, dürfte es bei Karbach wohl noch einen anderen Termin geben. Immerhin dürfte in Karbach ja wieder Frauen-BL sein. Hoffentlich wird "vorverschoben", denn eine Woche später habe ich mit Hatzenbühl ein Pfalz-Wochenende im Visier. Zwei Wochen drauf dann noch ein weiteres Pfalz-Wochenende - und zwischendurch wäre dann vielleicht Schleiz?!? Bisher ist dafür kein Termin bekannt. Im Juli geht es dann jedenfalls nahtlos weiter mit Strullendorf und der Oder-Rundfahrt. Letzteres ist ein viertägiges Etappenrennen für KT/ABC. Ich steh ja auf Etappenrennen, also möchte ich mich nächstes Jahr mal an einem Lizenz-Etappenrennen versuchen. Dafür verzichte ich dann aber auf die Erzgebirgstour, wobei ich das sowieso getan hätte, weil die Erholungspause für den Nürburgring dann zu kurz für mich wäre. Gute Kletterer stecken die Tour eine Woche vor dem Ring weg, aber ich bin ja kein guter Kletterer. ;) Der Nürburgring ist jedenfalls fest geplant, das hatte ich dieses Jahr ja schon wiederholt betont - wegen meiner Sammlung von Radrennen auf Motorsportrennstrecken. ;)

Der August beginnt dann wieder mit Bamberg, die Woche drauf Bellheim mit dem Classico - und in der zweiten Augusthälfte dürfte ich nicht nur wieder in Meiningen am Start sein (diesmal ohne Höllenschmerzen, hoffe ich), sondern auch in Sonneberg! Nach einem Jahr Pause kehrt das Kletterrennen in Sonneberg nämlich zurück. Im August könnte ich dann in Stadtsteinach gleich weiterklettern, denn der Termin ist diesmal eine Woche vor dem Heideradcup. Letzteren hingegen habe ich noch gar nicht fest eingeplant. Ich arbeite ja wie gesagt am Aufstieg in die B-Klasse. Davon hängt auch ab, ob ich in Torgau nur Jedermann oder vielleicht doch Lizenz fahren darf. Ich hoffe auf Lizenz, aber der September ist weit weg und vielleicht fahre ich nächstes Jahr auch gar nicht in Torgau. War dieses Jahr eben doch etwas frustrierend. Ach, und der Riderman findet nächstes Jahr eine Woche früher statt. Dann könnte es vielleicht noch warm genug für mich sein. ;)

Kommentare:

  1. Hallo Andi,
    Ich hab mir mal deinen Blog durchgelesen und wünsche dir alles Beste, damit du schnellstmöglich wieder genesen bist. Ich hoffe du wirst bei deinen nächsten Wettbewerben problemlos teilnehmen können und eine gute Leistung abliefern!

    Liebe Grüße
    Daniel von Fitnessmaster24

    AntwortenLöschen